Posts mit dem Label Tiersertal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tiersertal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 17. Februar 2018

Großes Valbontal, 2749 m

Skitour mitten im Rosengarten-Massiv.

Die Scharte links ist unser heutiges Ziel
Von der Tschamin-Schwaige nahe dem Weißlahnbad-Parkplatz im Tiersertal gehen wir über den Weg Nr. 3 ins Tschamintal. Auf dem langen Forstweg ging es weiter Richtung Grasleitenhütte bis zum Rechten Leger.

Unterwegs im Tschamintal
Unteres Valbontal
Von dort dem Tschaminbach folgend hinauf bis auf ca. 1750 m. Dann scharf nach rechts, einen steilen Hang empor, wo schließlich das Große Valbontal beginnt. Nach der ersten Steilstufe sehen wir bereits das Ziel, das Gspreizte Mandl. Wir erreichen die Scharte über einige Steilstufen, die sich immer wieder mit sanften Abschnitten abwechseln.
Zum Schluß gelangen wir über den steilsten Hang zum Ende der Valbontal-Scharte.

Blick zum Schlern zurück
Aufstieg Großes Valbontal
Mitten in den Dolomitenfelsen genießen wir unsere Pause und die Aussicht auf den Kesselkogel, Vajolettal und die Scalieretspitze. Abfahrt wie Aufstieg durch den schönsten Dolomitenfelsen.

Höhenmeter: 1500 m
Gehzeit im Aufstieg: 3,5 Stunden
Einkehr: keine
"Gipfelhang" Valbona-Scharte
Blick zum Schlern

Sonntag, 10. November 2013

Schlern (über den Kitzergarten), 2563 m

Über den Kitzergarten zum Totengedenken auf den Schlern.

Gipfelkreuz auf dem Petz am Schlern
Stimmungsvolle Schneewanderung
Um kurz nach acht Uhr starten wir in Tiers beim Weißlahnbad und gehen über Steig Nr. 2 (Bärenfalle) durch den Wald bergauf. Nachdem wir den Bach der Bärenfalle überqueren und auf die rechte Seite wechseln, führen rechts unscheinbare, nicht markierte Steigspuren weg. Wir umrunden über den Kitzergarten den Tschafatsch und gelangen wieder auf den Weg Nr. 2, der direkt von der Bärenfalle heraufführt.

Winterlich, unsere heutige Schlern-Wanderung
Aufstieg über der Kitzergarten, einer der 100 Schlern-Wege
Nun flacher über das weite Hochplateau hinauf zur Lettenalm und gleich weiter zum Schlernhaus, 2450 m. Nach einer Aufwärmpause im Winterraum des Schlernhauses wandern wir im Nebel in 20 Minuten hinauf zum Petz, 2563 m und dahinter weiter zum Mahlknechtstein, wo die Schlernfeier stattfindet.

Nebelschwaden begleiten uns
Schnee ab 1500 m
Nach dem Totengedenken, das jährlich am zweiten Sonntag im November hier stattfindet, wandern wir über das Schlernhaus hinunter zur Lettenalm, wo es eine warme Gerstensuppe gibt. Den Abstieg wählen wir über den Tschafatschsattel und die Steilschlucht der Bärenfalle.

Gehzeit: 4 Stunden im Aufstieg, 2,5 Stunden im Abstieg
Höhenmeter: 1400 m
Einkehr: Lettenalm (zur Schlernfeier geöffnet), Winterraum im Schlernhaus

Blick zur Rosengartengruppe
Rutschig, der Abstieg über die Bärenfalle
16:55 Uhr, es treffen heute doch noch Sonnenstrahlen auf den Schlern

Samstag, 7. September 2013

Rosengartenspitze (Südgrat), 2981 m

Luftig über den Südgrat auf die Rosengartenspitze.

Unser Ziel, die Rosengartenspitze
Kletter-Aussicht über den Westhang der Rosengartengruppe
Blick über das Rosengartenmassiv zur Rotwand
Von der Frommer-Alm, 1743 m unterhalb des Nigerpasses im Tiersertal schweben wir mit der Bahn hinauf zur Kölner Hütte (auch Rosengartenhütte), 2339 m. Von der Hütte über die seilgesicherten Felsen hinauf zum Höhenweg. Wir biegen links ab Richtung Santnerpass-Klettersteig. Kurz vor dem Einstieg des Klettersteigs biegen wir rechts über wegloses Geröll ab.

Blick zurück zur Süd-Schulter
Kletterpassage am gelben Felssporn
Es geht hinauf zur Südscharte der Rosengartenspitze. Nun angeseilt über die direkte Variante drei Seillängen (1 SL II, 2 SL IV-, 3 SL II) empor. Nun weiter bergauf bis zu einem gelben Felssporn und über die nächste Seillänge (IV-) hinauf zu einer Felsspitze. Dann folgt die knackige Schlüsselstelle (IV+), die mit einem eisernen Schlüssel versehen ist. Sehenswert ist hier der alte Holzkeil aus der Erstbegehung von Toni Eisenstecken.

Luftige Kletterei am Rosengarten-Südgrat
Schlüsselstelle
Nach der Schlüsselstelle kommt eine Seillänge durch eine Scharte und schließlich gelangen wir über eine I-Stelle hinauf zu einem Felsblock. Die letzte Seillänge (IV-) empor zu einem Felsköpfl, von wo aus schon das Gipfelkreuz sichtbar ist. Nun seillos über den breiten Südgrat in 20 Minuten empor zum Rosengartenspitz.

Letzte Seillänge im Südgrat
Zum Schluss über den Grat zum Gipfel
Nach einer schönen Gipfelrast überschreiten wir die Rosengartenspitze und steigen über den Normalweg und den Santnerpass-Klettersteig bis zur Kölner-Hütte ab. Zurück zur Frommer-Alm fahren wir wieder mit der Bahn.

Höhenmeter: 650 m im Aufstieg
Zeiten: Zustieg 1 Stunde, reine Kletterzeit: 3 Stunden im Aufstieg,
Einkehr: Kölner-Hütte, Santnerpasshütte (geschlossen)
Gipfelkreuz am Rosengartenspitz
Abstieg, kurz vor dem Einstieg in den Abseil-Kamin

Sonntag, 2. Juni 2013

Tschafonspitze, 1834 m

Zum Brennnessel-Omelett auf die Tschafonhütte.

Der Tschafon, ein bewaldeter Berg mit Wetterkreuz
Kleine Bergsteigerin ganz groß
Im Tiersertal beim Weißlahnbad parken wir und folgen der Forststraße  4A leicht ansteigend hinauf zur Waldlichtung Wuhnleger, wo eine Holzbank zur Trinkpause einlädt. Anschließend gehen wir den Fahrweg Nr. 4 bergauf und treffen bald auf den weniger steil angelegten Weg, der in Serpentinen durch den Wald bis zum Schutzhaus Tschafon, 1737 m führt.
Gipfelblick nach Bozen
Blick zum Mendelkamm, dahinter die Ortlergruppe
Nach einer kurzen Spiel- und Trinkpause setzen wir unsere Wanderung hinter der Hütte fort. Durch den Wald auf Weg Nr. 9 geht es anfangs eben, dann steiler hinauf zum aussichtsreichen Tschafon, 1834 m. Der Tschafon, auch Völsegger Spitze, bietet trotz seiner geringen Höhe eine weite Aussicht über das Tiersertal bis nach Bozen zum Mendelkamm, der Ortlergruppe und den Sarntaler Alpen.

Aussichtsbank zu Weiss- und Schwarzhorn
Die Tschafonhütte, auch ein schönes Wanderziel mit Kindern
Am Gipfel ist es bereits schneefrei und es blühen zart die Frühlingsblumen. Bänke laden zum Genießen ein. Auf dem Gipfel-Anstiegsweg geht es anschließend wieder zurück zur Tschafonhütte. Dort werden wir kulinarisch mit Brennnessel-Spinat-Omletten, Speckknödel, frischem Salat, Kaiserschmarrn und Röster mit Ei verwöhnt.

Köstlich - das Spinat-Brennnessel-Omelett der Tschafonhütte
Tschafon-Apfelstrudel
Enzian trifft Latsche
Am späten Nachmittag geht es wieder zurück. Zunächst über den steilen Fahrweg entlang blühender Felsenbirnen bergab und dann auf Weg Nr. 4A hinunter zum See Wuhnleger auf der grünen Bergwiese. Von dort auf dem Anstiegsweg Nr. 4 zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: 660 m
Gehzeit: 2 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: Tschafonhütte
Eulenpaar auf Tschafon
Rosengartengruppe spiegelt sich im Wuhnleger-See

Samstag, 3. November 2012

Tschafon, 1834 m

Herbstwanderung auf den Tschafon.

Ein idyllisches Plätzchen unweit der Tschafonhütte
Lohnender Herbst-Wanderweg zum Tschafongipfel
Der Tag beginnt grau, es soll aber nicht regnen. So entscheiden wir uns eine lohnende Herbstwanderung auf den Tschafon (auch Völseggspitze) zu unternehmen. Wir parken in Tiers beim Weißlahnbad und gehen von dort auf dem breiten Weg Nr. 4/a durch den Wald hinauf zur Lichtung Wuhnleger mit kleiner Hütte und dem Brandweiher.

Es fallen die Nadeln der Lärchen
Grau & Blau - auch ein schöner Himmel
Anschließend durch den Wald den schmalen Wanderweg 4 in Serpentinen hinauf zur Tschafonhütte, 1737 m. Die Wirtsleute sind schon fleißig. Alles wird winterfest gemacht. Von der Tschafonhütte wandern wir auf Steig 9 in 20 Minuten hinauf zum Tschafon (Völseggspitze), 1834 m.

Das Kreuz auf dem Tschafon
Schlern und Hammerwand
Der letzte Salat aus dem Garten der Tschafonhütte - lecker!
Allein genießen wir auf der Gipfelbank die Aussicht bis nach Bozen. Die Wolken hängen zwar tief, dennoch zeigt sich zwischendurch auch ein blauer Himmel. Hinter uns ragen die südlichen Dolomitenspitzen von Latemar und Rosengarten in den Himmel. Neben uns schauen Schlern, Weiss- und Schwarzhorn herüber.

Blick zum Latemar
Die Tschafondecken werden ein letztes Mal vor dem Winter gelüftet
Vom Tschafon kehren wir auf dem Anstiegsweg wieder zurück zur Tschafonhütte, wo wir mit dem letzten Gemüse aus dem Almgarten so richtig verwöhnt werden. Von der Hütte auf dem steilen Fahrweg über den Wuhnleger zurück zum Auto.

Höhenmeter: 660 m
Gesamtgehzeit: 2,5 Stunden
Einkehr: Tschafonhütte (durchgehend von Anfang April - Anfang November)

Die letzten Herbsttage in den Bergen
Zarte Sonnenstrahlen treffen auf das Rosengartenmassiv

Mittwoch, 8. August 2012

Rosengartenspitze, 2981 m

Ein Traum erfüllt sich: Alpin-Klettertour auf die Rosengartenspitze.

Rosengartenspitze, der Hauptgipfel vom Rosengartenmassiv
Santnerpass-Hütte im ersten Licht
Am Vortag sind Sonja, Peter, Hannes und ich von der Kölner-Hütte über den Santnerpass-Klettersteig zur Santnerpasshütte, 2741 m aufgestiegen. Nach einem zauberhaften Sonnenuntergang hoch über Bozen nächtigen wir in der kleinen Schutzhütte. Gut gestärkt vom Frühstück ziehen wir unsere Kletterausrüstung an und gehen über einen Schotterweg zum Felsaufbau der Rosengartenspitze.

Kletterrinne im Mittelteil der Westflanke
Morgenstimmung an der König Laurins-Wand mit Blick nach Bozen
Peter und Hannes klettern im Vorstieg und sichern uns nach. Es ist schön nach oben zu klettern. Der Dolomitenfelsen ist griffig, die Aussicht im Herzen von König Laurin samt Hochnebel, der sich immer wieder lichtet, atemberaubend schön. Anfangs klettern wir über II und III Stellen nahe des Kamins empor, einmal leicht links auskletternd hinauf in die Scharte, wo wir die Schluchtrinne verlassen.

Die III-Kletterstelle am Nordgrat
Blütenpracht im kargen Dolomitenfelsen
Über den Nordgrat in leichter Kletterei weiter, wobei wir eine III-Stelle wieder gesichert überwinden. Bald wird das Gipfelkreuz der Rosengartenspitze sichtbar - die Freude ist unbeschreiblich groß. Um 9.30 Uhr stehen wir am Gipfel. Heute Vormittag gehört der Rosengarten nur uns. So genießen wir die Gipfelrast und kehren nach einer schönen Pause im Herzen der Dolomiten nahe der Aufstiegsroute zurück.

Gipfelkreuz auf der Rosengartenspitze
Unterwegs im Herzen der Dolomiten
Am Grat seilen wir einmal ab und klettern am kurzen Seil mit Blick auf den Kesselkogel und der Scalieretspitze zurück zur Scharte. Ab der Scharte seilen wir uns durch den Kamin ab - ein tolles Gefühl :)
Beim Ausstieg übergeben wir den Berg einer nächsten Seilschaft, die gerade in die Kletterwand einsteigt. Allein hier unterwegs zu sein, ist wieder einmal ein Geschenk.

Am Nordgrat der Rosengartenspitze
Schön luftig: abseilen über die Westflanke der Rosengartenspitze
Es ist Mittagszeit und wir kehren noch einmal in die Santnerpasshütte auf Tiroler Knödel und Omelett ein. Anschließend klettern wir den Santnerpass-Klettersteig wieder zurück zur Kölner-Hütte und mit dem Lift schweben wir zurück zur Frommer-Alm. Zwei schöne Klettertage im Rosengartenmassiv werden uns in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Höhenmeter: 250 Höhenmeter im Aufstieg (ab Santnerpasshütte), 700 Höhenmeter im Abstieg
Kletterstellen: II - III
Kletterzeit: 1,5 Stunden im Auf- und im Abstieg an der Rosengartenspitze, 2 Stunden am Santnerpass-Klettersteig
Einkehr: Santnerpass-Hütte, Kölner-Hütte

Rosengartenspitze, links der Kamin und über den Grat zum Gipfel
Zurück geht es wieder über den Santnerpass-Klettersteig

kostenloser Counter