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Freitag, 7. August 2015

Cloz-Alm, Revò-Alm, Kessel-Almen, 1917 m

Proveiser Almrunde.

Kleiner Kornigl
Revò-Alm, auch Rewauer-Alm
Am Hofmahdsattel zwischen dem Ultental und dem Deutschnonsberg parken wir und überqueren die Straße. In leichter Waldwanderung erreichen wir auf Weg Nr. 8 (auch Erlebniswanderweg bis nach Proveis) nach fünfzehn Minuten bereits die erste Alm, die Malga Cloz (Glazner Alm), 1732 m. Vorbei an grasenden Kühen und Pferden gelangen wir wieder in ein schattiges Wäldchen und passieren den Bach ehe wir zur nächsten Alm, der Revò Alm (Rewauer-Alm), 1734 m gelangen.

Ein Haflinger will begrüßt werden
Blick über Proveis zur Brenta-Gruppe
Nun leicht abwärts wieder durch lichten Wald zur Unteren Kesselalm, 1650 m, auf der italienisch-südtiroler Gerichte serviert werden. Nach der Alm führt uns die breite Forststraße hinauf zur Oberen Kesselalm, die eingebettet zwischen Hochwart und Mandelspitze liegt. Fünf Minuten unterhalb der Alm biegt rechts der schmale Steig  Nr. 133 (Bonacossa) ab. Nahezu eben führt er uns aussichtsreich hinüber bis wir auf Steig Nr. 6 treffen.

2008 neu erbaut, die Untere Kesselalm

Über Weg Nr. 6 geht es dann über die Wiesen bergab zur Revò-Alm und von dort auf dem Hinweg über die Cloz-Alm zurück zum Parkplatz. Der untere Teil der Almenrunde ist gut besucht, während wir auf dem oberen Steig (Bonacossa) allein unterwegs sind.

Höhenmeter: 330 m
Gehzeit: 1,5 Stunden
Einkehr: Rewauer-Alm, Cloz-Alm, Untere Kesselalm

Aufstieg zur Oberen Kesselalm
Bonacossa-Steig, ein panoramareicher Höhenweg

Samstag, 25. Juli 2015

Seebersee, 2059 m

Alm- und Seeenwanderung in einem naturbelassenen Hochtal des Passeiertals.

Oberglaneggalm mit dem Hochfirst
Am Fuße des Hochgebirges unterwegs mit Kleinkind
Auf der Timmelsjochstraße parken wir beim kleinen Parkplatz der Oberglaneggalm nahe einer Bushaltestelle. Auf dem breiten Almweg Nr. 43A wandern wir in fünfzehn Minuten eben hinein zur Oberen Glaneggalm (auch Hinterbruggeralm), 2062 m.

Wasserreiches Hochtal
Blühende Almwiesen am Sonnenhang des Seebertales
Der Weg zum See, der jetzt ein Steig wird, führt oberhalb der Alm über blühende Wiesen weiter. In leichtem Anstieg erreichen wir einen kleinen Wiesensattel. Von dort erblicken wir erstmals den wunderschön eingebetteten Hochgebirgssee. Jetzt führt die Wanderung vorbei an grasenden Kühen leicht abwärts zum See.
Malerische Bergwelt
Abstieg zum tollem Seeblick
Nach 1,5 Stunden stehen wir am Seebersee (auch Seewersee), 2059 m. Er liegt wunderschön am Fuße der vergletscherten Hochgipfel des Ötztaler Hauptkamms. Wir machen an seinem Ufer eine Pause, umrunden ihn und gehen dann auf Steig 43 mittelsteil bergab zur Bachschlucht und zur Seeberalm, 1847 m.

Naturbelassener Almsee, der Seebersee in Passeier
Der Seebersee, eingebettet in Schilfgürtel und Grasmatten
Von der Alm in 20 Minuten durch den lichten Waldhang auf dem Fahrweg zum Parkplatz der Seeberalm, 1900 m. Der letzte Anstieg führt über die Grashänge hinauf zur Oberen Glaneggalm und von dort wieder zurück zu unserem Parkplatz.

Höhenmeter: ca. 200 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: Obere Glaneggalm, Seeberalm

Bestimmt den Wanderblick, der edle Hochfirst
Seeberalm, im Hintergrund die Stubaier Alpen

Dienstag, 14. Juli 2015

Weitenbergalm in Pfunders, 1958 m

Über das weite Hochtal zur schön gelegenen Weitenbergalm.

Einsames Weitenbergtal
Weitenbergalm in den Pfunderer Bergen
Im hintersten Streuweiler des Pfunderer Tales, in Dun parken wir am ausgeschilderten Parkplatz und gehen auf der asphaltierten Höfezufahrt hinauf zur ersten Weggabel. Hier biegt links, markiert mit Nr. 19, ein breiter Wirtschaftsweg ab.

Almidylle
Der Almtrog, ein Spielplatz wie Kinder in lieben
Er führt mäßig steil durch die Felswände der Duner Klamm, einer tiefen Schlucht hinauf ins offene Almgelände. Nun flach talein zur Brücke und dem Weitenberg-Bach folgend weiter bis kurz vor der Unteren Engbergalm, 1800 m. Für den Aufstieg nehmen wir vorher links die Abkürzung Nr. 17A, die uns über die blühenden Almwiesen hinauf in den weiten Almboden bringt.

Blick ins untere Weitenbergtal
Von den Bienen hoch zu Kühen und Pferden
Nach 1,5 Stunden erreichen wir die einfache Weitenbergalm, 1958 m, die zu einer schönen Rast mit Blick zur Wurmaulspitze einlädt. Mit dem Rauschen des Baches geht es auf dem Fahrweg in einer guten Stunde zurück zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 460 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Weitenbergalm

Umrahmt von den Pfunderer Bergen, Blick zum Wurm
Abstieg im Oberen Weitenbergtal

Montag, 6. Juli 2015

Zinseler, 2422 m und Hühnerspiel, 2357 m

Blühende Gipfelwanderung in den Sarntaler Bergen.

Zinseler, ein tolles  Gipfelziel mit Kleinkind
Blühende Kammwanderung

Unsere heutige Gipfelwanderung beginnt kurz unter dem Penser Joch (auf Sterzinger Seite). Abwärts befindet sich auf der rechten Seite ein kleiner Parkplatz, wo auch die Schilder stehen. Wir überqueren die Straße und folgen der Beschilderung Nr. 14.

Aufstieg zum Zinseler-Gipfel
Gipfel-Tiefblick ins Wipptal nach Sterzing
Zunächst hinauf zum Seiterbergjöchl, 2159 m und dann über die blühenden Grashänge in einer schönen Kammwanderung hinüber zum ersten Steilhang. Über diesen unschwierig bergauf und leicht abwärts ins Gospeneider Jöchl, 2303 m. Über diesen schönen Almhang weiter zum Gipfelaufbau und über diesen in 15 Minuten hinauf zum Zinseler, 2422 m.

Zinseler, mit wunderschönem Panoramablick
Müde vom Aufstieg, dann wird auf Tatis Rücken geschlafen
Am Gipfel stehen mehrere schöne Steinmännchen und das breite Plateau lädt zur schönen Rast mit Kind ein. Wir genießen allein die weite Aussicht, die dieser leicht zu erreichende Gipfel bietet. Der Abstieg erfolgt anfangs über den Aufstiegsweg und da Lena schläft, nehmen wir noch den Gipfel des Hühnerspiel, 2357 m mit.


Blick zum Pflerscher Tribulaun
Die letzten felsigen Meter zum Hühnerspiel-Gipfel
Der Hühnerspielgipfel bietet einen fantastischen Blick zum Alpenhauptkamm und ist nur ein Abstecher von wenigen Gehminuten. Retour geht es wieder auf dem Anstiegsweg zum Parkplatz nahe dem Penser Joch.

Höhenmeter: 350 m
Gehzeit: 2 Stunden im Hinweg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: unterwegs keine, evtl. Gasthof Alpenrose am Penser Joch

Berge soweit das Auge reicht - Blick bis zu den Ötztaler Alpen
Abstieg mit der Tatschspitze im Hintergrund

Sonntag, 21. Juni 2015

Außerraschötz, 2281 m

Ein schöner Dolomiten-Gipfel für die Kleinsten.

Ausserraschötz, der westlichste Teil vom Bergkamm zwischen Villnöß und Gröden
Kleinkindfreundlicher Weg zur Raschötzhütte
Von St. Ulrich in Gröden fahren wir mit der Standseilbahn (Berg- und Talfahrt 13.5 €, Kinder bis zu 6 Jahren frei) hinauf zu den südseitigen Almhängen der Ausserraschötz. Von der Bergstation, 2107 m spazieren wir anfangs leicht ansteigend und dann westwärts über die Almwiesen und einem Zirbenwäldchen zur Raschötzhütte (Utia de Resciesa), 2165 m.

Blick zum Sellstock, Marmolada, Lang- und Plattkofel
Heiligkreuzkapelle auf dem Weg zum Gipfel
Zehn Gehminuten weiter erreichen wir am Westrand der Raschötz die Heiligkreuzkapelle (Capela dl Crist), 2199 m. Nun auf markiertem Steig Nr. 31 in fünfzehn Minuten hinauf zum höchsten Punkt der Ausserraschötz (Mont Dedora), 2281 m, der von einem sehr schönen Holzkreuz geziert ist.

Blick über Kastelruth nach Süden
Raschötzhütte vom Gipfel aus
Während unserer gemütlichen Mittagspause am Gipfel schweift der Blick über die Seiser Alm, Lang- und Plattkofel, zur Innerraschötz, der Seceda und den Geislerspitzen, den Peitlerkofel, dem Alpenhauptkamm und den Ortler Bergen. Einfach schön hier.

Grün: Ausser- und Innerraschötz, hinten Peitlerkofel (links) und Geislerspitzen (rechts)
Ein wunderschönes Gipfelkreuz steht auf der Ausserraschötz
Anschließend wandern wir den Raschötz-Höhenweg, einem Panoramaweg, markiert mit Nr. 10 und beschildert mit Standseilbahn Raschötz, bis zu den Wegweisern und steigen dort bergab zur Saltnerhütte (Rif. Cason), 2111 m. Unweit davon befindet sich die Bergstation.

Höhenmeter: 200 m
Gehzeit: 1 Stunde im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Raschötzhütte, Saltnerhütte

Malstunde auf der Raschötz
Die südseitigen Almhänge sind derzeit in Blüte

Mittwoch, 10. Juni 2015

Flecknerspitze, 2358 m

Jaufenkammwanderung mit Gipfelerlebnis auf der Flecknerspitze.

Tragling im MilaMai, vor den Zillertaler Alpen
Talblick ins Passeiertal
Bei der Römerkehre, 1950 m auf der Jaufenpassstraße (Passeirer Seite, letzte Kurve vor dem Pass) biegen wir links ab und fahren eine geschotterte Straße hinauf zum Parkplatz. Wir folgen dann kurz dem breiten Fahrweg (12A) und gehen bei einer kleinen Lacke nach rechts.

Panoramareich, die Jaufenkammwanderung
Mia im Puppentragetuch
Wir wandern den Urweg Jaufenkamm (Nr. 13B) in fünf Minuten hinauf in den Rinnersattel, die Jaufensenke, die jahrtausendelang den kürzesten Übergang vom Ratschings- ins Passeiertal darstellte. Nun nach links über den Jaufenkamm weiter. Er ist einer der lohnendsten Panoramawege Südtirols mit herrlicher Rundsicht von den Zillertaler Alpen bis hin zur Texelgruppe und hinaus bis ins Etschtal.

Blick vom Jaufenkamm zu den Sarntaler Alpen
Blumenreiche Wanderung im Frühjahr
Zunächst erreichen wir die Bergstation vom Ratschingser Skigebiet und gehen kurz weiter bergauf. Dann queren wir unter der kleinen Gipfelerhebung Fasnacht (lohnender Abstecher, fünf Minuten) hinein in eine Senke und gehen über den steileren Anstieg hinauf zum Gipfel der Flecknerspitze, 2358 m. Die Flecknerspitze belohnt uns mit einem einmaligen Tal- und Bergblick.

Flecknerspitz - von vielen auch Saxner genannt
Gipfelaufbau der Flecknerspitze
Nach einer schönen Gipfelpause gehen wir auf dem Hinweg hinunter bis unterhalb des Fasnachter und wandern von dort steil bergab zur Flecknerhütte, 2100 m. Von hier bringt uns der breite Fahrweg 12A gemütlich in 15 Minuten zurück zur Römerkehre.

Höhenmeter: 400
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Flecknerhütte

Jaufenkamm-Urweg
Flecknerhütte

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