Posts mit dem Label Gardaseeberge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gardaseeberge werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 19. Mai 2018

Gardasee-Wanderung: Panoramaweg Busatte-Tempesta

Panorama-Wanderung mit Kindern am Gardasee - unterwegs am Sentiero Busatte-Tempesta.

Höhepunkt am Ausgangspunkt, ein Papagei
Steinmännchen-Schiff unweit des Einstiegs in den Panoramaweg
Von Torbole am nördlichen Gardasee fahren wir mit dem Auto hinauf in dessen Naherholungszone. Kurz unterhalb der Sportzone befindet sich ein kostenloser Parkplatz. Wir gelangen nach zwei Gehminuten zum Imbiss und zum Spiel- und Bikeplatz. Hier treffen wir auf Pepita, einem frei lebenden Papagei, der die Kinderherzen fasziniert.

Ausblick nach Torbole und Riva
Infotafel am Sentiero Busatte-Tempesta
Dann folgen wir leicht abwärts gehend der Beschilderung Busatte-Tempesta und erreichen den Hochseilgarten. Von hier auf dem breiten Wanderweg durch den Wald leicht ansteigend bis zum Einstieg in den Panoramaweg.

Spannend für die Kinder, die Brücken und Treppen
Blick über den Gardasee nach Süden
Der Panoramaweg Sentiero Busatte-Tempesta ist ein Steig, der uns durch mediterranen Wald hoch über den Gardasee führt. Immer wieder öffnen sich schöne Blicke auf den See, sei es nach Norden als auch nach Süden. Der felsige, nicht begehbare Abschnitt wurde mit Stahltreppen begehbar gemacht. Eine tolle Abwechslung für müde Kinderbeine. Interessant sind natürlich auch die Informationstafeln und die Rastplätzchen.

Höhenmeter: 200 m
Gehzeit: Hinweg 1,5 Stunden - retour auf dem Hinweg
Alternativ könnte man auch in Torbole loswandern und dann mit dem Bus zurückfahren
Länge: ca. 5 km
Einkehr: am Ausgangspunkt, unterwegs keine

Bestens gesichert, die Stahltreppen
Abwechslungsreiche Vegetation am Busatte-Tempesta

Sonntag, 14. April 2013

Monte Colt und Cima Colodri, 400 m

Kammüberschreitung mit mehreren Gipfelerlebnissen bei Arco am Gardasee.

Monte Ceniga, Hausberg vom idyllischen Dörfchen Ceniga
Croce di Ceniga und das Sarca-Tal
Ein sonniger Frühlingstag ist heute am Gardasee verplant. Von Arco fahren wir ins kleine Dörfchen Ceniga und parken dort am Anfang des Ortes. Auf Weg Nr. 428 gehen wir zwischen den Häusern hinunter zum Sarca-Fluss und hinüber Richtung Felswände.

Der felsige Gipfelkamm am Monte Colt
Herrlich duftende Veilchen am Wegrand
Leicht aufwärts und bald eben den Waldweg entlang. Links und rechts blühen Primeln, Veilchen und Leberblümchen. Bald erreichen wir Naroncolo, 193 m und biegen dort links ab. Steil, teils im felsigen Gelände steigen wir über Weg Nr. 431 empor zum Gipfelkreuz von Ceniga (Croce di Ceniga), 390 m. Hier überrascht eine wunderschöne Aussicht ins Sarca-Tal.

Blindschleiche, ein harmloser Weggefährte am Monte Colt
Blick ins Sarca-Tal, links der erste Teil unserer Kamm-Überschreitung
Vom Croce di Ceniga wandern wir einen kurvenreichen Weg durch den lichten Wald bergan zum Monte Colt. Wir gehen vorbei an geschliffenen Felsen mit Furchen, sogenannten Karren, überschreiten den Monte Colt und gehen weiter Richtung Süden. Nach einer Einsattelung, wo ein Masten steht, hinunter zu einem Bauernhof und dort links wieder über den Kamm weiter.

Olivenbaum auf dem Weg zum Colodri
Monte Colodri, auch über den Colodri-Klettersteig erreichbar
Stets durch den Wald weiter und über einige Fixseile empor zu einem aussichtsreichen Felsen. Nun über "Karren" und anschließend mit Gardaseeblick zur Cima Colodri, 400 m. Am großen Eisenkreuz genießen wir alleine die Sicht auf Arco, Schloss Arco und den Gardasee. Kurz zurück zu einer Weggabelung. Von dort über den Steineichenweg hinunter nach S. Maria di Laghel, 220 m und im Talboden zurück nach Ceniga.

Höhenmeter: 500 m
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: unterwegs keine
Die glatten Steinfurchen am Monte Colt, auch Karren genannt
Gipfelaussicht über Arco bis zum Gardasee

Samstag, 22. Dezember 2012

Monte Gaino, 866 m

Traditionelles Klettern über den Südgrat zum Monte Castello di Gaino.

Griffiger Fels zum Klettern
Klettern mit Blick zum Monte Pizzocolo
Beschrieben habe ich die Klettertour schon letztes Jahr: Monte Castello di Gaino.
Heuer sind wir allein unterwegs: gute Kletterverhältnisse, im Gipfelbereich und bei schattigen Stellen Vorsicht bei Schnee und Eis.

Verdiente Gipfelrast am Monte Castello di Gaino
Der Gardasee unter dem Wolkenmeer

Samstag, 28. April 2012

Monte Carone, 1621 m

Eine Sommer-Bergtour hoch über dem Gardasee.

Gipfelkreuz am Monte Carone mit Tiefblick auf den Gardasee
Rechts der baumbewachsene Gipfelhang des Carone
Das kleine Dörfchen Pregàsina am Hang hoch über dem Gardasee-Westufer ist Ausgangspunkt unserer heutigen Bergtour. Hinter dem Kirchlein wandern wir mit Magdalena und Christoph auf der Fahrtrasse 422b los. Nach dem ersten Abschnitt mit einigen Gardasee-Tiefblicken setzt sich der Weg durch den Wald fort. Durch das Val Palaer gelangen wir zur Malga Palaer, 946 m mit frischem Wasser am Steinbrunnen.

Kurz vor dem Passo Rocchetta
Blick vom Gipfel auf die Gardaseeberge
Von der Malga wandern wir den Waldweg weiter zum Passo Rocchetta, 1159 m, weiter zu den Prati di Guil, 1240 m und kurz hinab zum Wiesensattel am Passo Guil, 1209 m. Von Prati di Guil öffnet sich erstmals der Blick auf die Gipfelflanke des Monte Carone. Vom Passo gehen wir kurz die Wiese entlang Richtung Norden und nach ca. 200 m biegen wir links auf einen unauffälligen, schmalen Wiesenweg ab. Der Gipfelanstieg ist steil und führt in vielen Serpentinen zum Gipfelkreuz am Monte Carone, 1621 m.

Abenteuerlicher Abstieg durch eine steile Rinne
Unterwegs am Sentiero Tosi Agostino
Nach einer erholsamen Pause mit Gardaseeblick geht es vom Gipfelkamm, gleich unterhalb des Kreuzes (Weg nicht beschildert, aber gut ausgetreten) über den abenteuerlichen Sentiero Tosi Agostino (Nr. 105) in eine steile Rinne. Über Stufen und mit Drahtseilen versichert, bringt uns der aussichtsreiche Zickzack-Steig hinunter zur Baita Segala, 1250 m, einer unbewirtschafteten Selbstversorgerhütte. Den Sentiero Antonioli, eine ehemalige Kriegstrasse, teilen wir uns mit vielen Mountainbikern und queren gemeinsam die Bergflanke hinüber zum Passo Guil und zum Passo Rocchetta. Von dort auf dem Anstiegsweg über die Malga Palaer zurück nach Pregàsina, wo die Bergtour gemütlich ausklingt.

Höhenmeter: ca. 1200 m
Gesamtgehzeit: 7 Stunden
Einkehr: unterwegs keine, Wasser bei der Malga Palaer und Wasser-Selbstbedienung in der Baita Segala)

Blick vom Sentiero Antonioli zum Monte Baldo
Ein weisser Enzian blüht auf der alten Militärtrasse

Sonntag, 18. Dezember 2011

Monte Castello di Gaino, 866 m

Klettern mit Gardaseeblick.
Die Schlüsselstelle am Beginn der Kletterroute 
Über griffigen Fels erreichen wir den Monte Castello
Von Riva fahren wir die Gardaseestraße entlang bis fast nach Toscolano Maderno. Kurz vorher biegen wir rechts nach Gaino ab. Nach dem Dorf parken wir beim Wegweiser "Castello". Diesem folgen wir ca. 20 Minuten zum Einstieg in die Kletterroute. Am Beginn befindet sich die Schlüsselstelle. Senkrecht über III-Kletterstellen empor und stets dem Grat folgend. Im Auf und Ab und um nicht zu sichern, umgehen wir einige Felspassagen. Das letzte Teilstück führt zunächst in eine Scharte und dann über den Gipfelgrat empor zum Kreuz des Monte Castello di Gaino, 870 m.

Über den Grat zum Gipfel

Nach einer schönen Gipfelrast mit Gardaseeblick steigen wir wieder bergab zur Scharte, von dort über Geröll und einem zum Teil verwilderten Steig zurück zum Auto. Und unterwegs blühen wunderschön die Christrosen. Auf dem Heimweg klingt der Nachmittag bei Carne Salada im Agritur Maso Oliva in Mezzocorona aus.

Höhenmeter: 700 m
Kletterzeit: 2 Stunden
Einkehr: keine

Monte Castello di Gaino, di Aussichtsloge über dem Gardasee
Der Gardasee glänzt in der Nachmittagssonne

Samstag, 10. Dezember 2011

Monte Stivo, 2059 m

Im Nebel über dem Gardasee.

Rechts, der Monte Stivo im Nebel
Monte Stivo, eigentlich eine Aussichtsloge über dem Gardasee
Von Rovereto fahren wir auf den Passo Bordala, wo wir parken. Durch einen Buchenwald auf Weg Nr. 623 zur Scharte "La Bassa Madonnina", 1684 m. Nun auf Steig 617 den Kamm entlang zum Monte Stivo. Aufgrund des eisigen Windes ziehen wir uns rasch um und machen uns an den Abstieg. Im Rifugio Stivo "Prospero Marchetti" wollten wir uns im Winterraum aufwärmen.

Geografieunterricht am Monte Stivo
Fünf Minuten unter dem Gipfel, das Rifugio Marchetti
Die Überraschung ist groß, als die Hütte geöffnet ist und uns ein verlockender Duft aus der Küche entgegenkam. Nach einer warmen Suppe und Trentiner Spezialitäten wandern wir über Steig 608 bis nach Santa Barbara und weiter die Forststraße bis zur Passstraße entlang. Die letzten 50 Höhenmeter wieder zurück zum Auto am Passo Bordala.

Höhenmeter: 800 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: Rifugio Marchetti oder am Passo Bordala

Blick zum nördlichen Teil des Gardasees

Sonntag, 20. März 2011

Monte Vignola, 1606 m und Bocca d'Ardole

Steil und einsam - eine flotte Frühjahrsbergtour hoch über Sabbionara.

Castello d'Avio, hinten ein Ziel, der Bocca d'Ardole
Blick auf Castello di Avio und dem Etschtal
Hannes und ich fahren heute Morgen nach Avio / Sabbionara. Vom Dorfkern Sabbionara wandern wir hinauf zum beeindruckenden Castello d'Avio. Von der Burg folgen wir dem Steig Nr. 686 und anschließend der Nr. 687 (wochentags derzeit aufgrund von Waldarbeiten gesperrt!). Der schmale Steig ist gut ausgetreten und führt den Waldhang empor zur Malga Vignola und dem Bivacco Vignola, 1340 m. Es riecht nach erwachender Natur und es begleiten uns schon zahlreiche Frühlingsblumen.

Malga Vignola - heute mit traumhaften Aussichten 
Nach einer kurzen Rast in der Sonne und einem traumhaft schönen Blick ins Etschtal stapfen wir die letzten Meter im Schnee hinauf zum Gipfelhochplateau des Monte Vignola, 1606 m. Über die Malga Vignola wandern wir zu einem alten Skilift und über den Friedensweg (Sentiero della Pace) zum weit sichtbaren Kreuz am Bocca d'Ardole. Nun den schmalen Steig zurück bis fast zum Eingang in einen alten Kriegsstollen. Kurz vorher biegen wir links ab und erreichen über den steilen Steig 686 wieder Castello di Avio.
Am frühen Nachmittag klingt die Bergtour in der Pasticceria Millevoglie bei Macchiato, Eis und Kuchen gemütlich aus.

Höhenmeter: 1400 m
Gesamtgehzeit: 5.5 Stunden
Einkehr: unterwegs keine


Sonntag, 25. April 2010

Via Ferrata Gerardo Sega

Von Avio fahren wir ins Valle dei Molini und parken in der ersten Kehre auf Kote 307. Beim Kalkofen beginnt unsere Wanderung und führt uns bei angenehmen Temperaturen durch den Wald hinauf zum sehenswerten Wasserfall Preafessa. Rechts zweigt ein schmaler Pfad ab der uns lange und leicht ansteigend zum Einstieg in den Klettersteig Gerardo Sega führt. Zunächst über eine Leiter, dann über die gelben Wände hinauf, die uns zu einem nach links verlaufenden Band bringen. Aussichtsreich und luftig geht es hier entlang. Anschließend durch eine Schneise hoch bis wir wieder ein Felsband queren. Zum Schluß auf steilen, nur teilweise gesicherten Wald- und Felspassagen zum Ausstieg am Coalàz, 1200 m. Blumenreich am Fuße des Monte Baldo wandern wir zur Wallfahrtskirche "Madonna della Neve" (leider ungepflegt und verlassen). Abstieg durch das Valle Molini entlang des ausgetrockneten Aviana-Flussbetts, auf teils gut gepflastertem Weg Nr. 653.

Höhenmeter: 1000 m
Gesamtgehzeit: 5,5 Stunden
Einkehr: Rifugio Monte Baldo, nahe Madonna della Neve
Wichtig: Helm (Steinschlaggefahr!) und viel Wasser mitnehmen (keine Quelle unterwegs)

kostenloser Counter