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Montag, 3. September 2018

Sam, Schmelzerkreuz, 2137 m

Leichter Mama-Tochter Gipfel im Sarntal.

Gipfelkreuz am Sam, das Schmelzerkreuz
Schon lange steht ein Mama-Tochter Gipfel auf dem Programm und die Freude darauf ist groß. Es soll ein Familienausflug werden und für Lena und mich soll von der Alm aus der Gipfel leicht erreichbar sein. So entscheiden wir uns für einen grünen Gipfel in den Sarntaler Alpen, dem Sam. Wir fahren zusammen hinter dem Dorf Sarnthein bei der Handwerkerzone hinauf nach Öttenbach bis zum letzten Wanderparkplatz.

2018 neu errichtet, das Wetterkreuz auf der Öttenbacher Alm
Öttenbacheralm auf dem Weg zum Sam
Während Hannes mit Sophie und Greta langsam loswandert, gehen Lena und ich einen Schritt schneller. Über den Weg Nr. 10a erreichen wir bald die Waldgrenze und das Panorama öffnet sich. Schön ist es hier! Über die Almwiese erreichen wir die Öttenbacher Alm, 1908 m, wo wir den Rucksack deponieren. Lena und ich wandern weiter zum 2018 neu errichteten Wetterkreuz. Zur Freude begleiten uns heute sehr viele Tiere, Kühe, Kälber, Pferde und Schafe. Bald stehen wir auf dem Samberger Schartl, 2045 m und wandern dann über den breiten Grasrücken weiter dem Gipfel entgegen. Anfangs flach, zum Schluss steiler.

Gipfelpause am Sam
Flotte Alm-Gipfelwanderung für Kinder
Das Schmelzerkreuz auf dem Sam, 2137 m wird erst ganz zum Schluss sichtbar, eine tolle Überraschung, vor allem auch weil wir unsere Gipfelrast mit einer Herde neugieriger Ziegen verbringen. Nach einer feinen Rast geht es schwungvoll auf dem Anstiegsweg zurück zur Alm, wo unsere Lieben bereits auf uns warten und uns eine Stärkung bestellt haben. Gemeinsam geht es dann zurück zum Auto.

Höhenmeter: ca. 500 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Öttenbacher Alm

Öttenbacher Alm, unterwegs mit vielen Tieren

Dienstag, 23. August 2016

Gipfelwanderung mit Kleinkind: Spieler, 2076 m

Lohnende Gipfelwanderung mit Kleinkind und Baby im Sarntal.

Spieler mit Blick zum Ifinger
Beobachten auf Augenhöhe
Kurz nach Sarnthein fahren wir die schmale Hofzufahrt hinauf nach Öttenbach zum Wanderparkplatz. Über den breiten Weg Nr. 10A wandern wir entlang, bis wir auf die erste Abkürzung durch den Wald treffen. Über diese kurz bergauf bis wir auf das weitläufige Almgelände der Öttenbacher Alm gelangen.

Auf der Öttenbacher Alm...
... ist viel los
Wir erreichen nach einer halben Stunde die Öttenbacher-Alm, 1924 m und spazieren dann auf dem breiten Weg Nr. 14 hinüber Richtung Meran 2000. Es begrüßen uns immer wieder Weidetiere und so stehen wir bald am Fuße des grünen Berghügels, dem Spieler. Über den Grasrücken wandern wir bergauf bis zum aussichtsreichen Gipfelkreuz, 2076 m. Unsere kleine Wanderin freut sich!

Dolomitenblick zum Rosengarten
Abstieg mit Blick zum Mendelkamm
Nach einer kurzen, da windigen Pause laufen wir bergab zum Kreuzjöchl, 1981 m. Von dort auf Steig Nr. 15 weiter hinunter in den Wald, wo wir im Schatten ein ausgiebiges Pick-Nick aus dem Rucksack genießen. Anschließend geht es auf dem Waldweg weiter zu einem Hirtenunterstand, über den Bach und zum Öttenbacher Wanderparkplatz.

Höhenmeter: 450 m
Länge: 7,6 km
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Öttenbacher-Alm

Blick zum Hinteren Seelenkogel
Abstieg mit Blick zur Sarner Scharte

Sonntag, 13. September 2015

Öttenbacher Alm, 1908 m

Alm-Wanderung für die Kleinsten im Sarntal.

Aufstieg zur Alm mit Dolomitenblick
Öttenbacher Alm
Von der Handwerker-Zone Sarnthein fahren wir kurvenreich hinauf in den Weiler Öttenbach bis hinter den letzten Hof (Obermarchen), wo sich ein ausgeschilderter Parkplatz befindet. Wir wandern dann zunächst leicht ansteigend über den breiten Almenweg Nr. 10a hinauf und dann über die Abkürzung steiler empor zu den weiten Almwiesen.

Mit Tati wandern ist toll
Wetterkreuz auf der Öttenbacher Alm
Die weite Öttenbacher Alm öffnet ein schönes Panorama über die Sarntaler Alpen. Unsere gehfreudige Lena möchte noch weiter gehen bis zum Wetterkreuz oberhalb der Neuen Alm. Wir wandern nochmals ein Stück weiter zu den Wegweisern am Sambachschartl und gehen dann Richtung Sam, wo wir dann aber vor dem Gipfel aufgrund des kalten Windes umkehren.

Nah an Mami gekuschelt schläft es sich tief und fest
Rosengartenblick
Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher zu den Pferden ehe es hinunter in die kleine Almhütte der Öttenbacher Alm, 1908 m geht. Von dort auf dem Hinweg (kurz den Panoramaweg 14, dann wieder 10a) zurück zum Auto.

Höhenmeter: 400 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: Öttenbacher Alm

Heu-Hütte auf der Öttenbacher Alm
Für Klein und Groß ein schönes Alm-Ziel im Sarntal

Montag, 6. Juli 2015

Zinseler, 2422 m und Hühnerspiel, 2357 m

Blühende Gipfelwanderung in den Sarntaler Bergen.

Zinseler, ein tolles  Gipfelziel mit Kleinkind
Blühende Kammwanderung

Unsere heutige Gipfelwanderung beginnt kurz unter dem Penser Joch (auf Sterzinger Seite). Abwärts befindet sich auf der rechten Seite ein kleiner Parkplatz, wo auch die Schilder stehen. Wir überqueren die Straße und folgen der Beschilderung Nr. 14.

Aufstieg zum Zinseler-Gipfel
Gipfel-Tiefblick ins Wipptal nach Sterzing
Zunächst hinauf zum Seiterbergjöchl, 2159 m und dann über die blühenden Grashänge in einer schönen Kammwanderung hinüber zum ersten Steilhang. Über diesen unschwierig bergauf und leicht abwärts ins Gospeneider Jöchl, 2303 m. Über diesen schönen Almhang weiter zum Gipfelaufbau und über diesen in 15 Minuten hinauf zum Zinseler, 2422 m.

Zinseler, mit wunderschönem Panoramablick
Müde vom Aufstieg, dann wird auf Tatis Rücken geschlafen
Am Gipfel stehen mehrere schöne Steinmännchen und das breite Plateau lädt zur schönen Rast mit Kind ein. Wir genießen allein die weite Aussicht, die dieser leicht zu erreichende Gipfel bietet. Der Abstieg erfolgt anfangs über den Aufstiegsweg und da Lena schläft, nehmen wir noch den Gipfel des Hühnerspiel, 2357 m mit.


Blick zum Pflerscher Tribulaun
Die letzten felsigen Meter zum Hühnerspiel-Gipfel
Der Hühnerspielgipfel bietet einen fantastischen Blick zum Alpenhauptkamm und ist nur ein Abstecher von wenigen Gehminuten. Retour geht es wieder auf dem Anstiegsweg zum Parkplatz nahe dem Penser Joch.

Höhenmeter: 350 m
Gehzeit: 2 Stunden im Hinweg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: unterwegs keine, evtl. Gasthof Alpenrose am Penser Joch

Berge soweit das Auge reicht - Blick bis zu den Ötztaler Alpen
Abstieg mit der Tatschspitze im Hintergrund

Sonntag, 31. Mai 2015

Stoanerne Mandlen, 2003 m

Immer wieder schön - die Wanderung zu den Stoanernen Mandlen.

Ein prähistorischer Platz, die Hohe Reisch
Auener Alm auf dem Weg zur Gipfelkuppe
Das Sarntal ist, obwohl nur wenige Kilometer von Bozen entfernt, ein ruhiges und ursprüngliches Tal geblieben. Vom Dorf Sarnthein fahren wir heute hinauf nach Auen und parken nahe der Sarner Skihütte, 1618 m. Von dort wandern wir dem Forstweg Nr. 2 entlang.

Der Waldweg zur Aueneralm
Heute im Test, die Tragehilfe Kokadi Flip
Bei der Brücke, die über den Almbach führt, nehmen wir die steilere Abkürzung, die uns direkt zur sonnig gelegenen Auener Alm, 1796 m bringt. Alternativ gibt es den Alm-Fahrweg, der auch kinderwagentauglich ist und bis zur Alm führt.

Kurz vor dem Auener Joch
Hohe Reisch
Von der Alm geht es leicht ansteigend zum Auen Joch, 1924 m und von dort auf Steig Nr. 23 zunächst eben und dann wieder ansteigend hinauf zur aussichtsreichen Gipfelkuppe der Hohen Reisch, 2003 m. Hier stehen hunderte von Steinmännchen, die Stoanernen Mandlen rund um das Wetterkreuz.

Gipfelkuppe
Unzählige Steinmännchen am Gipfel
Nach einer kurzen Gipfelpause wandern wir auf dem Hinweg wieder bergab zum Auener Jöchl und zur Auener Alm, die ein schöner Zwischenstopp ist. Der Hirte und sein Team verwöhnt seine Gäste mit hausgemachten Köstlichkeiten und für die Kleinen gibt es einen Spielplatz.

Höhenmeter: 400 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, gut 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Auener Alm

Almblumen

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Sarner Talrundweg, 1200 m

Dezember-Grün: Talrundweg im Sarntal.

Wegkreuz auf dem Sarner Talrundweg
Blick auf die andere Talseite, das Wetterkreuz Wiesporzen
Nach gutem Cappuccino und frisch gepresstem Saft in der Milchbar, wandern wir vom Dorfzentrum in Sarnthein Richtung Norden. Nach den letzten Häusern folgen wir der Beschilderung Talrundweg, markiert mit Nr. 18. Über eine Wiese erreichen wir die Handwerkerzone, spazieren an ihr vorbei und gelangen zum Reitbetrieb Adamhof in Nordheim.

Waldabschnitt von Nordheim nach Astfeld
Unterwegs am Rand der Talfer
In Nordheim kurz nahe der Talfer entlang, vorbei an einem schönen Wegkreuz und leicht ansteigend zum Waldrand. Durch den Wald weiter zum Steinangerlehof. Dahinter geht es kurz über eine Wiese und dann durch den Wald bergab zum Saulegg-Brünnl, einer köstlichen Wasserquelle.

Hofkatze am Steinangerle
Bestes Sarner Wasser, am Saulegg-Brünnl
Von Saulegg spazieren wir den Eingang des Pensertales talaus bis nach Astfeld. An der Kreuzung, bei Kathis Federkielstickerei spazieren wir vorbei und gehen dahinter die steile Zufahrt empor. Am Erasmuskirchlein vorbei und über Wiesen und Wald hinauf zum Wetterkreuz mit Bank am "Wiesporzen".
Bergblick ins Pensertal
Talaus-Blick über Nordheim
Jetzt folgt ein längerer Abschnitt durch den Wald, der in eine offene Höfelandschaft übergeht. Über die Straße steigen wir ab zu Schloss Reineck (auch Reinegg) und nehmen von dort den direkten Weg, rechts vom Schloss steil hinunter ins Dorf Sarnthein, wo sich unsere Rundwanderung schließt.

Höhenmeter: 300 m
Gesamtgehzeit: 2,5 Stunden
Einkehr: Milchbar in Sarnthein, unterwegs keine

Tiefblick auf Sarnthein
Majestätisch, Schloss Reineck

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