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Dienstag, 19. Oktober 2021

Zu den Hirschplätzen im Montiggler Wald, 575 m

Auf Abwegen durch den Montiggler Wald.



Jetzt im Herbst ist es im Montiggler Wald besonders schön. Und am allerschönsten ist es, die vielen unmarkierten Wege zu entdecken. Vom Beginn des kostenlosen Parkplatzes Rungg folgen wir der Fortstraße Gravonon. Anfangs aufwärts, dann eben über die Kreuzung und schließlich rechts steil die Abkürzung hinauf. Bis hierher sind wir der Beschilderung Montiggler Seen gefolgt. Nun geht es unbeschildert weiter. Beim blauen Hydranten nehmen wir den linken Weg. Hinauf zum großen Wasserspeicher Sattl-Rain, von dort wieder leicht bergab bis der Weg enger wird. Immer auf diesem bleibend erreichen wir bald einen breiten Forstweg direkt in einer Kurve. Nun die letzten Meter dem breiten Weg folgend hinauf bis rechts die Forsthütte Hirschplätze steht. Dahinter befinden sich zwei schöne Aussichtsbänke von denen aus man einen freien Blick auf den Kleinen Montiggler See und auf den Großen Montiggler See genießt. Ein einzigartiger Blick auf beide Seen gleichzeitig, der zu einer ausgiebigen Pause einlädt. Zurück sind wir auf dem Hinweg, weil wir die vielen leckeren Kastanien einsammeln wollen. Heimwärts biegen wir immer wieder in die vielen schmalen Steiglein ab, die auf unberührte Hügel führen. So vergeht die Wald-Entdecker-Zeit im Flug, ehe wir wieder beim Parkplatz in Rungg sind. 

Höhenmeter: gering
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: keine



Dienstag, 7. September 2021

Schlern-Gipfeltour mit Kindern, 2563 m

Ein lang gehegter Gipfel-Traum geht in Erfüllung. 


Viele Wege führen auf Südtirols Symbolberg, dem Schlern. Für die Kinder schon seit Jahren ein Traum, auf diesem beeindruckenden Berg zu stehen. Wir entscheiden uns für den kürzesten Weg, dem Touristensteig von der Seiser Alm aus. Und heute war es endlich soweit, stabiles Wetter ist auch angesagt. Gemeinsam mit lieben Freunden sind wir gegen 8.30 Uhr beim Gasthof Frommer vom kostenlosen Parkplatz Spitzbühl, markiert auch mit Nr. 1, gestartet.

Am Beginn stand schon ein erstes Abenteuer auf dem Programm. Mit dem 2-er Sessellift geht es gemütlich hoch bis zur Bergstation nahe der Spitzbühlhütte, 1929 m. Dann geht es eben bzw. sogar leicht abwärts über die Seiser Alm. Wir wandern an der Gstatsch-Alm und der Saltner-Hütte vorbei hinunter zum Frötschbach. Diesen überqueren wir. Nun geht es auf gutem Bergweg mäßig steil hinauf auf das Hochplateau des Schlern.

Dort wo der Weg wieder eben wird, folgen wir rechts einem schmalen, unauffälligem Steig. Weglos geht es dann über die begraste Hochebene hinauf zum Mahlknechtstein und die letzten Minuten hinüber zum Petz, der höchsten Erhebung am Schlern. Nach der Gipfelrast wandern wir auf dem markierten Steig hinunter zum Schlernhaus, 2457 m. Für die kleinen BergsteigerInnen gibt es im Schlernhaus eine tolle Überraschung. Glücklich und mit schöner Dolomiten-Aussicht kehren wir anschließend auf dem Anstiegsweg zurück zum Auto. 


Höhenmeter: 850 m
Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg, durch die Liftbenützung ca. 40 Minuten gespart. 
Abstieg ca 2.5 Stunden, ohne Lift
Länge: 13 km
Einkehr: Gstatsch-Alm, Saltner-Hütte, Schlernhaus

Freitag, 30. Juli 2021

Peilstein, ein schöner Gipfel mit Kindern, 2543 m

Der Gipfel, den wir immer wieder gern besuchen.



Einen unserer Lieblingsgipfel im Ultental haben wir in den letzten Jahren nicht so oft besuchen können. Heuer haben wir es mit den Kindern gewagt und es war wunderschön.

Von St. Walburg im Ultental fahren wir hinauf bis zum letzen Bergbauernhof, dem Gigglhirnhof, 1670 m. Nun durch den Wald erst eben, dann steil hinauf zu den Almhütten von Schweinsteig, 2100 m. Beim holzgeschnitzten Drachen legen wir die erste große Pause ein. Anschließend wandern wir über den Almboden weiter zur Marschnell-Alm, 2213 m. Die Marschnellalm ist die höchst gelegene Alm im Ultental und liegt eingebettet in einem weiten, aussichtsreichen Kessel. Von dort leicht aufwärts zum Bach und der Steinmauer entlang zum Fuße der Gipfelflanke. Nun steiler bergauf in eine Senke und über den Bergkamm des Peilstein hinaus zum Kreuz. Zu unserer Überraschung steht ein neues Holzkreuz am wunderschönen Aussichtsfleck. Der Blick reicht über das Ultental zu den Dolomiten und den Ortler Bergen. 

Höhenmeter: 860 m
Gehzeit: 2 Stunden bis zur Alm, von dort 1 Stunde bis zum Peilstein-Gipfel
Einkehr: Marschnellalm



Dienstag, 6. Juli 2021

Campill, Lüsner Alm, 2190 m

Sanfter und aussichtsreicher Gipfel auf der Lüsner Alm.


Am Parkplatz Schwaiger Böden, 1730 m in Oberflitt oberhalb von Lüsen beginnt unsere heutige Alm-Gipfel-Wanderung. Zunächst steil durch den Wald auf Weg 2 hinauf und dann über die Maurer-Drei-Wiesen auf die weite Lüsner Alm. 



Wir wandern vorbei an der Grosskaneider-Alm, später an der lieblichen Schneider-Alm und einen Kessel ausgehend erreichen wir die Ast-Alm. Alle aussichtsreich mit Vieh, allerdings ohne Einkehr. Über einen schmalen Steig erreichen wir die kleine Kapelle, das Jakobsstöckl, im Volksmund Joggile-Stöckl genannt, 2026 m. Von hier wird das Campill-Gipfelkreuz sichtbar. 



Die Motivation vor allem bei den Kindern steigt wieder und wir erreichen umschwierig über den Kamm und Steig Nr. 10 den wunderschönen Aussichtsberg Campill am Hörschwanger Kreuz, 2190 m. Der Blick reicht weit und bietet ein tolles 360°-Panorama. Nach einer ausgiebigen Rast geht es den markierten Almweg bergab, einmal queren wir den Weidezaun und erreichen über den Fahrweg die Kreuzwiesenalm, 1909 m, wo der tolle Spielplatz die nächste große Pause bietet. Nun entweder über den Forstweg oder abenteuerlich über den schmalen Schmalzhaussteig zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: 460 m 
Gesamtgehzeit: 5 Stunden
Länge: 9,6 km
Einkehr: Kreuzwiesenalm

Sonntag, 4. Juli 2021

Guggnweg, Erlebnisweg am Salten

Erlebniswanderung inmitten der Lärchenwiesen.

Unterhalb vom Wietererhof in Jenesien beginnt der Erlebnisweg "Guggn" mit der Station 1 "Mei Ross". Drei Holzpferde, ein Reitpferd, eines mit Kutsche und eines mit Pflug, laden zu einer langen Spielzeit ein.  Schattig geht es durch den Wald dann leicht bergauf, vorbei am Wietererhof und weiter zum original nachgebauten Kalchofen.

Weiter bergauf, vorbei am Gasthof Edelweiß, bis man nach einer halben Stunde den Platz "Rundumedum" erreicht. Hier sind die Kinder fasziniert von den Sinnen der Pferde. Weiter geht es über die lichten Wiesen mit Erdpyramiden-Blick zu Station 4 und 5, "Tschurtschen" und "Lörget". 

Über die grünen Wiesen erreicht man Station 6 und später Station 7 "Reasch". "Reasch" befindet sich fünf Minuten oberhalb vom Wieserhof und verdeutlicht, wie schnell ein Pferd unterwegs sein kann. Eben wandern wir weiter, dann bergab zum nächsten feinen Platzl. "Gschpiarn" heißt die Station 8, ein großes, grasendes Holzpferd unter einer Lärche. Kurz vor dem Tschaufenhaus steht der tolle Pferdekopf zum Klettern und Aussicht genießen, das ist Station 9. 


Eine halbe Stunde weiter ginge es zur Station 10 in Verschneid. Diese lassen wir jedoch aus und kehren über den Tschaufen-Weiher und den Salten zurück zum Auto.

Gehzeit: gute 4,5 Stunden, ohne Spielpausen
Einkehr: Tschaufenhaus, Wieserhof, Gasthof Edelweiß

Mittwoch, 2. September 2020

Zirmeitalm und Karspitze, 2517 m

Über die Zirmeitalm auf die Karspitze, 2517 m. 




Oberhalb vom Wieserhof, 1535 m hoch über dem Bergdorf Schalders, befindet sich eine kleine Parknische. Von hier wandern wir nahezu eben bzw. leicht ansteigend den Forstweg Nr. 3 entlang. Teils schattig, teils sonnig erreichen wir den Steig Nr. 2, der vom Forstweg abzweigt. Im lichten Wald begrüßen uns zwei Esel, Grauvieh und zwei Haflinger-Pferde. Steil geht es seit verlassen des breiten Weges hinauf zur idyllisch gelegenen Zirmeitalm (auch Zirmait-Alm), 1890 m. 

Die einfache Almwirtschaft Zirmeit mit weiter Aussicht liegt ruhig inmitten einer Wiese. Bernadette und Bernhard mit Familie sind sehr herzliche Gastgeber und die Einkehr lohnend. Auf die Karspitze geht es weiter der Markierung Nr. 2 folgend durch den Wald zur Rothleite, 2153 m dem Beginn der Kammwanderung. Zunächst leicht ansteigend, dann flacher und schließlich mittelsteil über den Bergrücken hinauf zum Gipfel der Karspitze.

Zwei Gipfelbänke laden ein, das Gipfelpanorama und den aufsteigenden Nebel zu genießen. Nach der Gipfelrast mit Jause geht es auf dem Anstiegsweg zurück ins Tal.

Höhenmeter: 360 m bis zur Alm, 620 m von der Alm zum Gipfel, Einkehr: Zirmeitalm, Gehzeit: 1,5 Stunden zur Zirmeitalm, 2 Stunden von der Zirmeitalm auf die Karspitze

Montag, 24. August 2020

Köfeleweg: Kletter-Erlebnisweg Mölten - Schlaneid

Unterwegs am Köfeleweg: Kletterspaß zwischen Wald und Wiesen.



Ein erlebnisreicher Wanderweg, der Köfeleweg, führt uns heute hinauf ins Bergdorf Mölten, wo wir im Dorfzentrum oberhalb des Cafe Pizzeria Friedheim parken. Dann folgen wir kurz der Hauptstraße bergauf und folgen dem Gehsteig entlang bis zum Lingerhof. Dort überqueren wir die Straße und nehmen den Wanderweg Nr. 1 durch die Wiese. Am Linger Gassl steht beim großen, alten Nußbaum eine Bank im Schatten, bei der die weite Aussicht ins Tal genossen werden kann, während die Kinder auf den Holz-Korken spielen. Weiter über die Wiese gelangen wir zum Waldrand, wo ein großes Haflinger-Pferd zum Klettern einlädt.

Anschließend schattig durch den Wald zu einem coolen Baumhaus mit Waldtelefon. Im leichten Auf und Ab erreichen wir einen felsigen Hang zum Klettern. Zwei Fixseile erhöhen hier den Kletterspaß. Dann geht es durch den Wald weiter, wir überqueren ein Bächlein und kommen dann zu einer kleinen Lichtung, wo der Riese, zwei Rutschen und ein Tisch zum Picknicken steht. 

Nun entweder auf dem selben Weg retour oder kurz zurück und zum Weiler Schlaneid oder auf dem Waldweg bleibend hinunter zur Bergstation Vilpian - Schlaneid und wieder retour. Auf dem Steig zur Seilbahn befindet sich unterhalb vom Riesen im Wald noch ein zweiter Picknick-Tisch. Lohnend ist bestimmt auch die Auffahrt mit der Seilbahn von Vilpian und den Weg in umgekehrte Richtung zu erwandern. 

Der Köfeleweg ist nicht kinderwagentauglich und vor allem geeignet für größere Kinder.

Gehzeit: insgesamt 3 Stunden mit langen Spielpausen, Einkehr: unterwegs keine, in Mölten und Schlaneid

Sonntag, 7. Juni 2020

Wieserbach-Wasserfall in Missian

Zum Wieserbach-Wasserfall in Missian.

Wasserfall in Missian
Die schönsten Wanderungen und Erlebnisse sind jene, die vor der Haustür starten. Daher wieder einmal eine schöne, versteckte Wanderung im Burgendörfchen Missian. Vom Spielplatz in Missian, daneben befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, spazieren wir hinauf bis zur Feuerwehrhalle und biegen dann rechts ab. Durch das Dorf geht es weiter, vorbei an den letzten Häusern bis wir zum Waldrand gelangen. Von hier durch den Mischwald auf Weg Nr. 12B leicht absteigend Richtung Andrian. Nach zehn Minuten erreichen wir den Wieserbach und seinen unteren kleinen Wasserfall. Kurz vor der Kurve führt links ein steiler, schmaler Rehsteig hinauf zum größeren Wasserfall.

Moos und Wasser, eine faszinierende Kombination
Staudamm bauen am Fuße des Wasserfalls
Hier befindet sich auch ein wunderschönes Plätzchen zum Verweilen mit Kindern. Staudamm bauen, Wasser umleiten, fallendes Wasser beobachten. Es gibt nichts schöneres als den Moment zu genießen.
Rückweg auf dem Hinweg oder weiter dem Wieserbach und der Markierung 12A folgend hinunter Richtung Andrian oder Unterrain. Entlang des Baches bieten sich immer wieder schöne Spielpausen an. Von Unterrain entweder auf der Straße oder wieder durch den Wald steil zurück nach Missian.

Gehzeit: Hin- und Rückweg jeweils 30 Minuten zum Wasserfall
Höhenmeter: zum Wasserfall gering
Einkehr: keine

Herz am Weg

Sonntag, 8. Dezember 2019

Felixer Alm, 1604 m: Tolle Rodelbahn mit Kinder

Winter-Wanderung mit schöner Rodelbahn am Deutschnonsberg.

Empfehlenswert: die Einkehr auf der Felixer Alm
Ein sonniger Tag lockt uns heute hinaus in den Schnee. Auf der Landstraße bei St. Felix fahren wir gegenüber vom Hofschank Reinhof hinauf zum kostenlosen Parkplatz Klammbrücke. Warm eingepackt wandern wir auf dem Alm-Fahrweg leicht ansteigend über die Felixer Lärchen-Bergwiesen bergauf.

Erster Rodelausflug des heurigen Winters
Mit vereinten Kräften geht es bergauf
Die Kinder gehen allein, lassen sich aber immer wieder auch gern auf dem Schlitten ziehen. 45 Minuten ist die Almwanderung angeschrieben, wir brauchen heute fast 1.5 Stunden dafür. In der Felixer Alm auf 1604 m stärken wir uns und machen uns dann auf zur Rodelabfahrt. Kurz den Anstiegsweg zurück und bei der Weggabelung dem Schild 'zur Rodelbahn' folgend in den Wald.

Zur Auflockerung wird auf dem Hinweg "verstecken" gespielt
Schöne Berg-Ausblicke auf dem Anstiegsweg
Nach 2 Minuten erreichen wir den Startplatz über den es auf der tollen Rodelbahn bergab geht. Die Bahn ist nur für die Abfahrt gedacht, so kann man die Fahrt ganz ohne Gegenverkehr genießen. Auch wenn auf dem Hinweg derzeit einige apere Stellen sind, überrascht die Rodelbahn mit idealen Schneebedingungen.

Höhenmeter: ca. 250 m
Gehzeit: angeschrieben 45 Minuten, wir haben mir 3 kleinen Kindern 1,5 Stunden benötigt
Einkehr: Felixer Alm, lohnend, ideal auch am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen

Der Spaß beginnt: Startpunkt der Rodelbahn

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