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Samstag, 9. Juli 2022

Bergner Kreuz, 1779 m und Gantkofel, 1866 m

Hausberg-Gipfelwanderung auf das Bergner Kreuz und den Gantkofel.

Zwei Gipfel, die wir immer wieder im Blick haben und schon länger auf unserer Wanderliste mit den Kindern stehen. Heute ist Nordwind gemeldet und dafür bieten sich unsere zwei Hausberge ideal an, da die Wege vielfach durch schützenden Wald führen. Unsere Kinder freuen sich genauso wie wir. 


Beim kostenlosen Parkplatz am Penegal, 1737 m starten wir und wandern gemütlich auf Weg Nr. 500 abwärts. Einmal öffnet sich kurz der Blick hinunter zum Kalterer See und nach ca. 45 Minuten erreichen wir den Einstieg in die Furglauer Schlucht (La Forcolana), 1491 m. Wir bleiben aber weiterhin auf dem 500er Steig und gelangen zur schönen Prinzwiese und der mittlerweile neu errichteten Prinzhütte (Baita dal Prinz), 1530 m.


Von der Prinz-Hütte geht es nun stetig bergauf zur Kematscharte (auch Kleine Scharte) und dann links über einen Grashang dem Kamm entlang hinauf zum Gipfel am Bergner Kreuz, 1779 m. Die Gipfelbank und die Sitzgelegenheiten laden ein, die unglaublich weite Aussicht über das Überetsch, Bozen und die Dolomiten zu genießen. Nach einer Stunde ausgiebiger Pause wandern wir den Kamm weiter entlang, erreichen bald den Paulsner Hügel (Grillstelle und Holzstange) und durchqueren dann die Große Scharte, ehe es wieder leicht bergauf zum Gantkofel, 1866 m geht. Wunderschön auch hier der Ausblick, jetzt vor allem zur Texelgruppe und den Sarntaler Alpen. 

Zurück geht es auf dem Hinweg gemeinsam bis zur köstlichen Wasserquelle am Eingang der Großen Scharte. Hier füllen wir unsere Wasservorräte auf. Während Hannes wieder über den Kamm zurück zum Penegal wandert, steige ich mit den Kindern durch die Große Scharte bergab. Steil und abenteuerlich, teils mit Drahtseilen gesichert wandern wir die Scharte hinunter. Weiterhin steil bergab durch den Wald bis wir den Eppaner Höhenweg erreichen. Nun gemütlich über diesen hinunter bis nach Buchwald, 960 m wo uns Hannes mit dem Auto abholt.

Mit Stolz und vielen schönen Eindrücken kehren wir von dieser einsamen Runde am Mendelkamm zurück nach Hause. 

Höhenmeter: ca. 700 im Aufstieg, ca. 1000 m im Abstieg
Gesamtgehzeit mit den Kindern: ca. 7 Stunden
Einkehr: unterwegs keine

Sonntag, 7. Juni 2020

Wieserbach-Wasserfall in Missian

Zum Wieserbach-Wasserfall in Missian.

Wasserfall in Missian
Die schönsten Wanderungen und Erlebnisse sind jene, die vor der Haustür starten. Daher wieder einmal eine schöne, versteckte Wanderung im Burgendörfchen Missian. Vom Spielplatz in Missian, daneben befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, spazieren wir hinauf bis zur Feuerwehrhalle und biegen dann rechts ab. Durch das Dorf geht es weiter, vorbei an den letzten Häusern bis wir zum Waldrand gelangen. Von hier durch den Mischwald auf Weg Nr. 12B leicht absteigend Richtung Andrian. Nach zehn Minuten erreichen wir den Wieserbach und seinen unteren kleinen Wasserfall. Kurz vor der Kurve führt links ein steiler, schmaler Rehsteig hinauf zum größeren Wasserfall.

Moos und Wasser, eine faszinierende Kombination
Staudamm bauen am Fuße des Wasserfalls
Hier befindet sich auch ein wunderschönes Plätzchen zum Verweilen mit Kindern. Staudamm bauen, Wasser umleiten, fallendes Wasser beobachten. Es gibt nichts schöneres als den Moment zu genießen.
Rückweg auf dem Hinweg oder weiter dem Wieserbach und der Markierung 12A folgend hinunter Richtung Andrian oder Unterrain. Entlang des Baches bieten sich immer wieder schöne Spielpausen an. Von Unterrain entweder auf der Straße oder wieder durch den Wald steil zurück nach Missian.

Gehzeit: Hin- und Rückweg jeweils 30 Minuten zum Wasserfall
Höhenmeter: zum Wasserfall gering
Einkehr: keine

Herz am Weg

Sonntag, 8. Dezember 2019

Felixer Alm, 1604 m: Tolle Rodelbahn mit Kinder

Winter-Wanderung mit schöner Rodelbahn am Deutschnonsberg.

Empfehlenswert: die Einkehr auf der Felixer Alm
Ein sonniger Tag lockt uns heute hinaus in den Schnee. Auf der Landstraße bei St. Felix fahren wir gegenüber vom Hofschank Reinhof hinauf zum kostenlosen Parkplatz Klammbrücke. Warm eingepackt wandern wir auf dem Alm-Fahrweg leicht ansteigend über die Felixer Lärchen-Bergwiesen bergauf.

Erster Rodelausflug des heurigen Winters
Mit vereinten Kräften geht es bergauf
Die Kinder gehen allein, lassen sich aber immer wieder auch gern auf dem Schlitten ziehen. 45 Minuten ist die Almwanderung angeschrieben, wir brauchen heute fast 1.5 Stunden dafür. In der Felixer Alm auf 1604 m stärken wir uns und machen uns dann auf zur Rodelabfahrt. Kurz den Anstiegsweg zurück und bei der Weggabelung dem Schild 'zur Rodelbahn' folgend in den Wald.

Zur Auflockerung wird auf dem Hinweg "verstecken" gespielt
Schöne Berg-Ausblicke auf dem Anstiegsweg
Nach 2 Minuten erreichen wir den Startplatz über den es auf der tollen Rodelbahn bergab geht. Die Bahn ist nur für die Abfahrt gedacht, so kann man die Fahrt ganz ohne Gegenverkehr genießen. Auch wenn auf dem Hinweg derzeit einige apere Stellen sind, überrascht die Rodelbahn mit idealen Schneebedingungen.

Höhenmeter: ca. 250 m
Gehzeit: angeschrieben 45 Minuten, wir haben mir 3 kleinen Kindern 1,5 Stunden benötigt
Einkehr: Felixer Alm, lohnend, ideal auch am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen

Der Spaß beginnt: Startpunkt der Rodelbahn

Donnerstag, 14. Mai 2015

Von Tret auf den Gantkofel, 1866 m

Hausberg-Wanderung auf den Gantkofel.

Flinke Wanderfüße auf dem Weg zum Tretsee
Gipfelblick nach Bozen und zu den Dolomiten
Ein sonniger Frühlingstag lässt uns heute über den Mendelpass bis nach Tret fahren. Auf der Hauptstraße biegen wir rechts in die Zufahrt zum Parkplatz Scoiattolo ab. Hier beginnt unsere heutige Wald-Gipfelwanderung mit Kleinkind.

Tretsee, ein idyllischer Weiher im Wald
Felixer Bergwiesen
Wir folgen dem Weg 512, kurz über eine geteerte Straße, dann über die Forststraße und schließlich über die Abkürzungen hinauf zu den Felixer Bergwiesen. Über diese einmaligen Lärchenwiesen erreichen wir den Tretsee, auch Felixer Weiher, 1604 m.

Gantkofel mit Blick nach Meran
Auch mit Baby-Bauch eine schöne Wanderung
Nach einer ausgiebigen Rast schnallen wir Lena in die Tragehilfe zum Mittagsschlaf. Wie bereits das letzte Mal wandern wir nun auf Weg Nr. 500 durch den Wald im Auf und Ab zur Laures-Wiese, der Gaider Scharte und von dort hinauf zum Gantkofel-Gipfel, 1866 m.

Enziane blühen auf dem Gipfel
Mittagsschlaf in der Tragehilfe MilaMai
Trotz seiner geringen Höhe bietet der Gantkofel, 1866 m eine der schönsten Aussichten auf das Bozner Becken und die südlichen Dolomiten.
Zurück geht es auf dem Hinweg wieder durch den Wald zum Tretsee und bergab zum Auto.

Höhenmeter: ca. 750 m (inkl. Gegenanstiege)
Länge: ca. 15 km
Gehzeit: 50 Minuten zum Tretsee (auch schon ein schönes Wanderziel), von dort fast 2 Stunden zum Gipfel
Einkehr: Felixer Alm und Gasthof Waldruhe

Blick zum Brentagebirge
Abstieg über die Felixer Bergwiesen

Samstag, 21. Juni 2014

Schönegg, 1772 m

Einsame Wald-Gipfelwanderung am Mendelkamm.

Schönegg, ein wahrlich schönes Eck
Waldwanderung zum Gipfel, ideal an heißen Tagen
Am frühen Morgen parken wir am Gampenpass und gehen auf der Seite des Gasthauses den Forstweg Nr. 50 bergauf. Dort wo links eine Bank und das Holzschild "Schönegg" steht, zweigt der schmale Steig ab. Zunächst wieder steil bergauf und dann in langer Waldwanderung im Auf und Ab weiter.

Ein junger Spatz übt das Fliegen
Die letzten Meter zum Schönegg, auch Schöneck
Wir  folgen stets der Markierung 50 und erreichen das Mittagsschartl und den Wechsel. Hier versperren derzeit Bäume den Steig, weil es im Frühjahr starken Windbruch gab. Vom Wechsel leicht und zum Schluss kurz steil bergauf zum Aussichtsberg "Schönegg", 1772 m.

Staunende Kinderaugen: Weidetiere am Gipfel
Aussicht nach Bozen und den südlichen Dolomiten
Am Gipfel laden mehrere Holzbänke ein, die Aussicht auf das Etschtal und die darüber liegenden Berge, von der Texelgruppe über die Sarntaler Alpen bis zu den Dolomiten zu bestaunen. Unsere Kleine hat am Gipfel auch mit dem Galtvieh, das hier gerade grast, ihre Freude. Nach einer schönen Pause in der Vormittagssonne wandern wir weiter zu den Tillwiesen. 

Gipfelblick zum Similaun
Tillwiesen und die Laugenspitzen
Über den zunächst breiten Weg, markiert mit Nr. 56 erreichen wir nach ca. 20 Minuten eine beschilderte Weggabelung und die blühenden Tillwiesen mit dem Tillhüttl. Rechts davon geht es auf Steig 58 zunächst ansteigend, dann bergab zum Wechsel. Von hier auf dem Hinweg im Wald wieder zurück zum Gampenpass.

Höhenmeter: ca. 400 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Hinweg, 1,5 Stunden auf dem Rückweg
Einkehr: unterwegs keine

Lacke bei den Tillwiesen
Blühende Tillwiesen am Mendelkamm

Donnerstag, 15. Mai 2014

Sitzkofel, 800 m

Von Tramin über den Lochweg auf den Sitzkofel.

Stange auf dem Sitzkofel
Aussicht vom Sitzkofel nach Süden
Tiefblauer Himmel, Sonne satt und starker Wind. Wir wählen daher heute eine Waldwanderung zu einem beliebten Aussichtspunkt. Wir parken im Weindorf Tramin und spazieren durch das Dorf Richtung Süden. Am Dorfende beginnt der Wanderweg Nr. 5 durch die Weinberge. Leicht ansteigend erreichen wir den Bildstock St. Urban und gelangen bald darauf in den Wald.

In den Gassen von Tramin geht es los
Weindorf Tramin, hinten die Sarner Scharte
Der Lochweg führt uns zum Teil steil durch den Wald bergauf. Wir queren den Kastelazweg und wandern steil weiter zu den Grauner Wänden. Durch die Felsspalte der Grauner Wand und dann geht es wieder gemütlicher durch den schattigen Wald. Jetzt folgen wir der Beschilderung Sitzkofel, über Wiesen und durch Weinberge zum Aussichtspunkt.

Durch die Weinberge bergauf
Lochweg - von Tramin nach Graun
Auf dem Felsvorsprung Sitzkofel steht eine weiß-rote Stange. Die von der Sonne gewärmten Felsen laden zur Mittagspause ein. Die Aussicht vom Sitzkofel über das grüne Unterland beeindruckt. Unsere Wanderung führt uns anschließend zur Hl. Georg Kirche und weiter ins Dörfchen Graun. Hinter dem Dorf nehmen wir den Steig 5A und treffen im Wald wieder auf den Lochweg.

Blick von den Grauner Wänden nach Tramin
Schlussanstieg zum Sitzkofel: eine Wiesenwanderung 
Den Lochweg gehen wir bergab, bis wir auf den Kastelazweg treffen. Nun nach links und in ebener Wanderung hinüber zur Kastelazpromenade und dem Bienenstand. Die Promenade bringt uns rasch hinunter zur Straße. Hier wieder links ab bis zum Kirchlein St. Jakob. Über den Kirchsteig "Mühlgasse" gehen wir schließlich hinunter nach Tramin und zu unserem Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 550 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: in Tramin, in Graun

Tiefblick vom Sitzkofel nach Kurtatsch
Segelboote auf dem Kalterer See

Mittwoch, 13. November 2013

Höllental, von Gaid nach Sirmian

Durch die Schluchten von Gaid nach Sirmian.

St. Apollonia, Hügelkirche in Obersirmian
Unser Hausberg, der Gantkofel
Von Eppan fahren wir über Perdonig zum kleinen Weiler Gaid. Nach dem letzten Hof gibt es eine kleine Parkgelegenheit. Warm angezogen wandert Lena ins Tragetuch und wandert mit uns los. Zunächst auf der asphaltierten Straße hinunter bis zur Kurve, wo links unser Wanderweg Nr. 8 (beschildert) abzweigt. Wir spazieren durch den Wald, vorbei am Tinnerhof, 1000 m (kurz vorher der lohnende Abstecher zum Aussichtspunkt Burgstalleck) und gelangen von den Wiesen wieder in den Wald.

Spätherbst-Wanderung von Gaid nach Obersirmian
Schluchtenwanderung: Aufstieg durch das Höllental
Bald beginnt der steile Abstieg in das Höllental, der Trittsicherheit voraussetzt. Im Graben queren wir den Payersbach und steigen dann auf der anderen Talseite wieder hinauf. Eben durch das braune, raschelnde Herbstlaub und wieder bergab in die nächste Schlucht und zu einem kleinen Wasserfall. Nun wieder leicht bergan zum Kranebittegg, vorbei am Hof und durch den Wald zum Gasthaus Jägerhof.

Herbstlicher Blick über den Tschögglberg zum Ifinger
Tiefblick nach St. Jakob bei Grissian
Nach leckeren Kartoffelteigtaschen mit Radicchio wandern wir über die asphaltierte Straße bergauf zum letzten Hof. Nun über den steilen Forstweg Hochbichl (Nr. 8a) hinauf zu einer Holzhütte, einem Wegkreuz und dann eben über die Forststraße weiter. Irgendwie haben wir hier den direkten Weg über die Stocker Böden und den Gaider Bergwiesen nach Gaid übersehen und sind daher den Forstweg bergab bis zu seinem Ende ausgegangen. Hier treffen wir wieder auf den Steig Nr. 8, den wir Vormittag gegangen sind. Wir kehren daher wieder über das Höllental und dem Tinnerhof zurück zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: 500 m
Gehzeit: Hinweg 1,5 Stunden, Rückweg 2 Stunden
Einkehr: Jägerhof und St. Apollonia in Sirmian, Moarhof in Gaid

Rosengarten
Die Stiefelchen von unserem Tragekind (:

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