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Samstag, 9. Januar 2021

Skitour Geislerumrundung: Kreuzjoch, Roascharte, Mittagsscharte

Dolomiten-Traum im Pulverparadies: rund um die Geisler mit den Skiern.


Wir starten im hintersten Villnößtal bei kalten -15 Grad in Zans, 1685 m. Über den Forstweg Nr. 36 und dann 35a zur Tschantschenon-Alm, 1928 m (unbewirtschaftet). Über sanfte Hänge und sich leicht links haltend geht es immer steiler werdend hinauf zum Kreuzjoch, 2293 m. Hier fellen wir ab und über feinsten Pulver geht es sich rechts haltend hinunter in einen Boden auf ca. 2000 m. Zum nächstes Ziel geht es zunächst leicht ansteigend und dann immer steiler werdend in die Roascharte, 2617 m. 



Nach einer kurzen Rast geht es über schöne südseitige Pulverhänge und einer Abfahrt von 500 Höhenmetern durch das Forces de Sieles bis auf eine Höhe von ca. 2100 m. Wir fellen nun ein drittes Mal auf und spitzen die Mittagsscharte empor, 2597 m. Über die Nordrinne, ein anfangs schmales Kar, das immer breiter wird endlos im Pulverrausch hinunter bis wir auf den Forstweg Nr. 28 treffen. Diesem weiter bergab bis zum Parkplatz Ranui, 1370 m, wo wir morgens das zweite Auto geparkt haben. 

Höhenmeter: 1700 m 
Einkehr: unterwegs keine, am Ausgangspunkt die Zanser-Alm und am Ende die Waldschenke in Ranui
Gesamtzeit inkl. Pausen: 6,5 Stunden

Sonntag, 3. August 2014

Großer Gabler, 2574 m

Über die weiten Almwiesen auf den Großen Gabler.

Das Holzkreuz auf dem Großen Gabler
Aufstieg durch den Wald, vorbei an schönen Hütten
Ein Ausflug in die Dolomiten ist heute geplant und so fahren wir durch das Villnößtal hinauf Richtung Würzjoch und parken bei der Halslhütte, 1856 m. Der Beschilderung Nr. 4 folgend über die Wiese und einem Holzsteg leicht bergab und dann über den Steig mäßig ansteigend hinauf zur Fahrstraße.

Panoramareich: links der Peitlerkofel, rechts die Aferer Geisler
Schatzerhütte mit Blick ins Eisacktal und auf die Sarntaler Alpen
Wie biegen links ab, folgen kurz dem breiten Weg, ehe wir wieder rechts in den Wald wandern. Wir folgen dem schmalen Steig, gehen über eine Holzbrücke und gehen gemütlich bis kurz vor die Schatzerhütte. Rechts zweigt ein schmaler Bergpfad ab, markiert mit Nr. 4/2. Diesem folgen wir teils steil durch den Wald und später über die Almwiesen bergauf. Allmählich wird der Anstieg flacher und wir überwinden einen Grashügel nach dem anderen.

Ein blumenreicher Gipfel, der Große Gabler
Viele Tiere genießen den Sommer auf der Gabler-Alm
Wir kreuzen den Panoramaweg der Gableralm und erreichen wenig später die Holzhütte unterhalb des Gipfels. Am Großen Gabler, 2574 m angekommen, genießen wir einen teils nebelverhangenen Blick über Eisack- und Pustertal, auf die Aferer Geisler und die Kämme zwischen Zillertaler und Ötztaler Alpen. In der kleinen Holzhütte, dem Gabler Biwak, gibt es ein leckeres Halbmittag in geselliger Runde.
Stimmungsvolle Wolkenspiele während des Aufstiegs
Für alle offen, das Gabler Biwak
Anschließend steigen wir wieder über den Südrücken und dem Anstiegsweg hinunter zum ersten Fahrweg, wo wir dann nach rechts zum Schutzhaus Schatzerhütte,  wandern. Nach einem guten Mittagessen und einem schönen Nachmittag kehren wir auf dem Hinweg wieder zurück zur Halslhütte, wo sich Lena nochmals auf dem großen Spielplatz austobt.

Höhenmeter: 730 m
Gehzeit: 2 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: Schatzerhütte

Kaiserschmarren auf der Schatzerhütte
Aferer Geisler am späten Nachmittag, links der Tulln

Mittwoch, 11. September 2013

Dussler-Alm, 1800 m

Kinderwagenfreundliche Wanderung von Zans auf die Dussler-Alm.

Mystische Dolomiten - die Geislerspitzen
Dussleralm im Villnößtal
Über Nacht hat es geschneit und es ist kühl, als wir im Villnösser Talschluss am Parkplatz der Zanser Alm aus dem Auto steigen. Warm eingepackt beginnen wir unsere heutige Alm-Wanderung. Vom südlichen Parkplatz schiebe ich den Kinderwagen auf der mit Dussler-Alm beschilderten Forststraße anfangs leicht abwärts und bei der Weggabelung links nahezu eben weiter. Wir queren den Bach und erreichen den breiten Weg, der von Ranui heraufführt.

Wanderung mit Blick zur Sas Rigais
Angezuckerte Villnösser Bergwelt
Wieder links und nun steiler über die Schotterstraße bergauf. Die erste Abzweigung, die mit Dussleralm beschildert ist (links), ignorieren wir und nehmen den zweiten Weg links, da dieser mit dem Kinderwagen befahrbar ist. So erreichen wir nach 45 Minuten in eindrucksvoller Lage unter der Geislergruppe die Dussleralm, 1800 m. Nach einer gemütlichen Einkehr spazieren wir auf dem Hinweg wieder zurück zur Zanser Alm.

Höhenmeter: 300 m
Gesamtgehzeit: 1,5 Stunden
Einkehr: Zanser Alm, Dussler Alm

Die Dusler Hüttn - ideal mit dem Kinderwagen erreichbar
Brennende Liab

Donnerstag, 29. August 2013

Gipfelwanderung mit Baby, Zendleserkofel 2422 m

Gipfelwanderung mit Baby.

Unvergessen - erster Gipfel mit Lena
Blick über die Gampenalm
Heute ist unser erster gemeinsamer Gipfel mit Lena geplant. Wir parken im Villnößtal beim Parkplatz der Zanser Alm, 1670 m und packen Lena ins Tragetuch. Mit neugierigen Äuglein wandern wir los. Zunächst der Beschilderung folgend hinauf zum Gasthof Sas Rigais, vorbei bei der Zanser Schwaige und dann durch den Wald empor, bis wir auf die Forststraße treffen.

Unser lieb gewonnenes Tuch macht die Gipfelwanderung möglich
Rückblick zur Schlüterhütte
Wir halten uns links und wandern über den Forstweg weiter hinauf zur Gampenalm, 2062 m. Hinter der Alm nehmen wir im Aufstieg die kürzere, aber steilere Variante. In etlichen Serpentinen erreichen wir die Schlüterhütte, 2301 m. Unschwierig geht es weiter zum Wegkreuz und den Wegschildern. Links biegt ein schmaler, unbeschilderter Pfad ab. Diesem folgen wir über die grüne Wiese und erreichen bald den Kamm des Zendleser Kofel.


Das Ziel naht, letzte Schritte zum Gipfel
Kleiner und Großer Peitlerkofel
Von hier leicht ansteigend hinüber zum Holzkreuz des Zendleser Kofel, 2422 m. Am grünen Gipfel genießen wir eine schöne Aussicht auf die Geislerspitzen und den Peitlerkofel. Lena schläft im Tragetuch glücklich weiter. So entscheiden wir nach einer unvergesslichen Gipfelrast wieder zur Schlüterhütte abzusteigen. Nachdem unser Mädchen immer noch schläft, gehen wir über den neuen Forstweg bergab zur Gampenalm, wo wir einkehren und gut speisen.

Bleiche Dolomitenblicke
Genießen die letzten Tage im Gebirge
Unsere Gipfelwanderung setzen wir als Almrunde fort. Hinter der Gampenalm gehen wir über die Wiese eben, dann leicht absteigend zur Kaserill-Alm, 1920 m und weiter bergab zur Zanser Schwaige, wo wir bei Evi und Ernst einen guten Kuchen essen, ehe unsere erste Gipfelwanderung mit Baby gemütlich ausklingt.

Höhenmeter: 750 m
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Gampenalm, Schlüterhütte, Kaserillalm, Zanser Schwaige

Zendleser Kofel, ein leichter Gipfel
Kaserill-Alm auf dem Abstiegsweg

Freitag, 2. August 2013

Über die Glatschalm zur Geisleralm, 2000 m

Von Zans in Villnöss über die Glatschalm zur Geisleralm.

Wandern mit Baby - im Villnößtal ein Genuss
Kinderwagenfreundliche Wanderung bis zur Glatschalm
Heute sind wir gemeinsam mit den Südtiroler Önologen unterwegs. Die Wanderung führt uns vom Parkplatz der Zanser-Alm über den Forstweg den Geislerspitzen entgegen zur Glatschalm, 1902 m. Die Alm liegt wunderschön unterhalb der Geisler Nordwände und ist umgeben von einem alten Fichten- und Zirbenwald. 

Wanderung am Fuße der Geislerspitzen
Die Gschnagenhardt-Alm, auch eine lohnende Einkehr
Ab der Glatschalm beginnt der schmale, steinige Adolf-Munkel-Weg - leider absolut nicht kinderwagenfreundlich. Hannes trägt daher den Kinderwagen abschnittsweise, während Lena im Tragetuch bei Mama glücklich schläft. Am späten Vormittag erreichen wir unser Ziel, die Geiserlalm, 2000 m. 

Bitte Platz nehmen - im Geislerkino
Der wunderschöne Naturspielplatz auf der Geisleralm
Nach einem guten Mittagessen und einer ausgiebigen Rast auf der Alm-Terrasse und im Geislerkino kehren wir über den Forstweg zurück nach Zans, wo der Abend nett ausklingt.

Höhenmeter: 400 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: Zanser Alm, Glatsch-Alm, Geisler-Alm

Genuss-Duo: Apfelstrudel und Aussicht
Holzmännchen im Geislerkino

Donnerstag, 25. Juli 2013

Gampenalm in Villnöss, 2062 m

Von Zans über Tschantschenon zur Gampenalm.
Almhütte auf den Gampenwiesen
Kinderwagentauglicher Wanderweg in Villnöss
Sonnengebräunte Heuhütten auf dem Weg zur Gampenalm
Die Gelegenheit wieder ins schöne Villnößtal zu fahren, nehmen Lena und ich heute gerne wahr. Um 9.30 Uhr steigen wir beim Parkplatz der Zanser Alm, 1670 m aus dem Auto und wandern über die Forststraße 35, 33 und dann 6 im Schatten der Bäume bergauf. Es ist angenehm kühl. Ich schiebe den Kinderwagen geradewegs auf die wunderschönen Geislerspitzen zu, dem Dolomiten-Bergmassiv zwischen Villnößtal und Grödnertal.

Tschantschenon-Hütte, das Forsthaus (unbewirtschaftet)
Viel besucht, die Gampenalm in Villnöss
Nach ca. einer Stunde erreichen wir die Tschantschenon Alm, 1930 m. Auf der unbewirtschafteten Alm, eigentlich ein Forsthaus, verbringen derzeit Stadtkinder ihre Ferien und Hannes hilft heute beim Aufbauen einer Seilbahn. Für Lena und mich geht es nach einer Still-Pause mit Bergblick wieder weiter.

Auch ein Schmetterling genießt es mit dem Kinderwagen geschoben zu werden
Blick talaus
Über den Forstweg Nr. 35 anfangs bergauf, dann eben oberhalb der Gampenwiesen weiter zur Gampenalm, 2062 m. Nach einer feinen Kaiserschmarrn-Einkehr wandern wir auf dem Hinweg wieder zurück nach Tschantschenon und der Zanser-Alm.

Höhenmeter: ca. 500 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: Gampenalm
Fleckvieh unterhalb der Schlüterhütte
Abenteuerlustige Fahrt mit dem "Bahnl"
Geislerspitzen von Tschantschenon aus

Sonntag, 30. Juni 2013

Villnösser Almenrunde, 2006 m

Mit dem Kinderwagen auf die Gschnagenhardt-Alm in Villnöss.

Ziel erreicht, die Gschnagenhardt-Wiese am Fuße der Geisler
Gschnagenhardt-Alm mit den Geislerspitzen
Die Luft ist frisch, die Sonne lacht vom blauen Himmel. So steigen wir am Ranui-Parkplatz, 1370 m (4 €) hinter dem St. Johann-Kirchlein in Villnöss aus dem Auto. Wir packen Lena in den Kinderwagen und los geht es. Von der Jausenstation Waldruhe wandern wir den 7,5 km langen Forstweg bergauf.

Mit Opa unterwegs zu den Villnösser Almen
Nette Bekanntschaft am Wegesrand
Zunächst beim Hochseilgarten vorbei und dann links über die Holzbrücke und hinauf zur ersten Weggabelung. Hier wird sich am Ende unserer Wanderung die Rundtour schließen. Für den Aufstieg wählen wir den Weg rechts, treffen bald auf die Abzweigung die zur Brogles-Alm führt, die wir rechts liegen lassen. Unser Weg setzt sich im schönen Wald weiter leicht ansteigend über das Glieferegg fort.
Almhütte mit Blick zum Alpenhauptkamm
Geisleralm
Zum Schluss steil hinauf zum blühenden Fuß der Geislerspitzen. Bei der Gschagenhardt-Alm kehren wir auf hausgemachte Schlutzkrapfen, Schwarzplentene- und Spinat-Knödel ein, bei der Geisler-Alm anschließend auf einen Apfelstrudel und Krapfen. Lena genießt auch ihren Cocktail und lässt sich dann sichtlich zufrieden über den Forstweg ins Tal schieben.

Höhenmeter: 700 m
Gehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: Jausenstation Waldruhe, Gschnagenhardt-Alm, Geisler-Alm

ein Bock lässt sich ungestört beobachten
Abstieg mit Dolomitenblick

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