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Sonntag, 23. Februar 2020

Klettergarten mit Kindern: Burgstollknott in Partschins

Ein Klettergarten für Kinder in Partschins: der Burgstollknott.

Im Felsen ist es schon fein warm
Die ersten warmen Tage locken uns in einen Klettergarten am Fuße der Texelgruppe. Wir besuchen einen windgeschützten, sonnigen Platz, der mit Kindern ungefährlich ist. Der Burgstollknottn oberhalb von Partschins ist südlich ausgerichtet und dafür bestens geeignet.

Toller Kletterspaß am Burgstallknott
Kräuterfaltenbrot: Stärkung für zwischendurch
Wir parken kostenlos nach dem Dorfzentrum in der Zehentstraße und spazieren dann hinauf Richtung Geiterhof und zum Waldanfang, wo der Klettergarten auch beschildert ist. Knappe zehn Minuten geht es durch den Wald leicht ansteigend zum Fuß des Kletterfelsen. Die Freude der Kinder ist groß, den Felsen gut gesichert hinaufzuklettern. Leichte Kinderrouten und ein großer ebener Platz am Fuße des Felsen laden ein, ein paar Stunden hier zu verbringen.

Ideale Kletterrouten für Kinder
Ausblick nach Meran
Eine Informationstafel, zwei Tische mit Bänken und eine kleine offene Grillstelle runden den Klettergarten ab und machen ihn zu einem besonderen Plätzchen.

Fels: Gneis
Routen: von 3a bis 7a+
Seillänge: 1 Seillänge
Der Felsen ist auch von oben zugänglich, daher sind Selbstsichern und Abseilen möglich

Infotafel zum Klettergarten Burgstollknott

Samstag, 19. Dezember 2015

Lahnbachspitze, 3081 m

Unterwegs mit den Gämsen.

Gämse-Rudel am Vinschger Sonnenhang
Kirchbachkreuz, der Vorgipfel der Kirchbachspitze
Beim Schnatzhof hoch über Naturns beginnt unsere Sommer-Herbst-Dezember-3000-er Bergtour. Auf Steig Nr. 6 wandern wir zuerst über braune Hofwiesen, dann durch den Lärchenwald und schließlich über steile Almwiesen zum Fuß des Bergrückens, der uns den Weg zum Gipfel weist.

Aussicht vom Kirchbachkreuz
Besondere Gipfelbeobachtung, ein Steinadler zieht seine Kreise
Über einen gut begehbaren Bergpfad erreichen wir in ca. drei Stunden das Kirchbachkreuz, 2951 m. Nach einer kurzen Rast folgen wir den weiß markierten Steinmännchen, die uns in ca. einer Stunde hinüber zur Lahnbachspitze, 3081 m bringen.

Rückblick zum Kirchbachkreuz
Blick in die Texelgruppe, rechts die Lahnbachspitze
Da der Weg vom Kirchbachkreuz zur Lahnbachspitze vereist ist, begehen wir ihn mit Steigeisen. Nach einer wolkenlosen Gipfelschau kehren wir auf dem Anstiegsweg dem Kamm entlang wieder zurück zum Schnatzhof, inklusive einer Wiesenrast in der milden Dezembersonne.

Höhenmeter: 1600 m
Gehzeit: 4 Stunden im Aufstieg, 3 Stunden im Abstieg
Einkehr: keine

Lahnbachspitze in der Texelgruppe
Einsames 3000-er Gipfelziel

Freitag, 16. Oktober 2015

Mitterkaseralm im Pfossental, 1976 m

Bunte Herbstwanderung im Pfossental.

Bezaubernde Ausblicke vom Talweg aus
Mitterkaseralm im Pfossental
Beim Vorderkaserhof, 1693 m im äußeren Pfossental beginnt unsere heutige Herbstwanderung. Auf dem breiten Talweg, markiert mit Nr. 24, wandern wir dem Bach entlang, teils eben, teils leicht ansteigend hinein zur Mitterkaseralm, 1976 m.

Steinmännchen bauen und abbauen :-)
Mitterkaser mit Dreitausenderblick, rechts die Hohe Weisse
Die Wanderung ins Pfossental ist derzeit traumhaft schön. Links und rechts des Weges leuchten wunderschön die Lärchen und sobald sich das Tal öffnet schauen die angezuckerten Dreitausender der Texelgruppe herunter. Zudem lassen sich hier derzeit Gämsen gut beobachten, 600 von ihnen leben in diesem Hochtal.
Lärche im Pfossental
Das Tal öffnet sich bei der Mitterkaseralm
In der Mitterkaser-Alm, einst ein ganzjährig bewohnter Bergbauernhof, legen wir eine gemütliche Rast ein und kehren anschließend auf dem Hinweg zurück zum Vorderkaserhof (Gasthof Jägerrast). Wer möchte, kann natürlich weiter zur Rableid-Alm und zum Eishof wandern (30 Minuten ab Mitterkaser).

Höhenmeter: 300 m
Gehzeit: Aufstieg 1,5 Stunden, Rückweg 1 Stunde
Einkehr: Voderkaserhof, Mitterkaseralm

Blick ins Innere Pfossental
Steinmännchen in der Herbstlandschaft

Samstag, 13. September 2014

Lodnerspitze, 3228 m

Vereister Westgrat auf die Lodnerspitze.

Kleine Weiße, Hohe Weiße und der Lodner 
Einstieg am Lodner Westgrat
Kletterei am Westgrat, hinten die Kleine Weiße
Helmut und ich gehen um 5.00 Uhr oberhalb von Tabland am Fuße der Texelgruppe los. Wir nehmen den Steig Nr. 8, wandern hinauf zur neu erbauten Nassereith-Hütte, 1523 m und weiter ins Zieltal. Im Morgengrauen erreichen wir die Zielalm, 2196 m und die Lodnerhüttte, 2259 m, wo wir frühstücken.

Plattenkletterei am Westgrat
Schlüsselstelle, das Wandl
Gut gestärkt geht es dann weiterhin auf Weg 8 zum Fuß des Lodner-Westgrat. Ein eiskalter Nordwind empfängt uns. Wir ziehen uns warm an, schlüpfen in unseren Gurt, setzen den Helm auf und erklimmen den Grat.

Die Lodnerspitze in Sicht
Aussichtsreich, der Westgrat am Lodner
Ab Halbweg klettern wir vorsichtig weiter und sichern uns abschnittsweise, da nun der gesamte Grat vereist ist. Die genaue Beschreibung der Gratkletterei findet ihr unter Lodner (Westgrat), als wir ihn vor zwei Jahren im Sommer begangen sind.

Lodnerspitze in der Texelgruppe
Angezuckerte Gipfelfreude
Am Gipfel genießen wir in einem windgeschützten Eck einen schönen Rundblick SimilaunLazinser Rötelspitze, Tschigot, Spronser Rötelspitze, Hohe Weiße und Hohe Wilde, Texelspitze, Schwarzkopf, SefiarspitzeRötenspitz und dem nebelverhangenen Hinteren Seelenkogel.

Abseilen über die Abseilstangen am vereisten Normalweg
Hohe Weiße, Nachbar vom Lodner
Anschließend seilen wir über den Nordgrat an den vorhandenen Abseilstangen (Normalweg) ab, erreichen den kurzen Lodnerferner und erreichen wieder den Einstieg in den Westgrat. Von dort auf dem Anstiegsweg zurück zur Lodner-Hütte und durch das Zieltal bergab zum Auto.

Höhenmeter: 1850 m
Gehzeit: 5,5 Stunden im Aufstieg, 3,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: Nassereith-Hütte, Zielalm, Lodnerhütte (voraussichtlich noch bis 5. Oktober 2014 geöffnet)

Murmeltier im Zieltal
Es lodert, am Lodner

Freitag, 21. März 2014

Passerpromenade, Gilfpromenade, Tappeinerweg

Drei sehr schöne Frühlingsspazierwege in Meran.

Magnolien blühen
Die Passer fließt mitten durch Meran
Wir parken bei milden Temperaturen in Untermais, einem Stadtteil von Meran. Der Passer entlang spazieren wir über die Winterpromenade in die Stadtmitte. Es geht vorbei an der Therme und dem Kurhaus, ehe wir zum Einstieg in die Gilfpromenade gelangen. Die Gilfpromenade ist von exotischen Anpflanzungen gesäumt und viele Bänke mit besonderen Zitaten laden zum Pausieren ein.

Magnolienblüte in der Gilfpromenade
Gilfpromenade
Von der engen Gilf gehen wir links hoch zum Einstieg in den Tappeinerweg. Am Beginn machen wir einen Abstecher auf den Pulverturm und spazieren dann nahezu eben hoch über der Stadt Meran durch den sonnigen Hang. Es blüht und duftet bereits. So erreichen wir den Kräutergarten, den Duftgarten, den Gletscherschliff im Paragneis und schließlich den Felsvorsprung "Belvedere".

Pulverturm am Beginn des Tappeinerweg
Blick vom Pulverturm über die Dächer von Meran
Der Tappeinerweg endet dann im Streuweiler Gratsch. Über den Köstengraben-Weg gelangen wir hinunter nach Martinsbrunn, gehen durch die Stadt, vorbei am Krankenhaus und über dem Meraner Lido zurück zur Passerpromenade.

Höhenmeter: 150 m
Gesamtgehzeit: 3,5 Stunden
Einkehr: in Meran, auf dem Tappeinerweg

Eine Amsel lässt sich nicht stören
Fleißige Gärtnerhände am Tappeinerweg

Mittwoch, 8. Mai 2013

Schloss Tirol, 594 m

Mai-Wanderung über Schloss Tirol.

Tiefblick auf Schloss Tirol
Brunnenburg, das Etschtal und der Gantkofel
Beim Tiroler Kreuz oberhalb von Dorf Tirol parken wir und steigen in den unteren Fitnessweg ein. Er führt schattig und angenehm durch den Wald hinüber zu den Farmerhöfen. An den Höfen vorbei und dahinter über den Herrschaftsweg (Nr. 23A) teils über Stufen dem Köstengraben folgend bergab.

Der Fitnessweg in Dorf Tirol, ein schattiger Waldweg
Herrschaftsweg, über Stufen nach Schloss Tirol
Bänke laden immer wieder zur Rast am Rande dieser Moränenschlucht ein. Der Wald öffnet schöne Tiefblicke auf Schloss Tirol und auf die nahe liegenden Erdpyramiden. Beim Schloss angelangt, nehmen wir den Schlossweg Nr. 26 und gehen über eine asphaltierte Straße mit interessanten Info-Tafeln hinüber nach Dorf Tirol.

Blühender Hahnenfuß am Speltenzaun
Marienkäfer, auch Glückskäfer
Die Sicht schweift dabei hinauf in den Vinschgau und über die Brunnenburg hinunter ins Etschtal. Von Dorf Tirol nehmen wir die Straße zur Hochmuth-Talstation und gehen weiter bergauf zum Parkplatz am Tiroler Kreuz.

Höhenmeter: 350 m
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: mehrere Gasthöfe entlang des gesamten Weges

Blick in den Unteren Vinschgau
Rückblick nach Schloss Tirol

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