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Montag, 26. Dezember 2016

Sonnenaufgang am Dürrenstein, 2839 m

Weihnachtssonnenaufgang auf dem Gipfel des Dürrenstein.

Aussichtsreicher Gipfel in den Dolomiten, der Dürrenstein
Erstes Morgenlicht an den Dreizinnen
Ein sonniger Stefanstag erwartet uns heute und so sind wir um vier Uhr morgens von Bozen ins Pragser Tal gefahren. Nach einem ungeplanten Zwischenstopp sind wir um 6 Uhr auf der Plätzwiese losgewandert. Mit Stirnlampen und warm eingepackt ging es auf Steig Nr. 40 bergauf. Anfangs leicht ansteigend, zum Schluss steiler dem Gipfel des Dürrenstein entgegen. Um 7.45 Uhr und pünktlich zum Sonnenaufgang stehen wir mit vielen anderen Bergbegeisterten auf dem Dürrenstein.

Sonnenaufgang zwischen Großer und Westlicher Zinne
Ein besonderer Sonnenaufgang im Dezember
Um die Weihnachtszeit gibt es hier an wenigen Tagen im Jahr ein ganz besonderes Naturschauspiel zu beobachten. Die Sonne geht genau zwischen der Großen und der Westlichen Zinne auf, verschwindet dann hinter der Westlichen Zinne und steigt dann in den Himmel empor. Bei Keksen, warmen Tee und kühlen Temperaturen genießen wir den nahezu wolkenlosen Aufgang der Sonne. Zurück geht auf dem Anstiegsweg mit Ausklang (oder Tagesbeginn?) im Plätzwiese-Berggasthaus.

Aufgrund des geringen Schnees sind wir mit Bergschuhen unterwegs, im oberen Teil leicht vereist, Grödel empfehlenswert. 

Höhenmeter: 840 m
Gehzeit: flotte 1,45 Stunden
Einkehr: nahe dem Parkplatz das Berggasthaus Plätzwiese, unterwegs keine

Die Sonne steigt von der Westlichen Zinne in den Himmel
Blick von der Plätzwiese zur Hohen Gaisl

Donnerstag, 28. Februar 2013

Helltaler Schlechten (Große Pyramide), 2711 m

Schöne Schneeschuhwanderung und Skitour in den Pragser Dolomiten.

Gipfelkreuz auf den Helltaler Schlechten
Morgenstimmung im Massiv der Hohen Gaisl
Heute morgen fahren wir im Pragser Tal von Alt-Prags hinauf zum Parkplatz der Plätzwiese. Mit Schneeschuhen und Tourenski an den Füßen geht es über die Hochalm in fünf Minuten hinüber zum Berggasthaus Plätzwiese. Dahinter zweigt unser Wintersteig ab. Es geht durch die lichten Bäumchen leicht bergauf, vorbei an den Holz-Wegweisern und ins offene Almgelände.
Kirchlein neben dem Berggasthaus, hinten rechts die Helltaler Schlechten
Tief drücken die Wolken auf die Kalkriesen der Plätzwiese
Wir halten uns rechts und steuern über schöne Mulden und Hänge den Gipfelkamm der Helltaler Schlechten an. Der Hochnebel zieht immer stärker zu. Dennoch ist die Freude an der Bewegung groß. Über den breiten Gipfelkamm steigen wir links immer höher, überwinden einen Felsklotz nach dem anderen, bis wir am Gipfel der Helltaler Schlechten (Große Pyramide), 2711 m stehen.
Gipfelhang zur Großen Pyramide
Steile Bergflanken westlich der Plätzwiese
Die ansonsten schöne Aussicht auf den Dürrenstein, zur Cristallo-Scharte und den Drei Zinnen bleibt uns heute verwehrt. Nach einer kurzen Gipfelpause beim schlichten Stahl-Kreuz kehren wir auf dem Anstiegsweg wieder zurück zur Plätzwiese.

Höhenmeter: 730 m
Gehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: Berggasthaus Plätzwiese, unterwegs keine

Die Helltaler Schlechten, erklommen über den Südrücken
Tiefblick auf das Hotel Hohe Gaisl (Plätzwiese)

Sonntag, 27. Januar 2013

Östlich der Gr. Pyramide, 2664 m

Pulver-Schneeschuhwanderung zwischen Kleiner und Großer Pyramide.

Die Natur zaubert die schönsten Kunstwerke
Ein unberührter Hang und frischer Pulverschnee
Aufstieg in die Scharte mit Fernblick zu den Dolomiten
Als wir auf der Plätzwiese im Pragser Tal aus dem Auto steigen, begrüßt uns ein schöner Wintertag. Bei -9°C machen wir uns winterfest und gehen hinter dem Berggasthaus Plätzwiese los. Die Bäume tragen einen weißen Hut, der Schnee glitzert in der Morgensonne.

Ziel erreicht, mitten in den Dolomitenzacken
Der Dürenstein schaut herüber (ganz rechts)
Über die sanften Almhänge der Plätzwiese ziehen wir unsere Spur. Unser Ziel, der Dürenstein. Nach einem Setzungsgeräusch ändern wir die Route und nehmen die weniger steilen Hänge in die aussichtsreiche Scharte zwischen Kleiner und Großer Pyramide. Es ist schön, wenn auch anstrengender im Neuschnee unterwegs zu sein.

Geislerspitzen und die Berge der Ortlergruppe
Vis-a-vis: die Hohe Gaisl
Östlich unterhalb der Großen Pyramide, 2664 m erreichen wir den Kamm und es öffnet sich die weite Aussicht auf den Alpenhauptkamm und die nahen Dolomiten. Der Wind lässt uns anschließend ein Stück absteigen und in der warmen Sonne das Mittagessen genießen. Über die schönen Pulverhänge und mit einer Pieps-Übung geht es wieder zurück zur Plätzwiese.

Höhenmeter: 700 m
Gehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: Berggasthaus Plätzwiese nahe dem Parkplatz

Unser Ziel zwischen den beiden Pyramiden
Spurspaß

Samstag, 12. Mai 2012

Lungkofel, 2282 m

Aussichtsreiche Frühlingsgipfelwanderung in Alt-Prags.

Lungkofel-Westwand, Dürrenstein und Hohe Gaisl
Am Gipfel des Alwartstein, auch Almerstein
Heute zeigt sich der Morgen von seiner schönsten Seite. Sattgrüne Wiesen, leuchtender Löwenzahn, die ersten Sonnenstrahlen und hellblauer Himmel - so beginnt meiner heutige Wanderung in Alt-Prags nahe dem Sporthotel. Mit Vogelgesang geht es den breiten Güterweg Nr. 15 vorbei an Heuhütten und dann durch den Wald empor zum Sattel Buchsenriedl, 1803 m.

Putzalm mit dem Alpenhauptkamm
Blick vom Sarlsattel zum Lungkofel
Nun links auf dem schmalen Waldsteig 15a teils steil bergauf zum Allwartstein (Almerstein), 1954 m. Trotz der geringen Höhe ist die weite Aussicht auf die Dolomiten und der Blick ins grüne Pragsertal beeindruckend. Nach einer kurzen Pause kehre ich wieder zurück in den Buchsenriedl-Sattel und gehe weiter zur Putzalm, 1743 m. Von der Alm auf Weg 16 durch den Wald empor und dann ins offene Felsgelände. Im letzten Abschnitt zum Sarlsattel liegt noch Schnee. Am Grat angekommen lädt eine Bank ein, die schöne Aussicht ins Pustertal zu genießen. Hier könnte man auch zum Sarlkofel weitergehen, oder so wie ich, auf der Sonnenseite wieder kurz absteigen und dann auf den Lungkofel aufsteigen.

Kreuz am Lungkofel
Blick zum Sarlkofel, ganz links das Gsieser Tal
Am schönen Holzkreuz des Lungkofels, 2282 m fasziniert das Panorama zum Dürrenstein und der Hohen Gaisl sowie der Blick über die steilen Wände hinunter ins Tal. Abgestiegen bin ich über den Anstiegsweg den Lungkofel-Bergrücken und dann über den Dolomiten-Höhenweg Nr. 33 kurz Richtung Messnerköpfe und gleich rechts, weglos hinunter zu einer verfallenen Hütte. Weiter weglos in Bachnähe sehr steil bergab und dann hinüber zu einer Lichtung mit einem Jägerstand. Von dort wieder durch den Wald weglos hinunter bis man auf eine unmarkierte Forststraße gelangt. Dieser durch den Wald folgen, zum Schluss wieder idyllisch an den Heuhütten vorbei zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 1000 m
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Putzalm (derzeit noch geschlossen)

Schönste Dolomitenblicke vom Lungkofel
Krokus-Wiesen, dahinter der Dürrenstein und die Hohe Gaisl
Löwenzahnblüte und eine der Heuhütten

Sonntag, 6. Juni 2010

Von der Plätzwiese zum Strudelkopf, 2308 m

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Nach einem wohlschmeckenden Frühstück wandern wir im Altpragser Tal, zwischen Dürrenstein und Hohe Gaisl los. Über die blühenden Bergwiesen der Plätzwiese erreichen wir die Dürrensteinhütte, 2040 m. Von dort stärker ansteigend der Beschilderung „Heimkehrerkreuz“ folgend hinauf zum Gipfel des Strudelkopf. Dank seiner freien Lage gewährt er uns bei der Gipfelrast schönste Dolomitenblicke, besonders jene zu den Drei Zinnen. Abstieg zunächst auf dem Anstiegsweg bis zum Strudelkopfsattel und anschließend über die Plätzwiesealm zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: 360 m
Länge: 8 km
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: Berggasthaus Plätzwiese, Dürrensteinhütte

Samstag, 5. Juni 2010

Hochalmspitze, 2542 m

Lange, aber wunderschöne Bergtour in das versteckte Paradies der Pragser Dolomiten.


Vom Pragser Wildsee, der malerisch am Nordfuß des Seekofels liegt, wandern wir westseitig das Seeufer entlang und dann ins leicht ansteigende Grünwaldtal. An blühenden Wiesen und der Grünwaldalm vorbei, stetig an Höhe gewinnend erreichen wir die einsamen Hochalpenhütten, 2114 m – Ücia dal Famei de Fojedöra, die wohl schönste Alm Südtirols.


Nach einer schönen Rast in der Sonne wandern wir weiter zur Lapedurscharte mit Blick auf den Piz da Peres und weiter zur Flatschkofel-Scharte, 2223 m. Unser erstes Gipfelziel, den Maurerkopf, 2567 m, erreichen wir weglos und folgen von dort dem schmalen Steig, den Kamm entlang, hinüber zur Hochalmspitze, auch Hochalpenkopf, 2542 m. Die Aussicht am Gipfelkreuz ist überwältigend schön – besonders wenn man dort alleine steht.

Der Abstieg erfolgt über steinige Wiesen hinunter in den Pragser Furkel und durch eine steile Rinne weiter bergab zur Kaserhütte, 1937 m. Zum Schluß gemütlich durch den Wald zurück zum Pragser Wildsee.

Höhenmeter: 1200 m
Gesamtgehzeit: 7 Stunden
Länge: 15 km
Einkehr: Grünwaldalm, Hochalm

Sonntag, 4. Mai 2008

Frühjahrstour auf den Dürrenstein, 2839 m
















Steile Frühjahrsschneeschuhwanderung und -skitour auf einen der schönsten Aussichtsberge in den Dolomiten.

Mit Skiern und Schneeschuhen an den Füßen geht es im Altpragser Tal vom Parkplatz der Plätzwiese um 7.00 Uhr los. Gemütlich wandern wir zunächst über Wiesen und Latschen in gleichmäßigem Aufstieg der Beschilderung folgend hinauf in ein Tal. Nun halten wir uns links. Es geht den ziemlich steilen Hang empor und wieder eine anstrengende Mulde hinauf auf einen Grat. Nun links bergauf zum Vorgipfel mit Skidepot. Über den Gipfelgrat unschwierig hinüber zum Gipfelkreuz. Einzigartiges Gipfelpanorama zu den Drei Zinnen, dem Monte Cristallo, der Hohen Gaisl, dem Pragser Seekofel und im Norden die Rieserferner Gruppe. Schöner Tiefblick ins grüne Hochpustertal.
















Schneeverhältnisse im Aufstieg optimal. Bei der Abfahrt im oberen Bereich herrlicher Firn, im unteren Teil leicht aufgeweichter Schnee (mit den Schneeschuhen anstrengend, da ich immer wieder einbreche.)

Höhenmeter: 960 m
Aufstiegszeit: 2,5 Stunden
Einkehr: Berggasthaus Plätzwiese

Freitag, 28. Dezember 2007

Heimkehrer-Kreuz auf dem Strudelkopf, 2307 m

Leichte Schneewanderung im Naturpark Fanes-Sennes-Prags mit einzigartigem Dolomitenpanorama – am Gipfel stehen wir den Drei Zinnen fast gegenüber.



Wir fahren vom Gasthaus „Brückele“ im Altpragser Tal hinauf zur Plätzwiese. Über diese einzigartige Almlandschaft mit ihren Wiesen, den Lärchen und Zirben, dem Dürrenstein im Osten und der Hohen Gaisl im Westen wandern Magdalena, Christoph, Hannes und ich eben hinüber zur Dürrensteinhütte, 2040 m. Dort beginnt der problemlose Anstieg auf den Strudelkopf (Markierung 34 und Schilder Heimkehrerkreuz). Nach einer guten Stunde stehen wir auf dem Gipfel: Prachtblick auf die Hohe Gaisl, den Monte Cristallo, die Drei Zinnen und den Dürrenstein.
Das Heimkehrerkreuz auf dem Strudelkopf wurde 1982 von Pustertaler Frontkämpfern zum Gedenken an die gefallenen Kameraden des ersten und zweiten Weltkrieges errichtet.

Gehzeit: insgesamt 3 Stunden
Höhenunterschied: 300 m
Einkehr: Berggasthaus Plätzwiese, Dürrensteinhütte

Sonntag, 3. Juli 2005

Pragser Seekofel, 2810 m















On tour mit Eri, Holger und Hannes. Vom Pragser Wildsee geht es durch das "Nabige Loch" hinauf bis zum Jöchl und der Seekofelhütte (Egerer). Von hier noch ca. 1,5 Stunden über die Gipfelflanke empor zum Kreuz. Atemberaubender Tiefblick zum Pragser Wildsee. Abstieg zur Grünwaldalm.

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