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Montag, 26. Dezember 2016

Sonnenaufgang am Dürrenstein, 2839 m

Weihnachtssonnenaufgang auf dem Gipfel des Dürrenstein.

Aussichtsreicher Gipfel in den Dolomiten, der Dürrenstein
Erstes Morgenlicht an den Dreizinnen
Ein sonniger Stefanstag erwartet uns heute und so sind wir um vier Uhr morgens von Bozen ins Pragser Tal gefahren. Nach einem ungeplanten Zwischenstopp sind wir um 6 Uhr auf der Plätzwiese losgewandert. Mit Stirnlampen und warm eingepackt ging es auf Steig Nr. 40 bergauf. Anfangs leicht ansteigend, zum Schluss steiler dem Gipfel des Dürrenstein entgegen. Um 7.45 Uhr und pünktlich zum Sonnenaufgang stehen wir mit vielen anderen Bergbegeisterten auf dem Dürrenstein.

Sonnenaufgang zwischen Großer und Westlicher Zinne
Ein besonderer Sonnenaufgang im Dezember
Um die Weihnachtszeit gibt es hier an wenigen Tagen im Jahr ein ganz besonderes Naturschauspiel zu beobachten. Die Sonne geht genau zwischen der Großen und der Westlichen Zinne auf, verschwindet dann hinter der Westlichen Zinne und steigt dann in den Himmel empor. Bei Keksen, warmen Tee und kühlen Temperaturen genießen wir den nahezu wolkenlosen Aufgang der Sonne. Zurück geht auf dem Anstiegsweg mit Ausklang (oder Tagesbeginn?) im Plätzwiese-Berggasthaus.

Aufgrund des geringen Schnees sind wir mit Bergschuhen unterwegs, im oberen Teil leicht vereist, Grödel empfehlenswert. 

Höhenmeter: 840 m
Gehzeit: flotte 1,45 Stunden
Einkehr: nahe dem Parkplatz das Berggasthaus Plätzwiese, unterwegs keine

Die Sonne steigt von der Westlichen Zinne in den Himmel
Blick von der Plätzwiese zur Hohen Gaisl

Dienstag, 24. Juli 2012

Peitlerkofel, 2874 m

Ein unvergesslicher Sonnenaufgang am Peitlerkofel in den Dolomiten.

Der Himmel brennt über die Dolomiten

Der Berg bewegt, Sonnenaufgang am Peitlerkofel
Es ist sternenklar, als wir in netter Gesellschaft in Gunggan, 1800 m (auf der Würzjochstraße von Villnöss kommend kurz vor der Abzweigung nach Lüsen) um kurz nach 3.00 Uhr los wandern. Mit Stirnlampe ausgestattet, überqueren wir den Schartbach und folgen dem Weg Nr. 1, später Nr. 4 bergauf in die Peitlerscharte, 2357 m. Der Peitlerkofel steht dunkel und mächtig vor uns.

Die Geislerspitzen im ersten Licht
Gipfelstimmung vor Sonnenaufgang
Unser Schritt in der Stille ist gleichmäßig und angenehm. Bald wird es grau und wir legen eine Trinkpause ein, bevor wir über die Südseite in Serpentinen weiter empor gehen. Anschließend geht es mit dem Pfeifen der Schneehühner in die Scharte zwischen dem Kleinen und dem Großen Peitlerkofel. Hier zieht ein eisiger Wind aus dem Gadertal herauf. Mit Mütze und warmer Jacke klettern wir die letzten 100 Höhenmeter entlang der neuen Drahtseile empor auf das runde Gipfelplateau des Peitlerkofel, 2874 m.
Der Peitlerkofel besticht durch seine freie Lage
Rosa-rot, der Blick nach Süden
Ober uns beginnt sich der Himmel orange zu färben. Am Gipfel haben wir noch Zeit, uns warm einzupacken, ehe der Himmel in der Ferne rot zu glühen beginnt. Um 5.40 Uhr schiebt sich der rote Feuerball in den Himmel und bettet die Landschaft um uns in ein weiches Licht. Die freie Aussicht am Peitlerkofel lässt uns die umliegenden Berge bestaunen.

Blick ins Gadertal
Abstieg vom Peitlerkofel über den Felspfad
Langsam machen wir uns auf den Rückweg. Es ist derselbe Weg, wie im Aufstieg. Dennoch erlebt man den Weg im Tageslicht von einer neuen Seite. Im Viel Nois im Dorf St. Peter gibt es auf der Heimfahrt ein Frühstück mit Cappuccino, Brioche und Radler. Der Start in den Alltag beginnt gut.

Höhenmeter: 1050 m
Gehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg, 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: unterwegs keine

Rot kündigt der Himmel die Sonne an
EIn Julimorgen am Peitlerkofel

Donnerstag, 21. Juni 2012

Weisshorn, 2317 m

Am längsten Tag des Jahres zum Sonnenaufgang am Weisshorn.

Ein neuer Tag bricht an
Faszination Sonnenwende am Gipfel
Paula und ich fahren zeitig am Morgen über das Eggental nach Jochgrimm. Um kurz vor halb fünf steigen wir aus dem Auto und wandern im Morgengrauen los. Über den gepflasterten Steig erreichen wir die ersten Latschenbäumchen, die uns dann zum felsigen Gipfelaufbau des Weisshorn begleiten. 

Mystische Stimmung am Gipfel
Das Weisshorn-Kreuz im ersten Tageslicht
Die letzten Meter führen über den guten Steig hinauf auf den Gipfelkamm. Wir suchen uns ein windstilles Plätzchen unterhalb vom Kreuz und warten auf den Sonnenaufgang. Der Blick ist gespannt zu den Dolomiten gerichtet. Um kurz vor 5.30 Uhr färben sich die Wolken und die ersten Strahlen werden über das Rosengartenmassiv zu uns geschickt. 

Gipfelkamm Eggentaler Weisshorn
Bunt blüht es derzeit am Gipfel
Die Wolken tragen zu einer besonderen Stimmung bei, die sich von Minute zu Minute verändert. Wir genießen einen wunderschönen Aufgang der Sonne, frühstücken am Gipfel und steigen dann auf dem Anstiegsweg wieder zurück nach Jochgrimm.

Auch besonders empfehlenswert, der Sonnenuntergang am Weisshorn.
Höhenmeter: 330 m
Gehzeit: 45 Minuten im Aufstieg, 30 Minuten im Abstieg
Einkehr: unterwegs keine

Schlussanstieg zum Weisshorn-Gipfel
Dotterblumen auf dem Weg zum Weisshorn

Donnerstag, 14. Juni 2012

Gran Cir, 2592 m

Großes Kino am Gipfel der Gran Cir (Große Cirspitze).

Dank der freien Lage ist die Cirspitze ein idealer Sonnenaufgang-Berg
Das erste Licht trifft auf den Langkofel
Im Morgengrauen bei 4° C schnüren wir unsere Bergschuhe und gehen vom Grödner Joch nördlich über die Wiese hinauf in die Scharte westlich der Großen Cirspitze. Es ist sternenklar, der Mond leuchtet vom Lavarela-Spitz herüber. Im oberen Teil der Schlucht treffen wir auf Neuschnee. 


Pisciadùspitze, ihre Felsen leuchten in einem Mix aus Rot- und Orangetönen
Ein Stück geht es die Scharte hinauf bis rechts der Felssteig beginnt. Der Fels ist heute nass, die Drahtseile daher sehr hilfreich. Vorsichtig über die leicht ausgesetzten Felsen erreichen wir die Gipfelflanke. Der letzte Teil führt auf gutem Steig empor zum Kreuz der Großen Cirspitze. Der Tag bricht langsam an. Um uns herum beginnen die hellen und vom Schnee angezuckerten Felsen der Dolomiten zu glühen. 

Blick über das Grödnertal zu den Ortlerbergen
Der Schlern, auch ein idealer Berg zu Sonnenaufgang
 Die Sonne schiebt sich um 5.22 Uhr über den Horizont und hüllt uns in ein warmes Licht. Ein traumhaft schöner Sonnenaufgang, und wir bestaunen alles, was Rang und Namen hat: Langkofel und Schlern, hinten die Ortlergruppe, vor uns die Geisler- und Puezgruppe, der Sellastock mit Pisciadùspitze und weiter hinten die Gadertaler Dolomiten. Mit der Sonne im Herzen kehren wir auf dem Anstiegsweg zurück zum Grödnerjoch und in unseren Arbeitstag.

Höhenmeter: 460 m
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: unterwegs keine

Über Nacht gab es Neuschnee
Abstieg durch den oberen gesicherten Teil

Sonntag, 5. Juni 2011

Sonnenaufgang auf der Dreihirtenspitze, 2546 m

Traumhaft schöner Sonnenaufgang im Ultental, auch die Gams schaut zu!

Gämse im ersten Morgenlicht
Sonnenaufgang auf der Dreihirtenspitze
3.15 Uhr wandern Hannes und ich beim Parkplatz hoch über dem Ultental, bei St. Helena los. Über uns wölbt sich ein sternenklarer Himmel. Im Licht der Taschenlampe und mit den Regentropfen, welche noch vom nächtlichen Gewitter von den Bäumen triefen, geht es flotten Schrittes zur Falkomai-Kuhalm (Mariolbergalm), 1661 m. Dem rauschenden Kirchbach kurz entlang, über dessen Holzbrücke und bergauf zum Jägerhüttl.

Falkomaisee mit Blick zu den Ultner Bergen
Vinschgau-Blick: Wolken in rosa
Durch lichten Wald mäßig steil zur Äußeren Falkomai-Alm, 2163 m und zum dahinterliegenden Falkomaisee. Nun weglos dem Gipfelkreuz der Dreihirtenspitze und der Sonne entgegen. Kurz nach Ankunft am Gipfel durchbricht die Sonne die Wolken am Horizont und hüllt die Landschaft in ein warmes Licht. Am nahen Knöttl-Gipfel genießt auch eine Gämse den Anbruch des Tages. Wir bleiben am Dreihirtenspitz, 2546 m bis uns kalt wird und steigen dann ab zum Falkomaisee.

Falkomaisee mit Hochjoch und Peilstein
Die Stille am Falkomaisee genießen
Still und ruhig liegt der See da. Die ersten Sonnenstrahlen durchbrechen das Wasser, Schleierwolken spiegeln sich. Nach einer Rast am See gehen wir weiter zur Inneren Falkomai-Alm, 2051 m und über den Forstweg und dem Hühnerspiel wieder zurück zum Auto.

Höhenmeter: 1000 m
Einkehr: Mariolbergalm, Falkomai-Almen
Gesamtgehzeit: 4,5 Stunden

Spiegelbild am Falkomaisee
Blick zur Inneren Falkomaialm mit Peilstein
Innere Falkmai-Alm

Sonntag, 12. September 2010

Rötlspitze, 3025 m

Sonnenaufgang auf der Rötlspitze, vis-à-vis vom Ortler.


Die Sterne sind zum Greifen nahe als wir auf dem Stilfserjoch, der höchsten Passstraße der Ostalpen, zur Rötlspitze aufbrechen. Vom Joch wandern wir hinauf auf die nahe Dreisprachenspitze, 2843 m, wo Südtirol, Graubünden und das Veltin zusammenstoßen und damit die Sprachen Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch.


Rechts an der Spitze vorbei und dem breiten Militärweg folgend bis vor einem größeren Aufschwung. Auf einem schmalen Steig gelangen wir in den Sattel zum Südfuß der Rötlspitze. Der Himmel leuchtet schon gelb, orange und rosa. Nun leicht ansteigend zum Sella Piz Cotschen, 2925 m und über den breiten Ostgrat auf den Vorgipfel, an einer ungewöhnlichen Felsspalte vorbei und empor zum höchsten Punkt der Rötlspitze mit mehreren Steinmännchen und einem kleinen Gipfelkreuz.


Es ist still hier oben. Um 6.45 Uhr beginnen um uns herum die ersten Bergspitzen und der Ortler-Gletscher zu leuchten. Bald schiebt sich die Sonne über den Angelus in den Himmel und taucht die Rötlspitze in leuchtend rotes Gestein. Der Beginn eines wunderschönen Tages begleitet uns hinunter ins Tal.

Höhenmeter: 300 m
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: am Stilfserjoch

Samstag, 17. Juli 2010

Große Laugenspitze, 2433 m


Uli und ich starten um 3.40 Uhr am Gampenpass und folgen dem Forstweg Richtung Laugenalm. Dort werden wir von Hundegebell erwartet und steuern zügig dem Gipfel entgegen. Nach einer Viertelstunde Warten im Morgengrauen fangen die Gletscherspitzen der Ortlergruppe zu Leuchten an. Es dauert nicht mehr lange, bis die Sonne hinter einer Wolke den Himmel emporsteigt. Und neben uns duftet es nach frischem Espresso aus der Mokka-Kaffeemaschine. Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang geht’s wieder hinunter zur Laugenalm, welche leider noch geschlossen hatte, und daher weiter zum Gampenpass.

Höhenmeter: 900 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden


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