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Freitag, 26. Juli 2019

Almrunde im Antholzertal: Schwörzalm und Bergeralm, 1623 m

Steile Almwanderung im Antholzertal.

Letzter Steilhang unter der Schwörzalm
Wir parken in Antholz-Obertal, bei der Talstation der Materialseilbahn, die zur Rieserfernerhütte führt. Lena und Greta gehen zu Fuß, Sophie möchte nach den ersten Schritten in die Tragehilfe. So geht es gleich in den Wald und über eine Holzbrücke. Über den schmalen und steilen Weg Nr. 4 geht es dann in Serpentinen hinauf zur Schwörzalm, 1658 m. Von hier hat man eine weite Sicht ins Antholzertal.
Blick ins Antholzertal, von der Schwörzalm aus
Auf der Alm legen wir eine Trinkpause ein und spazieren dann über den Forstweg, markiert mit Nr. 3b und 3 eben und dann absteigend zur idyllisch gelegenen Bergeralm, 1623 m, wo wir unsere Mittagsrast verbringen. Die Almkarte ist fein, die Gerichte mit viel Liebe zum Detail zubereitet.

Die Bergeralm liegt in einer Lichtung
Anschließend wandern wir über den Steig weiter bergab, bis wir auf den Fahrweg treffen. Auf diesem bleiben wir, da wir uns den Klammbachwasserfall, 1508 m ansehen möchten. In der nächsten Kurve geht es durch ein Gatter zur Wasserfall-Aussichtsplattform. 

Sehr lohnend, die Einkehr auf der Bergeralm
Der Klammbach-Wasserfall beeindruckt, ebenso wie der Talblick. Anschließend wandern wir weiter bergab zu den Eggerhöfen. Unterhalb des Hofes bringt uns der Talweg Nr. 11 (Franzosensteig) über Wiesen und Wald, vorbei an Höfen im Auf und Ab zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: ca. 400 m
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Schwörzalm, Bergeralm, Eggerhöfe

Klammbach-Wasserfall
Franzosensteig, er führt durch Wiesen und Wald

Sonntag, 12. August 2018

Durra-Alm im Reintal, 2096 m

Steil empor zu einer urigen Alm.

Durra-Alm, ein lohnenswertes Ziel
Aufstieg mit Bergblick
Von Rein in Taufers fahren wir heute gemeinsam mit Opa hinauf bis zum Knutten-Parkplatz. Ein breiter Weg führt hinein ins Knuttental. Wir zweigen aber gleich nach dem Parkplatz bei der Brücke links ab und folgen dem Weg Nr. 1. Mit leichtem Wind wandern wir über einen Grashang bergauf. Der schmale Steig bringt uns dann in den Wald. Jetzt wird es flacher und wir erreichen eine Holzbank, die zur Rast einlädt. Weiter geht es dann durch lichteren Wald zu einem Wegkreuz, wo die Alm erstmals sichtbar wird.

Blick talauswärts
Unsere Mädels lieben schmale Steige
Jetzt ist es nicht mehr weit. Die Motivation der Kinder steigt. Der letzte steile Wiesenhang bringt uns dann empor zur wunderschön gelegenen Durra-Alm auf 2096 m. Nach einer leckeren Einkehr in der Almhütte kehren wir auf dem Anstiegsweg wieder zurück ins Tal. Opa schließt die Wanderung als Rundwanderung ab und wandert von der Durra-Alm hinunter zur Knuttenalm, 1869 m und von dort über den breiten Talweg zurück zum Auto.

Höhenmeter: ca. 400 hm
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Durra-Alm, Knutten-Alm

Pause beim Taubenkropf-Leimkraut
Gelb in gelb: Tragetuch, Flasche und Wiese :-)

Samstag, 14. Juli 2018

Nevesalm am Neves-Stausee, 1880 m

Seen- und Almwanderung im Mühlwaldertal. 

Lena und Greta unterwegs am Neves-Stausee
Lohnende Einkehr, die Neves-Alm am See
Von Lappach fahren wir über die Mautstraße hinauf zum Neves-Stausee und parken dort. Heute ist es windig und kühl. Warm eingepackt wandern wir los. Am rechten Seeufer talein, vorbei an der Untermaureralm, 1867 m und leicht aufwärts bis zur Brücke. Über diese drüber und dann eben oberhalb des Nevesstausee weiter.


Hochalpine Ausblicke
Zirmrisotto der Neves-Alm
Unter uns glitzert türkis der See, oberhalb schauen die Gletscher herunter. Kühe grasen und immer wieder laden Holzbänke zur Rast ein. Bald erreichen wir die Neves-Alm, 1880 m. Die Ziegen und die Trettraktoren sind für die Mädels ein schöner Ausgleich zum Wandern. Nach einer ausgiebigen Rast und einem leckeren Zirmrisotto wandern wir weiter rund um den See.

Farbenspiel
Neves-Stausee mit Blick talaus
Blumenreich geht es bis zur Staumauer, über diese drüber und zurück zum Parkplatz. Der Seerundweg ist auch ein Themenweg, der spannende Einblicke in die Kraft des Wassers bietet. Wir bezahlen die Tagesmaut von 7 Euro und fahren über die schmale Straße und reich an See- und Almerinnerungen wieder bergab ins Tal.

Gesamtgehzeit: 2 Stunden 
Länge: 4 km
Höhenunterschied: ca. 100 um
Einkehr: Nevesalm
Streicheleinheiten für die Ziegen
Spannende Wege rund um den See

Donnerstag, 1. Mai 2014

Rötspitze, 3495 m

Stollend, steil, stimmungsvoll.

Rötspitze, ein anspruchsvolles Hochtourenziel
Schöne und schwere Stöckelschuhe
Nach einem schnellen Macchiato im Berggasthaus Kasern wandern wir mit den geschulterten Skiern vom Parkplatz talein zur Hl. Geist-Kirche und über den Almweg hinauf zur Labesau-Alm, 1757 m am Eingang des Windtales. Auf ca. 1900 m schnallen wir die Skier an. Zunächst flach, dann leicht ansteigend auf der orographisch linken Talseite hinein.

Lenkjöchlhütte, am am Übergang vom Wind- ins Röttal
Spuren bis zum Gipfel war angesagt
Über eine Steilstufe erreichen wir das flache Tal Burgl und gehen es aus. Über eine Rechtsschleife erreichen wir das Lenkjöchl, mit der Lenkjöchlhütte, 2603 m. Wir queren einen Steilhang um ins Rötkees zu gelangen. Mäßig steil über Mulden, sich links haltend peilen wir die Untere Rötspitze an. Zum Schluss steilt sich der Winter-Gipfel auf.

Letzter Aufstieg zur Unteren Rötspitze
Querung im Welitz-Kees
Vor der Unteren Rötspitze, 3290 m schultern wir die Skier und stapflen die letzten Höhenmeter empor. Von der Unteren Rötspitze queren wir mit den Skiern zum oberen Rand des Welitz-Kees. Unterhalb des Gipfelaufbaus wechseln wir auf Steigeisen und steigen steil über die Flanke zum Gipfelkreuz empor.
Gipfelflanke der Rötspitze
Schlussanstieg über den Grat zur Rötspitze
Glücklich stehen wir auf der Rötspitze, 3495 m und genießen die Gipfelschau auf die umliegenden Dreitausender, vor allem die nahe Dreiherrnspitze. Die Pulver-Abfahrt erfolgt über die ca. 1100 m lange Westflanke der Rötspitze steil hinunter ins Röttal.

Gipfelfreuden
Abfahrt über die Westflanke, unten das Röttal
Abwechselnd fahren und schieben wir durch das Röttal hinaus zur urigen Rötalm, 2116 m. Von dort weiter bis zum Rötkreuz und kurz vorher links über einen Canyon hinunter bis zum Weg Nr. 11. Jetzt wieder mit geschulterten Skiern bergab zum Auto.

Höhenmeter: 1900 m
Gehzeit: 6 Stunden im Aufstieg
Einkehr: in Kasern

Blick zurück auf die Westflanke der Rötspitze
Krönender Abschluss: ein Auerhahn

Sonntag, 23. September 2012

Hochgall (Nordwestgrat), 3436 m

Über den Wolken auf dem Hochgall.

Hochgall-Nordwestgrat, hinten rechts der Wildgall
Magerstein und Schneebiger Nock
In aller Herrgottsfrühe sind Helmuth und ich heute aufgestanden und von Rein in Taufers bei der Jausenstation Säge losgegangen. Über Weg Nr. 8 erreichen wir die Kasseler-Hütte, 2276 m und kehren dort ein. Die Hüttenwirtin gibt uns einen wertvollen Tipp zum Einstieg Richtung Nordwestgrat.

Hochgall-Ferner
Kletterpassage am Nordwestgrat
So folgen wir dem Höhenweg Arthur-Hartdegen ca. 20 Minuten bis zum ersten großen Bach, überqueren ihn und biegen rechts ab (Achtung: bei der Gedenktafel ist man ca. 10 m zu weit). Den Steinmännchen folgend empor zu einer kleinen Gletscher-Lacke und weiter zum Nordwestgrat.

Blick zurück zum Nordwestgrat
Die letzten Halteseile zum Gipfel
Ab hier in schöner Blockkletterei hinauf zum Grauen Nöckl, 3084 m. Von dort steigen wir drahtseilgesichert mit grandiosem Blick auf den Hochgall-Ferner ab in eine Scharte. Nun den Grat zwischen dem Hochgall-Ferner und dem Östlichen Rieserferner empor. Unterhalb des Gipfels wird der Aufstieg steiler und folgt über griffige Platten (seilgesichert).

Wolkenmeer und Dolomitenzacken
Gipfelschau bis zum Horizont
Die letzten Meter zum Gipfel erfolgen nahezu eben, mit tollem Tiefblick in die Hochgall-Nordwand. Die Gipfelrast genießen wir ober den Wolken - mit Blick zu den vielen hohen Bergen, unter anderem den Drei Zinnen, Antelao, Marmolada, Lang- und Plattkofel, Dreiherrnspitze und den Grossglockner.

Die Nebel steigen höher, Magerstein und Schneebiger Nock
Nordwand und die Hochgall
Der Abstieg erfolgt auf dem Anstiegsweg.
Die gesamte Hochtour erfordert Trittsicherheit, die Mitnahme eines Seils ist für Ungeübte empfohlen (II-Kletterstellen).

Höhenmeter: 1900 m
Gehzeit: 4,5 Stunden im Aufstieg, 4 Stunden im Abstieg
Einkehr: Kasseler-Hütte

Ein lohnender Hochtourengipfel, die Hochgall
Über den Wolken

Mittwoch, 29. August 2012

Dreieckspitze, 3031 m

Seenreiche Gipfelüberschreitung der Dreieckspitze im Reintal.

Ein leichter Dreitausender im Tauferer Ahrntal
Gipfelblick auf den Fleischbachkees
Im Talschluss, hinter dem schön gelegenen Oberhof im Reintal, beginnt meine heutige Bergtour. Vom Knutten-Parkplatz wandere ich den breiten Fahrweg talein ins Knuttental. Die Morgensonne beleuchtet die Berge ringsum, während es im Tal herbstlich frisch ist.

Blick vom Klammljoch zum Klammlsee und dem Zollhaus
Beeindruckende Berge über dem Klammljoch
Gemütlich erreiche ich nach fast einer Stunde die Knuttenalm, 1911 m (bewirtschaftet). Von der Alm leicht ansteigend weiter, teils die Abkürzungen nehmend, erreiche ich den Klammlsee und kurz darauf das Klammljoch, 2294 m. Nach einer kurzen Pause gehe ich wieder zurück zum Klammlsee, umrunde ihn und steige am alten Zollhaus auf Weg Nr. 9/A ein.

Blick über den Klammlsee zu den Hohen Tauern
Die Weiße Wand spiegelt sich im Napfensee
Ein schöner Wandersteig bringt mich über Gras- und Steinhänge empor zu den idyllisch gelegenen Napfen Lacken, 2478 m. Von den Seen über Steinblöcke weiter bergauf zum tiefblauen Karsee, einem Überbleibsel des einstigen Kargletschers. Die Spitze vom Dreieckigen im Blick erklimme ich den aussichtsreichen Dreitausender über die großen Steine am Westgrat.

Samtweich blüht das Wollgras bei den Napfen Lacken
Tiefblau leuchtet der Karsee am Fuße der Dreieckspitze
Am Gipfel überrascht die weite Aussicht ins Tal und auf die nahen Gletscher. Nach einer Trinkpause geht es über den Südostgrat hinunter in die Bärenluegscharte, 2848 m und auf Steig 9/a steil in Serpentinen bergab zu den Koflerseen, 2439 m. Die vier Seen sind traumhaft schön unter dem Stutennock-Bergkamm in die Landschaft gebettet.

Fleischbach-Gletschersee
Ein Grenzberg, die Dreieckspitze
Mit Gletscherblick wandere ich den steinigen Almboden hinunter zur Oberen Kofleralm, 2192 m und über den A.-Hartdegen Weg (8/a) bergab zur Unteren Kofleralm, 2034 m. Durch den duftenden Zirbenwald gelange ich auf dem alten Fußweg bis oberhalb des Bergdorfes Rein. Die letzten zehn Minunten auf einer Höfezufahrt zurück zum Parkplatz im Knuttental.

Höhenmeter: 1400 m
Gesamtgehzeit: 6 Stunden
Einkehr: Knuttenalm
Koflerseen, Stutennock, hinten links der Große Moosstock
Großer Koflersee
Obere Kofleralm mit dem Hochgall (rechts)

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