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Sonntag, 27. Januar 2008

"Expedition" Öttenbacher Berg (Sam) gescheitert
















Sturm mit Schnee macht ein Weiterkommen kurz vor dem Öttenbacher Gipfel unmöglich.
Mit dabei: Magdalena, Christoph, Hannes und Monika

Gestärkt vom Macchiato beim Brückenwirt in Sarnthein fahren wir bei der Handwerkerzone acht Kilometer steil hinauf bis zum Obermarch-Hof auf 1638 m. Der breiten Forststraße Nr. 10 A folgend wandern wir bergan bis zur Waldgrenze. Blauer Himmel, Sonne und ein leichter Wind begleiten uns. Kurz oberhalb der Waldgrenze wird aus dem Wind ein Sturm – zum Glück nicht kalt. Zwischen den Öttenbacher Almen geht’s in Falllinie hinauf bis zum Fuße des Großen Mittagers. Dort zwingt uns der starke Sturm zum Umkehren: eisige Schneekristalle wehen uns entgegen und aufrechtes Gehen ist nahezu unmöglich. Abenteuerlustig „fliegen“ wir mit dem Wind den Hang hinunter zum Wetterkreuz und der Öttenbacher Alm. Die windgeschützen Plätze sind natürlich schon von anderen Schneehasen besetzt. Wir entscheiden uns daher bis unter die Waldgrenze abzusteigen, um dort Sonne, Pizza, Grissini und Trockenobst zu genießen.

Fazit: Schöne Aussicht(en) und trotz fehlender Gipfelfreude viel Spaß!

Einkehr: keine
Höhenmeter: 500 m
Gehzeiten: insgesamt 3 Stunden

Sonntag, 20. Januar 2008

Wanderung über einsame Almenwiesen zu den Glittner Seen
















Mit dabei: Maria, Helmuth, Magdalena, Christoph, Monika und Hannes.

Start ist um 10 Uhr beim Parkplatz in Flitt oberhalb von Lüsen. Zuerst folgen wir dem schneebedeckten Forstweg, dann dem Wanderweg Nr. 10 leicht bergan Richtung Parkplatz Kreuzwiese (vom Parkplatz in Flitt in 40 Min. zu erreichen). Von dort stapfen wir den Forstweg entlang bis zur Abzweigung "Glittner Seen" und "Turneretscher Hütte". Nun geht’s einen Waldweg hoch, vorbei an zwei malerischen Almhütten bis zu einer Weggabelung, von wo wir einen wunderschönen Ausblick auf den Peitlerkofel, die Aferer Geisler mit Tullen und Plose genießen. Von dort geht es links hinauf Richtung Ställe und weiter bergan zu den Glittner Seen.

Wir erreichen den höchsten Punkt mit einem herrlichen Panorama: die Stubaier Alpen mit Zuckerhütl, Wilder Freiger und Tribulaun, die Ahrntaler Berge mit Weiszint, Gr. Möseler, Turnerkamp, Hornspitzen und Schwarzenstein, die Rieserferner Gruppe mit Hochgall, Magerstein und Schneebige Nock, die nahen Dolomiten mit Dürrenstein, Neuner, Zehner, Heligkreuzkofel, Lavarella und Civetta.

Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg mit wilder Schneeballschlacht bis zum Auto. Gewonnen habe natürlich ich :-).

Aufstiegszeit: 3 h, Abstiegszeit 2 h
Einkehrmöglichkeit: keine
Fazit: Eine gemütliche Wanderung mit viel Schnee, welche zwar lang, aber für jeden machbar ist.

Sonntag, 13. Januar 2008

Von der Mendel auf den Roèn, 2166 m














Lange, aber lohnende Schneeschuhwanderung im Neuschnee auf den Gipfel des Monte Roèn - unterwegs mit zahlreichen Schneeschuh- und Skitourenbegeisterten. Vom Mendelpass, neben der Bergstation der Standseilbahn wandern Hannes und ich los. Gemütlich geht es vorbei an verschneiten Bäumen hinein bis zur Enzianhütte (geschlossen), leicht bergan weiter bis zur Halbweghütte und schließlich bis zur Malga Romeno. Nun stapfen wir steil bergan bis zum Gipfelkreuz des Monte Roèn.

Heute schaut die Landschaft aus wie verzaubert und oben erwartet uns eine leicht nebelverhangene, aber grandiose Aussicht: über das Etschtal mit Bozen im Talkessel bis zu den Dolomiten, den Sarntaler Alpen, der Ortlergruppe bis zum Brenta-Gebirge.
Der Abstieg erfolgt auf dem Anstiegsweg.

Fazit: Was gibt es Schöneres, als einen Gipfel im Neuschnee zu besteigen und dann das Panorama zu genießen?

Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg, 2 Stunden im Abstieg
Gesamtlänge: 20 km
Höhenmeter: 802 m
Einkehr: Halbweghütte

Sonntag, 30. Dezember 2007

Winterzelten am Fuße der Geislerspitzen















Ein Traum wird Wirklichkeit. 14:30 Uhr wandern wir vom Parkplatz beim Ranuihof los. Christoph und Hannes ziehen das Gepäck (Zelt, Isomatten, Schlafsäcke, Decken, Wärmeflaschen) auf dem Schlitten hinauf bis auf 2010 m. Oberhalb dem North-Face-Zelter Herbert und der Gschnagenhardt-Alm finden wir einen guten Platz für unser Hotel im Schnee. Eine halbe Stunde später steht unser Zelt und die Geislerspitzen im letzten Sonnenlicht.
Zum Abendessen zieht es uns hinunter in die Geisler-Alm. Es erwarten uns hausgemachte Spezialitäten und echte Südtiroler Gastfreundschaft. Der Abend klingt mit einer regen Wattpartie und dem "Streit" um die Herz-Ass aus.














Gegen 23.00 Uhr verziehen wir uns in unsere Schlafsäcke. In der Nacht zieht es zu, entsprechend mild ist der nächste Morgen. Wir schälen uns aus den Schlafsäcken und blicken aus dem Zelt: es schneit!
Und in der Geisleralm wartet schon eine Tasse Kaffe, Schwarzbrot, Butter, Marmelade und Honig auf uns – alles liebevoll hergerichtet. Es schmeckt herrlich!














Durchwärmt vom Glühwein und dem heißen Apfelsaft kehren wir zu unserem Zelt zurück, spannen die Leinen ab und packen unsere Rucksäcke. Nun geht es gemütlich hinunter ins Tal.

Gehzeit: 2 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Höhenmeter: 640 m
Einkehr: Geisleralm

Fazit: Wintercamp im Luxus! …die Karawane zieht weiter und der Sultan hat Durst!

Freitag, 28. Dezember 2007

Heimkehrer-Kreuz auf dem Strudelkopf, 2307 m

Leichte Schneewanderung im Naturpark Fanes-Sennes-Prags mit einzigartigem Dolomitenpanorama – am Gipfel stehen wir den Drei Zinnen fast gegenüber.



Wir fahren vom Gasthaus „Brückele“ im Altpragser Tal hinauf zur Plätzwiese. Über diese einzigartige Almlandschaft mit ihren Wiesen, den Lärchen und Zirben, dem Dürrenstein im Osten und der Hohen Gaisl im Westen wandern Magdalena, Christoph, Hannes und ich eben hinüber zur Dürrensteinhütte, 2040 m. Dort beginnt der problemlose Anstieg auf den Strudelkopf (Markierung 34 und Schilder Heimkehrerkreuz). Nach einer guten Stunde stehen wir auf dem Gipfel: Prachtblick auf die Hohe Gaisl, den Monte Cristallo, die Drei Zinnen und den Dürrenstein.
Das Heimkehrerkreuz auf dem Strudelkopf wurde 1982 von Pustertaler Frontkämpfern zum Gedenken an die gefallenen Kameraden des ersten und zweiten Weltkrieges errichtet.

Gehzeit: insgesamt 3 Stunden
Höhenunterschied: 300 m
Einkehr: Berggasthaus Plätzwiese, Dürrensteinhütte

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Zwischenkofel-Spitze, 2384 m




















Sehr einsame Schneeschuhwanderung im Herzen der Dolomiten.
Mit dabei: Herbert, Hannes und Monika.

Morgens, 9.00 Uhr Kaffeepause im „zu Treyen“ kurz vor Kiens, dann Weiterfahrt ins Gadertal, vorbei an den typischen „Viles“ (alte bäuerliche Siedlungsform) bis nach Longiarù/Campill. Vom Reitstall Sitting-Bull mit dem Auto noch einen guten Kilometer bis zum Hinweisschild „Zwischenkofel“.

Wir starten bei kalten -13°, auf 1640 m, folgen dem schattigen Waldweg Nr. 9 durch den Talkessel und biegen auf Weg Nr. 6 in das Zwischenkofeltal ein. Gemütlich wandern wir bis kurz vor die Antersasc-Alm (Zwischenkofelalm), 2084 m. Nun geht es rechts die Falllinie steil bergauf. Hier bieten sich schöne Möglichkeiten der Wildbeobachtung: zahlreiche Gämserudel weilen im Dolomitgestein!
Richtung Nord-Osten geht es über den Bergrücken flach hinüber bis zum Gipfelkreuz. Einmalige Aussicht auf den Peitlerkofel, den Weißzint, den Großen Möseler, den Turnerkamp, die Hochgall, den Heiligkreuzkofel, die Puezgruppe und die Geislerspitzen.

Schneelage: bis zur Waldgrenze wenig Schnee, etwas eisig, dann guter Schnee bis kurz vor dem abgeblasenen Hochplateau mit dem Gipfelkreuz.
Gehzeiten: 3 Stunden im Aufstieg, 2 Stunden im Abstieg
Höhenmeter: 750 m
Länge: 11,1 km
Einkehr: keine

Sonntag, 23. Dezember 2007

Spingeser Kreuz - Stoanamandl, 2118 m

Schöne Schneeschuhwanderung in den Pfunderer Bergen mit Magdalena, Christoph und Hannes.

















Um fast 10.00 Uhr starten wir beim Parkplatz (oberhalb vom Anratter- und Traterhof) des Bergdörfchen Spinges los. Wir wandern gemütlich die breite Forststraße Nr. 9 entlang, folgen den Schildern "Stoanamandl" und "Anratterhütte". An einer schön gelegenen Almhütte legen wir eine kurze Rast ein und schnallen uns dort die Schneeschuhe an. Eine gute Stunde geht es nun über einen lichten Lärchenwald hinauf auf den Bergrücken des "Stoanamandl" mit seinem hölzernen Gipfelkreuz, 2118 m. Die freie und zentrale Lage bietet eine großartige Aussicht über vier Täler: Wipptal, Eisacktal, Lüsnertal und Pustertal sowie auf die Sarntaler Alpen, Dolomiten und Pfunderer Berge.


Gehzeiten: 3 Stunden im Aufstieg, 2 Stunden im Abstieg
Höhenmeter: 750 m

Einkehr: Linderalm und Anratterhütte (wählt man den Rundweg)

Sonntag, 16. Dezember 2007

Auf den Hahnl im Passeiertal

Einsame Schneeschuhwanderung im Passeiertal mit herrlichem Rundblick auf die Ötztaler, Stubaier und Sarntaler Berge.

Mit dabei: Magdalena, Christoph, Hündin Bellina, Hannes.















Mit dem Auto fahren wir zur Ortschaft Christl, oberhalb von St. Leonhard in Passeier. Von dort machen wir uns Richtung Kolbenspitze, Markierung Nr. 3 auf den Weg. Es war uns nicht ganz wohl dabei, denn wir fragen uns, wo der heißgeliebte Schnee bleibt?
Am Anfang gings steil empor zur Waaler Hütte und von dort wieder steil bergan über den Pfarrer Richtung Hahnl. (Von der Waaler Hütte aus der Markierung Matatzspitze folgen!). Nun finden wir endlich Schnee. Die Schneeschuhe werden angeschnallt und wir wandern leicht ansteigend über einen offenen Bergrücken, vorbei an zwei Wetterkreuzen und einigen Hinweisschildern "Richtung Hahnl". Nur der letzte, kurze Anstieg zum Hahnl ist wieder etwas steiler, aber dafür zum Genießen: rechter Hand die Pfelderer Berge und auf der linken Seite der Ifinger und Hirzer und vor sich ein herrlicher Ausblick auf die Matatz- und Kolbenspitze.
Nach einer kurzen Rast geht es auf gleichem Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt.















Fazit
: Herrliche Wintertour, lawinensicher (bei mehr Schnee Vorsicht im letzten Anstieg) mit herrlichem Ausblick auf die umliegenden Berge sowie dem Jaufenpass.

Einkehrmöglichkeit: keine
Gehzeiten: Aufstieg 2,5h und Abstieg 2h

Sonntag, 2. Dezember 2007

Schneeschuhwanderung auf's Terner Joch, 2405 m
















Schöne Schneeschuhwanderung mit Magdalena, Christoph und Hannes auf das Terner Joch in den Pfunderer Bergen.

Östlich von Terenten fahren wir bis zum Parkplatz nach dem Gasthof Nunnewieser. Von dort wandern wir auf dem alten Saumweg ziemlich direkt durch den Wald hinauf zur Unteren und dann weiter zur Oberen Pertinger Alm. Auf dem Weg durch den Wald kreuzen wir immer wieder die Forststraße, welche an der Waldgrenze endet. Hier schnallen wir unsere Schneeschuhe an und stapfen über den Bergrücken ziemlich steil bergan bis zum eisernen Gipfelkreuz des Terner Joches auf 2405 m. Ein kalter Wind lässt uns nur kurz die grandiose Aussicht genießen: im Süden und Osten Blick auf die Dolomiten, im Norden auf die Pfunderer Berge und im Westen auf die Sarntaler Alpen.
Zurück geht es auf dem gleichen Weg mit Dolomitenpanorama. Beim Wetterkreuz der Oberen Pertinger Alm machen wir eine kurze Pause und sorgen wir für unser leibliches Wohl.

Fazit: Eine bessere Kombination von Landschaftsgenuss und Freude an der Bewegung lässt sich kaum denken.

Gehzeiten: knapp 3 Stunden im Aufstieg
Höhenmeter: fast 900 m

Sonntag, 18. November 2007

Schneewanderung auf den Schlern















Von Völs/Ums über den Schäufelesteig zum Schlernhaus und auf den Petz, 2568 m.
Mit dabei: Kurt, Hannes und Monika

Vom Dorfplatz in Ums wandern wir hinauf zum Heidegger-Hof und von dort über Steig Nr. 3 durch einen lichten Wald zum Hofer Alpele, 1370 m. Es geht angenehm weiter zum Einstieg des Schäufelesteiges. Steil bergan führt uns der Steig auf das Hochplateau des Schlern. Ein wunderschöner Blick auf den Rosengarten, später auch auf den Latemar und den Lang- und Plattkofel öffnet sich. Der Markierung 3 folgen wir auf Schneeweg bis zum Schlernhaus, 2457 m. Im Winterraum, auch wenn es etwas kalt ist, essen wir unser Brot. Anschließend nehmen wir noch die letzten 15 Minuten bis zum Gipfelkreuz des Schlern, dem Petz in Angriff. Der Abstieg führt uns über den Prügelesteig (Weg Nr. 1, Briglweg) hinunter zu einem Wetterkreuz, der Sessel Schwaige, dem Hofer Alpl und nach Ums.

Höhenmeter: 1630 m
Gehzeit: 4 Stunden im Aufstieg, 2 Stunden im Abstieg
Einkehr: Hofer Alpl, Schlernhaus, Sessel Schwaige (heute alle geschlossen)

Fazit: Sehr lohnende, wenn auch anstrengende Bergtour im Herzen von Südtirol.

Sonntag, 11. November 2007

360° Panorama auf dem Rittner Horn
















Gemütliche Schneeschuhwanderung und Skitour auf das Rittner Horn.

Vom Roßwangen wandern Herbert, Kurt aus Schweden (macht momentan in Südtirol Urlaub), Hannes und ich auf dem Weg Nr. 4 durch den verschneiten Wald hinauf bis zur Waldgrenze. Schön, wenn der frisch gefallene Schnee unter den Füßen knirscht und ein blauer Himmel sich über den Ritten wölbt.
Leicht bergan geht es zum Unterhornhaus auf 2042 m. Nach kurzer Stärkungspause steigen wir bei inzwischen ziemlich kaltem und starkem Wind hinauf zum Rittner Horn-Haus, 2261 m. Grandiose Aussicht und ein 360° Panorama lohnen den Aufstieg: von den Bergketten um den Gardasee bis zu den Zentralalpen, vom Ortler bis weit in die Dolomiten. Besonders schön ist der Blick auf den benachbarten Schlern und die Seiser Alm.
















Einkehr: Unterhornhaus, Felturner Hütte (waren geschlossen)
Höhenmeter: 600 m
Gesamtgehzeit: 3,5 Stunden

Fazit: Lohnende Einsteigertour in den Winter mit einem 360° Panorama.

Sonntag, 4. November 2007

Über die Villanderer Alm auf die Kassianspitze
















Über die Villanderer Alm zur Stöfflhütte, dem Latzfonser Kreuz, die Kassian- und Ritzlarspitze – alles mit einzigartigem Dolomitenpanorama.

Morgens, halb zehn in Klausen gibt es Cappuccino, Macchiato und ein Glas Wasser. Dann geht es hinauf zum Parkplatz am Fuße der Villanderer Alm. Von dort wandern Herbert, Hannes und ich über Weg Nr. 0 hinauf zur Stöfflhütte. Auf Einladung von Herbert gibt es dort Schwarzplentene Kasnocken, Hüttennudel, ein Glas Roten und Buchteln mit Vanillesauce. Gut gestärkt geht es auf Weg Nr. 1 weiter zum höchstgelegenen Wallfahrtsort der Alpen, zum Latzfonser Kreuz. Gegen 16.00 Uhr erreichen Hannes und ich den Gipfel der Kassianspitze auf 2581 m (Steig Nr. 17). Über den Grat geht es weiter zur Ritzlarspitze, 2520 m. Herrlicher Tiefblick auf das Latzfonser Kreuz und die bekannten Dolomiten-Berge von Peitlerkofel, Geislerspitzen, Langkofel, Plattkofel bis zum Schlern. Dieses Panorama genießen wir übrigens über die gesamte Almwanderung.















Der Abstieg erfolgt auf dem Anstiegsweg mit einem faszinierenden Sonnenuntergang, dem Leuchten der Dolomiten und als es dunkel wird unter strahlendem Sternenhimmel.

Einkehr: Stöfflhütte, Schutzhaus Latzfonser Kreuz
Länge: 23,3 km
Höhenmeter: 840 m

Fazit: Sehr lohnende Almwanderung mit Gipfelerlebnis und herrlichem Dolomitenpanorama.







Sonntag, 28. Oktober 2007

Mutegg-Spitze, 2658 m im Ultental
















Südseitiger, leichter Anstieg zum schönen Aussichtspunkt Mutegg-Spitze im Herzen des Ultentales.

Von St. Nikolaus/Ulten fahren wir mit dem Auto Richtung St. Moritz und parken in der Kehre nach dem Unterschweighof. Von dort wandern wir gemütlich hinauf zur Inneren Schwemmalm, 2095 m und zwanzig Minuten weiter zur Ausser Schwemmalm, 2145 m. Der Steig Nr. 6 führt uns in einer guten Stunde hinauf bis zum Gipfelkreuz der Mutegg, 2658 m. Die Sicht ist leider etwas nebelverhangen und nach einer kurzen Trink- und Apfelpause geht es wieder hinunter zur Ausser Schwemmalm und zurück zum Auto. Auf dem Weg ins Tal kehren wir auf Einladung von Anna und Luis in ihre warme Stube ein. Schön, bei einfachen Ultner Bauern Gast zu sein.

Fazit zu unserer Wanderung: Als Bergtour ist die Mutegg-Spitze leider nicht mehr sehr empfehlenswert. Schließlich fahren die neuen Lifte vom Skigebiet Schwemmalm mit dem heurigen Winter hinauf bis zum Gipfelkreuz und ab der Ausser Schwemmalm begleitet die Umlaufbahn die Wanderer - ein Stück Ultner Paradies, welches für Bergwanderer verloren gegangen ist.

Gehzeit: im Aufstieg 2 Stunden, Abstieg 1,5 Stunden
Höhenmeter: gut 900 m
Länge: 11 km
Einkehr: Ausser Schwemmalm

Sonntag, 21. Oktober 2007

Über die Kematscharte auf das Bergner Kreuz














Schöne Herbst-Bergwanderung am Mendelkamm mit klarer Sicht auf Bozen, das Überetsch, das Unterland und die Dolomiten. Es geht auf das Bergner Kreuz, welches frei steht und wenig besucht ist.

Heute raschelt viel Laub unter unseren Füßen und der Herbst zeigt sich wieder einmal von seiner schönsten Seite. Bei leichtem Föhn wandern Hannes und ich am späten Vormittag vom Gasthaus Buchwald (Zufahrt zweigt an der Straße nach Perdonig links ab) los. Kurz wandern wir den Eppaner Höhenweg durch Mischwald entlang, dann auf dem Steig 546 hinauf zur Pfaunbodenhütte und durch die Kematscharte ziemlich steil bergauf. Der Weg und die Kletterstelle durch den "Kamin" sind neu errichtet und präsentieren sich in sehr gutem Zustand. Dennoch ist dieser Aufstieg nur trittsicheren und geübten Wanderern vorbehalten. Am Ende der Scharte geht es links in knapp 15 Minuten hinauf zum Gipfelkreuz und seinem unglaublichen Rundblick.


























13:20 Uhr sitzen auf der Aussichtsbank und genießen das Panorama - bis wir zu kalt bekommen und den Weg zurück ins Tal suchen.
Abstieg: Zurück bis ans obere Ende der Kematscharte, dort weiter Richtung Mendelpass bis der Weg Nr. 545 steil hinunter zum Gasthaus Buchwald führt.

Gehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Gasthof Buchwald
Höhenunterschied: ca. 1000 m

Sonntag, 14. Oktober 2007

Von der Bärentalerspitze zum Sambock in den Pfunderer Bergen
















Schöne, herbstliche Bergtour mit viel Sonne in den Pfunderer Bergen. Grandioser Blick zu den Dolomiten und den Zillertaler Alpen.
Mit dabei: Eri, Holger, Hannes und Monika

Anfahrt durch das Pustertal bis nach Kiens, weiter nach Issing, Pfalzen und dem Weiler Platten bis zum Bärentalerhof. Bei km 5,5 parken wir und wandern den Steig Nr. 19 hinauf Richtung Bärentaler Alm. Unsere erste Rast mit einem netten Ratscher legen wir bei der idyllisch gelegenen Oberen Bärentaler Hütte ein. Der Hochnebel verzieht sich langsam und der Blick auf die Dolomiten öffnet sich.
Nach dem Waldrand geht es über Almwiesen hinauf bis zur höchsten Erhebung und pünktlich zur Mittagszeit stehen wir auf der Bärentaler Spitze, 2450 m.















Nach gemütlicher Rast folgen wir der Markierung des Pfunderer Höhenweges (roter Kreis mit weißem Punkt) in östlicher Richtung zur Plattner Joch Spitze, 2435m und weiter zur Westlichen Bruggerspitze, 2428 m.





























Nun entscheiden wir uns noch für einen vierten (und letzten) Gipfel unseres heutigen Ausfluges. Wir wandern hinunter in einen Sattel, zunächst über einen schmalen Steig, dann über Steinblöcke und schorfiges Gelände (teilweise ausgesetzt) hinauf zum Gipfel des Sambock, 2396 m. Vom Sambock geht es über den Steig 66A hinunter bis zum Lercherhof und zurück zum Bärentalerhof.















Einkehr: keine
Höhenunterschied: gut 1000 m
Gehzeit: 5-6 Stunden

Freitag, 28. September 2007

Alp-Träume Südtirol fängt ein Lese-Stöckchen

Über die Blogs zum Thema Tourismus in Südtirol und Webmarketing kommt das Stöckchen zum Gipfelbuch - wie sich die Blogger-Welt in Südtirol verbindet. Nun ist das Stöckchen bei Alp-Träume und da Enzian wieder mal viel beschäftigt ist, schreibt Edelweiss.

So liest Südtirol X zum Thema Berge:
Gipfelbuch - schöner Blog über Südtirol und die Berge der Welt
Seilschaft - Schwerpunkt Vinschgau, Alpen und Expeditionen
Bergpanoramen - 360° Rundblicke am Gipfel
Biwak - Wege nach oben
Wandertouren Magazin - schöne Wandertipps von Herbert
In da Heh - Sabina schreibt über Berge, Täler und auch Anderes
Djùpavìk - Claus schreibt ein Tagebuch vom schönsten Platz Islands
und im Print: Berge, Alpin, Outdoor und Trekker's World

Das Stöckchen geht nun hoch hinaus und zwar zu Martins Hochtourenblog.

Sonntag, 23. September 2007

Vom Penser Joch auf die Tatschspitze, 2526 m

















Gemütliche Bergwanderung auf die Tatschspitze zwischen Wipptal und Sarntal.

Morgens, 9.00 Uhr Fahrt durch das Sarntal: die Kühe genießen die frische, klare Luft und grasen auf den sattgrünen Wiesen. Idylle pur.
Unser heutige Weg führt uns die Penser Joch Straße hinauf bis zur Penserjoch-Alm (unterhalb des Penser Joch Hauses, 2214 m). Von dort wandern wir den Steig Nr. 14a großteils eben durch Grashänge mit Blick ins innere Sarntal entlang. Nach etwa einer Stunde kommen wir zu einer Weggabelung von wo aus der eigentliche Gipfelanstieg beginnt. Zum Schluss wandern wir den flachen Gipfelgrat hinüber zum Gipfelkreuz der Tatschspitze. Eine sonnige Gipfelrast mit Speckbrot, Oliven und Schockolade lädt zum Verweilen ein.

Schöne Aussicht vom Gipfel zu den Sarntaler- und Zillertaler Alpen, ins Pustertal und auf die Spitzen der Dolomiten.

Mit dabei: Sandra, Eri, Holger, Monika. Schade, dass Hannes wieder arbeiten musste.

Gehzeit: gemütliche 2 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Höhenmeter: gut 300 m

Sonntag, 2. September 2007

Auf die Pankrazer Hochwart, 2606 m
















Heute wandern Erika und ich auf den letzten markierten Gipfel des Ultner Nordkammes vor dem Meraner Talkessel - es geht auf die Pankrazer (oder Naturnser) Hochwart.

Wir fahren mit dem Auto von St. Pankraz im Ultental hinauf bis nach St. Helena. Von dort wandern wir auf einer Forststraße hinein bis zur Mariolbergalm (Falkomai Kuhalm) auf 1672 m. Nun geht es den Steig Nr. 3 hinauf zur Ausser-Falkomaialm, 2174 m. Hier grasen zahlreiche Kühe und genießen die Morgensonne.
Auf dem Vorgipfel trauen wir unseren Augen nicht: es blühen lauter Edelweiß. Wie wunderschön!
















Auf dem Gipfel selbst ist es kühl, es zieht Nebel auf und der Wind singt wieder sein Lied. Unser Ziel ist eine besonders aussichtsreiche Warte: Blick ins Etschtal, auf die Ortlerberge, die Ötztaler und Sarntaler Alpen und die Dolomiten.

Nach einer kurzen Rast wandern wir auf der beschriebenen Aufstiegsroute wieder hinunter bis zur Mariolbergalm. Hier wartet schon Hannes (der mittlerweile Feierabend hat) und wir kehren zum Mittagessen ein. Leider ist auf der Mariolbergalm heute kein guter Tag. Über 1 Stunde lässt der Kaiserschamrrn auf sich warten :-(.
Die sehr herzlichen Gastgeber erklären uns, dass es eine Ausnahmesituation ist: der Koch weilt im Ahrntal, wo eine Prämierung ihres Almkäses stattfindet - und die Aushilfe hat kurzfristig abgesagt. Nächstes Mal ist es bestimmt wieder besser, verspricht die nette Wirtin.

















Gehzeit im Aufstieg:
2,5 Stunden
Einkehr: Mariolbergalm, Ausser-Falkomaialm
Höhenmeter: ca. 1100 m

Sonntag, 26. August 2007

Über die Stettinerhütte zur Hochwilde, 3482 m















Von Pfelders wandern Hannes und ich auf gemütlichem Forstweg nach Lazins und weiter zur Lazinser Alm (1858 m). Dort beginnt der steile Aufstieg auf Weg Nr. 8 zur Stettiner Hütte (2875 m). Hannes hat schon riesen Durst :-) und wir gönnen uns einen großen Radler. Gegen 11.30 Uhr nehmen wir den Gipfelweg in Angriff. Teilweise über Schnee und Matsch geht es steil bergan. Nach einer guten Stunde erreichen wir den Gipfel der Hochwilde, 3482 m.

Eine wunderschöne Aussicht belohnt den doch recht anstrengenden Aufstieg: Blick auf die Berge der Texelgruppe, das Ortlermassiv, die Ötztaler- und Stubaier Alpen, die Sarntaler Alpen, die Dolomiten, Pfunderer Berge, Zillertaler- und Rieserferner Alpen. Das Eis der Gletscher und schroffe Gipfel wechseln sich hier ab.















Nach unserer Brotzeit steigen wir wieder hinunter zur Stettiner Hütte und kehren dort ein. Bei herrlichem Sonnenschein und Blick zur Hohen Weiße beobachten wir einen Steinbock. Hier in der Sonne könnte ich noch eine Weile sitzen...














Einkehr:
Lazinser Alm, Stettinerhütte
Höhenmeter: 1860 m im Aufstieg
Gehzeit: 4,5 Stunden im Aufstieg
Tipp: Wer einen 3er klettert, kann auch den Aufstieg über den Südgrat wählen!

Auffallend sind die vielen Biker, welche von Pfelders über die Stettiner Hütte zum Eishof im Pfossental fahren.

Donnerstag, 16. August 2007

Ein neuer Tag bricht auf dem Peitlerkofel an

















Lohnender Sonnenaufgang mit herrlichem Blick zu den Dolomiten.

Bei sternenklarer Nacht wandern Erika, Hannes und ich um 03:40 Uhr vom Würzjoch (2002 m) los. Zunächst geht es auf breitem Forstweg (Markierung 8 A), dann auf schmalem Steig (Markierung 4) durch einen steinigen Graben ziemlich steil bergan bis zur Peitlerscharte (2357 m).
Den aufziehenden Nebel lassen wir hinter uns und folgen von der Scharte links dem Steig hinauf in das Kar zwischen Haupt- und Nebengipfel. Mittlerweile ist es schon ziemlich hell.

Die letzten 100 Höhenmeter klettern wir den gesicherten Felssteig hinauf bis zum Gipfel des Peitlerkofels (2874 m). Es dauert nicht mehr lange und um 6:10 Uhr steigt ein roter Feuerball hinter den Dolomiten den Himmel empor. Die ersten Sonnenstrahlen blinzeln uns entgegen...
Da es ziemlich kühl ist, entscheiden wir uns nach dem Gipfelfrühstück für einen raschen Abstieg.

Höhenunterschied: 872 m
Gehzeit im Aufstieg: 2 h, 15'

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