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Samstag, 9. August 2014

Piz Lat (Piz Lad), 2808 m

Der Panoramagipfel oberhalb vom Reschensee.

Wolkenspiele auf dem Weg zur Alm
Rastplatz in der Morgensonne
Es ist wieder wechselhaftes Wetter vorausgesagt und so wählen wir heute Morgen den bequemsten Wanderweg zur Reschner Alm. Dieser führt von der Rojener Straße her. Es ist eine breite Almstraße auf der die Alm mit Gaststätte auch mit Auto erreichbar ist.

Mystische Alm-Stimmung
Reschneralm
Nahe der Straße nach Rojen ist am Beginn ein Parkplatz. Von dort spazieren wir dem Weg Nr. 5-4 ca. drei Kilometer nahezu eben durch den Lärchenwald und den frisch gemähten Wiesen zur Reschener Alm, 2020 m. Das Wetter ist noch ein Spiel aus Sonne und Hochnebel.

Der Blick zur Klopairspitze öffnet sich
Piz Lad, Grenzberg am Dreiländereck
Während Monika und Lena auf der Rescheneralm bleiben und dort die Tiere besuchen, folge ich im Hochnebel dem Steig Nr. 5 anfangs durch den lichten Wald, dann über die Almhänge bis zum Sesslad-Kreuz. Nun auf einem breiteren Steig (Militärweg) die Talmulde des Klampfertales ausgehend bis unterhalb des Gipfelhanges. Dann in steinigen und immer kürzer werdenden Serpentinen empor bis zum Vorgipfel mit Kreuz, 2784 m.

Der Hochnebel bleibt hartnäckig
Handgeschrieben, Wegweiser zum Piz Lat
Der Hochnebel rund um den Piz Lat, auch Piz Lad, 2808 m will sich nicht lichten und so bleibt mir die weite Gipfelaussicht des Panoramagipfels auf ein anderes Mal erhalten. Der Abstieg erfolgt anschließend zur Gänze auf dem Anstiegsweg mit Einkehr in der Reschner-Alm.

Höhenmeter: 1000 m
Gehzeit: 1 Stunde zur Alm (auch kinderwagentauglich), 2 Stunden von der Alm zum Gipfel, Abstieg insgesamt 1,5 Stunden
Einkehr: Reschner Alm

Leichte Bergwanderung im Obervinschgau
Piz Lat, Grenzberg zwischen Italien, Schweiz und Österreich

Sonntag, 13. Februar 2011

Äusserer Nockenkopf, 2769 m

Beliebter Klassiker hoch über dem Reschensee.

Äußerer Nockenkopf mit Tiefblick auf den Reschensee
Steinmann vor der Klopairspitze
Weit hinten im Rojental, im Weiler Rojen, einer der höchstgelegenen Siedlungen Südtirols, beginnen wir unsere heutige Winterbergtour. Vom Parkplatz nahe der Talstation des Lifts wandern wir über die Bergwiese hinauf zum Kleinod Rojen. Am Kirchlein St. Nikolaus vorbei, über die Wiese empor, in eine Mulde und sich rechts haltend auf einen Gratrücken. Über weite, sanfte Almböden weiter, bis wir kurz vor der Äußeren Scharte, 2636 m in die Gipfelflanke einbiegen. Über den Südwestrücken erreichen wir das Kreuz auf dem Vorgipfel. Über den Grat weiter zum höchsten Punkt. Rund um uns hängen die Wolken tief, nur auf dem Nockenkopf scheint die Sonne. Ein Geschenk vom Himmel.

Vom Vorgipfel zum Äußeren Nockenkopf

Nach einer einsamen Gipfelrast kehren wir mit glitzernden Schneeflocken zurück ins Tal. Abstieg und Abfahrt über dieses schöne Almgelände in Falllinie zu den Wegschildern, den Heuhütten und dem Wegkreuz hoch über dem Weiler Rojen. Abschließend kehren wir in der gotischen Kirche zu St. Nikolaus ein, ein Ort der Ruhe - und besonders sehenswert aufgrund der restaurierten Wandmalereien.

Höhenmeter: 870 m
Gehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Gasthof Bergkristall in Rojen


Blick zur Rojener Sonnenuhr

Freitag, 22. Januar 2010

Innerer Nockenkopf, 2768 m

Der Innere Nockenkopf, ein Pulvertraum im Rojental.




























Bei -14° und leichtem Wind wandern Hannes und ich im Rojental, unterhalb des Weilers Rojen los. Wir folgen zunächst der Forststraße neben dem Rojenbach talein. Vorbei an mehreren Heuhütten und schon bald rechts angenehm über Wiesen. Wir spuren steil einen Bergrücken hinauf (links von einem Graben). Es erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen und es wird windstill. Nun sanfter stets den breiten Grat entlang. Auf 2.503 m gelangen wir zu einem Bildstöckl. Über den steileren Gipfelhang (Vorsicht bei Lawinengefahr) hinauf in eine Mulde. Links haltend über den Kamm zum kleinen Holzkreuz des Inneren Nockenkopfes, 2768 m. Landschaftlich sehr eindrucksvoller Skiberg mit wunderschöner Aussicht: Rojener Sonnenuhr, Seebödenspitze, Vallungspitze, Grionkopf und zum Greifen nah Piz Schalambert, Äusserer Nockenkopf und Piz Lad.

Auf der gesamten Tour sind wir alleine unterwegs. Hannes genießt eine berauschende Abfahrt mit Pulver vom Gipfel bis ins Rojental – leicht bis fast schwerelos, ein Pulvertraum.

Gesamtgehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg
Höhenmeter: 900 m
Einkehr: im Weiler Rojen














Freitag, 26. Juni 2009

Von Rojen auf die Fallungspitze, 2644 m

Auf die grüne Fallungspitze im blumenreichen Rojental.



























Nach einem guten Frühstück in Mals fahren wir über Reschen zu einer der höchsten Siedlungen Südtirols, nach Rojen. Von dort zunächst gemütlich den Almenweg talein, vorbei an Heuhütten bis zum Fuß der Fallungspitze, auch Vallungspitze. Nun rechts der Markierung folgend hinauf zur Egger Alm, auch Voltn Hütte und über das Griontal mäßig steil weiter in die Fallungscharte, 2610 m. Über den Grat wandern wir hinaus zum Gipfelkreuz der Fallungspitze und genießen unsere Rast. Für den Abstieg zurück zur Fallungscharte und von dort hinunter zur unbewirtschafteten Fallunghütte. Hier erstürmt uns eine anhängliche Ziegen-Herde.
Über den Güterweg des Fallungtales talaus nach Rojen.

Länge: 14,5 km
Höhenmeter: ca. 700 m
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: unterwegs keine

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