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Sonntag, 7. Juni 2020

Wieserbach-Wasserfall in Missian

Zum Wieserbach-Wasserfall in Missian.

Wasserfall in Missian
Die schönsten Wanderungen und Erlebnisse sind jene, die vor der Haustür starten. Daher wieder einmal eine schöne, versteckte Wanderung im Burgendörfchen Missian. Vom Spielplatz in Missian, daneben befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, spazieren wir hinauf bis zur Feuerwehrhalle und biegen dann rechts ab. Durch das Dorf geht es weiter, vorbei an den letzten Häusern bis wir zum Waldrand gelangen. Von hier durch den Mischwald auf Weg Nr. 12B leicht absteigend Richtung Andrian. Nach zehn Minuten erreichen wir den Wieserbach und seinen unteren kleinen Wasserfall. Kurz vor der Kurve führt links ein steiler, schmaler Rehsteig hinauf zum größeren Wasserfall.

Moos und Wasser, eine faszinierende Kombination
Staudamm bauen am Fuße des Wasserfalls
Hier befindet sich auch ein wunderschönes Plätzchen zum Verweilen mit Kindern. Staudamm bauen, Wasser umleiten, fallendes Wasser beobachten. Es gibt nichts schöneres als den Moment zu genießen.
Rückweg auf dem Hinweg oder weiter dem Wieserbach und der Markierung 12A folgend hinunter Richtung Andrian oder Unterrain. Entlang des Baches bieten sich immer wieder schöne Spielpausen an. Von Unterrain entweder auf der Straße oder wieder durch den Wald steil zurück nach Missian.

Gehzeit: Hin- und Rückweg jeweils 30 Minuten zum Wasserfall
Höhenmeter: zum Wasserfall gering
Einkehr: keine

Herz am Weg

Sonntag, 1. Dezember 2013

Rundwanderung im Montiggler Wald, 643 m

Eine aussichtsreiche Waldkuppe, eine Logenbank und ein schönes Wetterkreuz.

Wetterkreuz im Montiggler Wald, Blick ins Überetsch
Blick auf Bozen, schneebedeckt die Sarner Scharte
Wir beginnen unsere heutige Rundwanderung im Montiggler Wald bei den Sportplätzen von Rungg. Anfangs wandern wir auf dem breiten Weg Nr. 1, nahezu eben durch den spätherbstlich gefärbten Wald. Wir folgen den Schildern "Wilder Mann" (Nr. 1B) und erreichen nach einer Stunde die höchste Erhebung im Montiggler Wald.

Lena im "einfachen Rucksack", Schlussanstieg Wilder Mann
Hügellandschaft Montiggler Wald, hinten der Mendelkamm
Die freie Waldkuppe "Wilder Mann" am Mitterberg besteht aus zahlreichen Porphyr-Steinen und bietet eine schöne Rundsicht. Zurück geht es anfangs auf dem Hinweg, dann Richtung Montiggler Seen und gleich links einen ummarkierten Weg zu den 400 m ins Etschtal steil abfallenden Pfattner Wänden. Bei der Bank blicken wir über das Unterland, nach Bozen und zur Sarner Scharte. Anschließend wandern wir kurz zurück und dann wieder unmarkiert Richtung Norden und umrunden so die Wilder Mann-Waldkuppe.

St. Pauls im Überetsch, hinten die Texelgruppe
Etschtal-Blick nach Meran
Bald erreichen wir das große hölzerne Wetterkreuz und genießen auf der Baumstamm-Holzbank eine unglaublich schöne Aussicht über das Überetsch, das Etschtal und auf die Texelgruppe. Nun über den Waldweg weiter, bis wir auf den Hinweg gelangen und auf diesem zurück nach Rungg spazieren.

Höhenmeter: 200 m
Gesamtgehzeit: 3,5 Stunden
Einkehr: unterwegs keine

Blick über den Mitterberg nach Süden
Goldene Farbtupfer Anfang Dezember

Samstag, 30. November 2013

Schäufelewies-Weg und Mazzoner-Weg

Über den Schäufelewiesweg nach Kaltern und über den Mazzoner Wanderweg zurück nach Montiggl.

Herbstwanderung im Montiggler Wald
Einsamer Pfad, der Schäufelewiesweg
Ein grauer Novembertag lässt uns heute eine Wanderung im Montiggler Wald unternehmen. Wir parken beim großen Parkplatz oberhalb vom Montiggler See und folgen dort dem ausgeschilderten Wanderweg Nr. 4, besser bekannt als Schäufelewies-Wanderweg.

Schäufelewies-Weg, von Montiggl nach Kaltern
Ausblick auf den Mendelkamm, hier der Penegal
Anfangs den schmalen Wanderweg leicht bergab und dann eben an den Weinbergen vorbei. Hier öffnet sich eine schöne Sicht auf den Mendelkamm. Bald gelangen wir wieder in den Wald und erreichen den Reitstall. Über den Paul Troger Weg wandern wir nun über den Altenloch-Wald hinauf zur Heiligkreuzkirche auf dem Kalvarienberg.

Buchen im letzten Farbenspiel
Paul Troger Weg in Kaltern
Wir gehen dann weiter und kehren im Cafè Trude auf einer süßen Pause ein. Anschließend spazieren wir kurz auf der Weinstraße entlang Richtung Kalterer See und biegen nach der Tankstelle und dem Ritterhof links ab. Hier beginnt der Mazzoner Weg (Nr. 5). Vorbei an den letzten Weinhöfen und Weinbergen erreichen wir wieder den Wald. Zunächst bergab, bergauf und dann leicht ansteigend zur Forststraße Unterberg und hinauf ins Dörfchen Montiggl.

Mazzoner Weg im Montiggler Wald
Bauernhaus in Montiggl
Lena schläft im Tragetuch und so entscheiden wir noch um den Großen Montiggler See zu wandern. Es geht vorbei am Schlössl, dem Hängenden Stein und zum Schluss leicht ansteigend hinauf zum Parkplatz, wo sich unsere schöne Rundwanderung im Montiggler Wald schließt.

Höhenmeter: 300 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: in Kalten und in Montiggl

Von den Weinbergen in den Wald
Der Herbst spiegelt sich im Montiggler See

Dienstag, 17. September 2013

Schloss Hocheppan, 640 m

Mit einem Tragling von Missian nach Schloss Hocheppan.

Blick über die Schlossmauer zur Rosengartenspitze
Der bunte Herbst ist im Anmarsch
Gemütlich spazieren Lena und ich direkt vor unserer Wohnungstür los. Wir wandern hinauf ins Dorf Missian und von dort rechts der Straße entlang durch Weinberge und Obstwiesen zum Waldrand. Nun leicht ansteigend durch den Mischwald hinauf bis zur Straße. Diese gehen wir kurz entlang und nehmen dann den Wanderweg zum Parkplatz "Hocheppan". Jetzt in Serpentinen hinauf bis es eben wird und angenehm durch den Wald weiter.

Zwei Wanderfüße auf dem Weg nach Hocheppan
Schließlich treffen wir auf die Schloss-Zufahrtsstraße, der wir links haltend folgen. Am Kreideturm (rechts) vorbei und steil bergauf zum Schloss Hocheppan. Am Schloss genießen wir die Nachmittagssonne und den schönen Ausblick auf das Überetsch und über Bozen zu den südlichen Dolomiten. Auf demselben Hinweg wandern mein schlafendes Baby und ich wieder zurück nach Missian.

Höhenmeter: 200 m
Gehzeit: 1 Stunde
Einkehr: Burgschenke Hocheppan

Blick zum Gantkofel, unserem Hausberg
Ausschau zur Texelgruppe 

Mittwoch, 19. Juni 2013

Schloss Boymont, 601 m

Burgenwanderung für ganz kleine Prinzessinnen.

Boymont, eine der drei Burgen auf dem Eppaner Burgenweg
In der Boymont-Lichtung beobachten wir ein Reh
Heute morgen unternehmen wir unseren ersten Wander-Ausflug mit Lena. Wir starten direkt vor unserer Haustür. Mit dem Kinderwagen fahren wir ins Dörfchen Missian und gehen bei der Feuerwehrhalle links die Straße bis zum Brunnen entlang.
Schloss Korb - heute ein Luxus-Hotel
Wegkreuz in Missian
Von dort rechts hinauf nach Schloss Korb und weiter der Beschilderung "Eppaner Burgenwanderung" folgend. Beim Holunderstrauch und der Bank biegen wir links ab. Kurz durch die Weinberge und dann durch den schattigen Wald teils steil die Zufahrt zu Schloss Boymont empor. Die hochmittelalterliche Burgruine Boymont liegt auf einem felsigen Waldstück und bietet einen weiten Ausblick auf Bozen, den Dolomiten und das Überetsch.

Trockenmauer mit Mohnblumen
Weinberge und Schloss Boymont
Nach einer kurzen Pause wandern wir wieder auf dem Burgenweg zurück zum Holunderstrauch und hinter dem Tschaihof hinunter nach Missian. Der Übergang zu Schloss Hocheppan ist mit dem Kinderwagen nicht möglich, da Stufen und Treppen durch die Hocheppaner Schlucht führen.

Höhenmeter: 250 m
Gesamtgehzeit: 1,5 Stunden
Einkehr: Schloss Boymont (geöffnet von 11.00 - 17.00 Uhr)

Schloss Boymont mit dem Mendelkamm
Lena genießt die Wanderung schlafend

Samstag, 8. Juni 2013

Friedensweg in Kaltern

Über den Friedensweg mit den acht Besinnungspunkten nach Altenburg.

1. Besinnungspunkt: die Weite der Landschaft genießen
Ein schöner Vormittag lädt zum Wandern in den Altenburger Wald ein. So parken Hannes und ich bei den Sportplätzen in Kaltern/Altenburg. Von dort folgen wir der Markierung "Friedensweg" mit dem weißen Punkt. Zunächst durch den Wald leicht abwärts, den Trimm-Dich-Pfad entlang, vorbei am Löschweiher und hinaus zum aussichtsreichen Klotz-Bankl.

Ein einmaliges Plätzchen: das Klotz-Bankl im Altenburger Wald
Die Besinnungspunkte:

  1. Maß: ein Stuhl lädt ein zum Sich-Hinsetzen, sich Ruhe zu gönnen und das richtige Maß im Leben wieder zu finden.
  2. Klugheit: ein Steinkreis, der durch einen Riss alle Steine verbindet und zum Beisammensein einlädt
  3. Gerechtigkeit: ein gespaltener Stamm mit einem Stein zeigt, wie Ungerecht mit Gewalt das trennt, was zusammengehört. Der weiße Stein steht für die Kräfte des Himmels.
  4. Glaube: ein Findling mit drei Öffnungen, die für Gott, Mitmensch und Ich stehen.
  5. Hoffnung: ein großer Stein mit einer rauen und einer glatten Seite und der Inschrift Jesus, der zur Begegnung mit ihm einlädt.
  6. Mut: der Abstieg durch die Rastenbachklamm, Einladung in sich selbst tief hineinzublicken
  7. Liebe: bei der Kirchenruine St. Peter
  8. Frieden: die Friedensbrücke, auf der in mehreren Sprachen das Wort Frieden steht, zwischen den Menschen und den einzelnen Völkern.
Der Friedensweg in Kaltern, von Künstlern gestaltet
Blick zur Leuchtenburg
Vom Klotz-Bankl nach links, vorbei an der ersten Station des Friedenweges und weiter leicht bergab. Dann nahezu eben durch den schattigen und kühlen Wald nach Süden. Immer wieder treffen wir auf die Friedensweg-Stationen, gelangen zum nächsten Löschweiher, dem Panoramablick und bald darauf zum Müllereck. Hier beginnt auch der Einstieg in das Biotop der Rastenbachklamm, welche abenteuerlich hinunter zum Kalterer See führt.

Der Friedensweg, ein schattiger Waldweg
Durch den Abschnitt Mut - Rastenbachklamm
Den oberen Teil dieser engen Klamm, durch die der Rastenbach rauscht, gehen wir hinunter bis zur ersten Weggabelung. Wir durchwandern sie über Holzbrücken und Stiegen. Beim Wegschild "Altenburg", Friedensweg geht es die abgestiegenen Höhenmeter in Serpentinen wieder empor. Bald erreichen wir die Kirchenruine St. Peter, deren Geschichte bis ins 6 Jh. zurückreicht. Es handelt sich um eine der ältesten Kirchen Südtirols. Mit der Schließung der Kirche 1782 begann ihr Verfall. Von der St. Peter-Ruine wandern wir weiter hinauf zur St. Vigilius-Kirche in Altenburg.

St. Peter-Kirchenruine
Eidechse auf der Kirchenmauer
Zurück wandern wir über den Altenburger Spazierwanderweg. Dazu überqueren wir die Straße und gehen bergauf Richtung Mendelkamm. Bald zweigt rechts der Waldwanderweg ab. Über ihn geht es nahezu eben zurück zu den Sportplätzen in Altenburg.

Höhenmeter: 300 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: in Altenburg
Blick von Altenburg über die St. Peter-Ruine nach Kaltern
Sattgrün - unterwegs im Buchenwald

Samstag, 25. Mai 2013

Weinlehrpfad in Girlan

Natur- und Weinlehrpfad "Hoher Weg" in Girlan.

Mohnblüte unter den Pergeln
Blick zum Gantkofel
Einen interessanten und lehrreichen Morgenspaziergang beginnen wir heute im Weindorf Girlan. Vom Parkplatz außerhalb des Dorfes spazieren wir zur Kirche und folgen vom Dorfplatz der Beschilderung Natur- und Weinlehrpfad. Wir gelangen gleich in die Weingüter und zur ersten von insgesamt 15 Infotafeln. Diese berichten über den Weinanbau in Südtirol im Kreise der Jahreszeiten, über die verschiedenen Erziehungsformen und den Pflanzenschutz.

Rastplatz entlang des Weges
Wiesensalbei am Wegrand
Mit schönem Blick zum Schlern und Rosengarten sowie zum Gantkofel geht es den Weinbergen entlang, vorbei an vielen verschiedenen Pflanzen, Trockenmauern, einladenden Bänken und einem Wetterkreuz. Der Weinlehrpfad "Hoher Weg" ist als Rundwanderweg angelegt und bringt uns über eine schöne Schleife wieder zurück nach Girlan.

Höhenmeter: gering
Gesamtgehzeit: 30 Minuten
Einkehr: in Girlan

Gut beschildert, der Weinlehrpfad in Girlan

Das Wetterkreuz am Hohen Weg in Girlan

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