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Sonntag, 3. Juli 2022

Kornigl, 2311 m

Blumenreiche Gipfelwanderung am Deutschnonsberg.

Kornigl


Am frühen Morgen parken wir auf der linken Seite nach dem Hofmahdjoch, zwischen dem Ultental und dem Deutschnonsberg. Anfangs wandern wir auf dem Weg Nr. 8 über den Tunnel und durch den Wald hinauf zu einer weiten Wiese. Bald treffen wir auf den Weg Nr. 133 (Bonacossa-Steig), dem wir nun weiter folgen. Es geht über einen sehr blumenreichen Abschnitt hinauf zur verfallenen Oberen Weissalm, 1890 m. Von dort auf gutem Steig leicht ansteigend durch das Clozner Loch hinauf in die Scharte zwischen Spitzner Kornigl und Kleinem Kornigl. Nun beginnt die Gratwanderung (markiert mit Nr. 7), die Trittsicherheit voraussetzt. Der Grat wechselt zwischen felsigen Abschnitten und Wiesenboden. 




Nach gut 10 Minuten von der Scharte aus, erreichen wir den Gipfel des Kleinen Kornigl auf 2311 m. Die Gipfelschau ist weit und reicht vom nahen Laugen über den Mendelkamm zu den Dolomiten und der Brentagruppe. Nach einer feinen Rast kehren wir über den Grat zurück in die Scharte und nehmen dann den Weg Nr. 29 (Bei der Stange bzw. Richtung Gampenalm) und kehren dann zum Teil weglos wieder auf Weg Nr. 133 bzw. Nr. 8 zurück zum Ausgangspunkt.

Gehzeit: 2 Stunden im Aufstieg, 2 Stunden im Abstieg
Höhenmeter: 630 m
Einkehr: keine, bei entsprechender Routenwahl Clozneralm, Rewò-Alm bzw. Gampenalm



Dienstag, 19. Oktober 2021

Zu den Hirschplätzen im Montiggler Wald, 575 m

Auf Abwegen durch den Montiggler Wald.



Jetzt im Herbst ist es im Montiggler Wald besonders schön. Und am allerschönsten ist es, die vielen unmarkierten Wege zu entdecken. Vom Beginn des kostenlosen Parkplatzes Rungg folgen wir der Fortstraße Gravonon. Anfangs aufwärts, dann eben über die Kreuzung und schließlich rechts steil die Abkürzung hinauf. Bis hierher sind wir der Beschilderung Montiggler Seen gefolgt. Nun geht es unbeschildert weiter. Beim blauen Hydranten nehmen wir den linken Weg. Hinauf zum großen Wasserspeicher Sattl-Rain, von dort wieder leicht bergab bis der Weg enger wird. Immer auf diesem bleibend erreichen wir bald einen breiten Forstweg direkt in einer Kurve. Nun die letzten Meter dem breiten Weg folgend hinauf bis rechts die Forsthütte Hirschplätze steht. Dahinter befinden sich zwei schöne Aussichtsbänke von denen aus man einen freien Blick auf den Kleinen Montiggler See und auf den Großen Montiggler See genießt. Ein einzigartiger Blick auf beide Seen gleichzeitig, der zu einer ausgiebigen Pause einlädt. Zurück sind wir auf dem Hinweg, weil wir die vielen leckeren Kastanien einsammeln wollen. Heimwärts biegen wir immer wieder in die vielen schmalen Steiglein ab, die auf unberührte Hügel führen. So vergeht die Wald-Entdecker-Zeit im Flug, ehe wir wieder beim Parkplatz in Rungg sind. 

Höhenmeter: gering
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: keine



Dienstag, 3. August 2021

Mit dem Rad über den Salten

Rad- und Wanderausflug inmitten von Lärchenwiesen.


Ausgangspunkt unserer heutigen Mountainbikerunde ist der Parkplatz Schermoos (gebührenpflichtig) zwischen Jenesien und Mölten. Während ein Teil unserer Gruppe mit dem Rad losfährt, wandert der andere Teil gemütlich in einer Stunde auf Weg Nr. 1, später 7A direkt zu unserem gemeinsamen Treffpunkt, der Alm Gschnoferstall, 1439 m. Ob zu Fuß oder mit dem Rad, der Salten ist ein gemütliches Fleckchen Erde. Es geht meist ohne nennenswerte Steigungen wunderschön mit Dolomitenblick über die Lärchen-Wiesen.



Die Rad- und Wanderroute startet zunächst gemeinsam, vorbei unterhalb des Höhenkirchlein Langfenn und teilt sich dann. Während die Radler bald den Sagenweg erreichen und diesem folgen, führt unser Wanderweg kurz durch einen schmalen Waldsteig, dann am Roppenbichl abwärts und wieder eben zum Gschnoferstoll. Bald trifft auch unsere Rad-Gruppe ein, die nach dem Sagenweg einen Teil des Guggnweges und dann der Beschilderung Gschnofer Stall gefolgt ist. Zur großen Freude der Kinder leben auf der Alm gerade zwei sehr zutrauliche, verschmuste Kätzchen. Nach einer ausgiebigen Rast kehren wir über den breiten Wanderweg zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: gering 
Dauer: Radzeit insgesamt 2 Stunden, Gehzeit für Wanderer: 2 Stunden (hin und retour) 
Einkehr: Gschnofer Stall (lohnend)



Sonntag, 4. Juli 2021

Guggnweg, Erlebnisweg am Salten

Erlebniswanderung inmitten der Lärchenwiesen.

Unterhalb vom Wietererhof in Jenesien beginnt der Erlebnisweg "Guggn" mit der Station 1 "Mei Ross". Drei Holzpferde, ein Reitpferd, eines mit Kutsche und eines mit Pflug, laden zu einer langen Spielzeit ein.  Schattig geht es durch den Wald dann leicht bergauf, vorbei am Wietererhof und weiter zum original nachgebauten Kalchofen.

Weiter bergauf, vorbei am Gasthof Edelweiß, bis man nach einer halben Stunde den Platz "Rundumedum" erreicht. Hier sind die Kinder fasziniert von den Sinnen der Pferde. Weiter geht es über die lichten Wiesen mit Erdpyramiden-Blick zu Station 4 und 5, "Tschurtschen" und "Lörget". 

Über die grünen Wiesen erreicht man Station 6 und später Station 7 "Reasch". "Reasch" befindet sich fünf Minuten oberhalb vom Wieserhof und verdeutlicht, wie schnell ein Pferd unterwegs sein kann. Eben wandern wir weiter, dann bergab zum nächsten feinen Platzl. "Gschpiarn" heißt die Station 8, ein großes, grasendes Holzpferd unter einer Lärche. Kurz vor dem Tschaufenhaus steht der tolle Pferdekopf zum Klettern und Aussicht genießen, das ist Station 9. 


Eine halbe Stunde weiter ginge es zur Station 10 in Verschneid. Diese lassen wir jedoch aus und kehren über den Tschaufen-Weiher und den Salten zurück zum Auto.

Gehzeit: gute 4,5 Stunden, ohne Spielpausen
Einkehr: Tschaufenhaus, Wieserhof, Gasthof Edelweiß

Samstag, 20. März 2021

Frühlingswanderungen in Missian

Von der klassischen Burgenwanderung zu einem sehr steilen Aufstieg.



Viele unserer Wanderungen im Frühling und Herbst starten in Missian, direkt vor unserer Haustür. Langeweile kommt dabei keine auf, weil wir neue Wege erkunden oder alte Steige wieder entdecken. Auch der Wandel der Jahreszeiten macht die Wege immer wieder spannend. Und von Woche zu Woche wählen wir eine anspruchsvollere Route für unsere Motivation.

Mit der Landkarte stellt man sich seine Runde am leichtesten zusammen. Unsere Wanderrunden im Überblick:

  • die klassische Drei-Burgenwanderung: von Missian zum Kreideturm, nach Schloss Hocheppan, im Ab und Auf über die Schlucht nach Schloss Boymont und über Schloss Korb zurück ins Dorf
  • von Missian zum Kleinod Kreuzstein in Eppan/Berg, über den Weg Nr. 8, dem Forstweg Redlwiesen und das Wiesertal nach Perdonig und über den Steig 12 vorbei am Anna-Bankl und dem Bogenschieß-Parcour hinunter nach Schloss Hocheppan, über den Kreideturm zurück ins Dorf.
  • von Missian über Schloss Boymont zum Stausee und über den Forstweg St. Valentin zum Fuße der Furglauer Schlucht, mit seiner schönen Spielwiese. Retour auf dem Hinweg. 
  • von Missian über Kreuzstein und dann über den Steig 546 hinauf nach Buchwald
  • Missian Extrem: Vom Dorf zum Kreideturm, vorbei an der Wolfsgrube und weiter auf Nr. 2 Richtung Andrian. Auf halber Strecke biegt der wirklich steile Steig Nr. 2A ab. Diesen empor (gute Schuhe und Trittsicherheit sind Voraussetzung) bis zu den Kaltlluftlöchern und seinen moosbewachsenen Steinen. Von diesem interessantem Naturphänomen weniger steil hinauf zur Wiese vom aussichtsreichen Gasthof Lipp. Nun weiter durch den Wald und der Straße folgend nach Perdonig. Über den Steig Nr. 12 hinunter nach Schloss Hocheppan und über den Kreideturm wieder zurück ins Dorf Missian.


Samstag, 12. Mai 2018

Rastenbachklamm: von Altenburg zum Kalterer See

Abenteuerlich durch die Rastenbachklamm.

Unser kleiner Tragling verschläft die ganze Wanderung
Es ist schon eine Weile her, dass wir in der Rastenbachklamm waren und so zog es uns heute wieder an diesen spannenden Ort. Für eine Frühlingswanderung ist die Klamm ideal. Hinter der Kirche in Altenburg bei Kaltern genießen wir zum Einstieg einen wunderschönen Tiefblick auf den Kalterer See. Dann geht es durch einen Buchenmischwald über einen steinigen Weg hinunter zur Hängebrücke und hinüber zur Kirchenruine St. Peter. Von dort der Beschilderung "Rastenbachklamm" folgend weiter bergab. Über Stiegen und in Serpentinen erreichen wir den rauschenden Bach. Dem Flußverlauf folgen wir dann.

Ausblick zur Leuchtenturm
Abenteuerlich, die Brücke zur Kirchenruine
Das Biotop Rastenbachklamm mit ihren Wasserfällen und Wasserbecken, den Brücken und Stiegen, den mit Efeu bewachsenen Bäumen, den umgefallenen Stämmen und dem dahinplätschernden kühlen Wasser ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal.

Frisch und sattgrün, der Wald im oberen Teil der Wanderung
Der Rastenbach lädt natürlich zum Spielen ein
Zwischen 2016 und 2017 wurde die Rastenbachklamm einer außerordentlichen Sanierung unterzogen. Das Ergebnis ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Materialien und Natur, mit dem Ziel die Durchwanderbarkeit zu ermöglichen, ohne in den Verlauf der Schlucht einzugreifen.

Aussichtsbalkon zum Kalterer See
Wasserreich, der höchste Wasserfall in der Schlucht
Während die Mädels und ich bei den Parkplätzen am Einstieg oberhalb von St. Josef am See gewartet haben, ist Hannes mit dem Rad, welches wir vorher hier deponiert haben, über Barleit in einer Stunde zurück nach Kaltern und von dort durch den Wald nach Altenburg zurückgeradelt. Anschließend hat er uns am Ausstieg abgeholt. Alternativ geht es am besten über die Schlucht oder das Bärental wieder zurück nach Altenburg.

Höhenmeter: ca. 400 m
Gehzeit: gemütliche 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: in Altenburg oder in St. Josef am See, unterwegs keine

Der untere Teil der Wanderung ist eine Waldwanderung

Samstag, 29. April 2017

Pyramidenweg: zu den Steinegger Erdpyramiden

Erdpyramidenweg in Steinegg: unterwegs entdecken wir ein einmaliges Naturphänomen.

Das Ergebnis jahrtausendelanger Erosionsprozesse
Unsere heutige, gemütliche Familienwanderung führt uns zu den Erdpyramiden von Steinegg. Wir parken in Steinegg-Oberdorf und folgen gegenüber der Weißenbild-Kapelle der Beschilderung des Pyramidenweges. Zunächst über die Wiese hinunter, vorbei an blühenden Bäumen und weiter durch den Wald abwärts in die Katzenbachschlucht.

Einstieg in den Pyramidenweg
Wiesenabschnitt auf dem Weg zu den Steinegger Pyramiden
Über einen schön angelegten Steig erreichen wir wieder eine Wiese und gelangen dann wieder in den Laubwald. Über mehrere Brücken erreichen wir schließlich eine wunderschöne Aussichtsbank nahe dem Raffeinhof. Über die asphaltierte Hofzufahrt, aber mit Blick zum Schlern und Rosengarten spazieren wir fast bis zum Heiglerhof. Kurz vor dem Hof bringt uns der Weg Nr. 2 leicht ansteigend zum Dosserhof und kurz oberhalb treffen wir auf die Straße.

Interessanter, abwechslungsreicher Weg für Kinder
Im Laubwald
Kurz dieser entlang bis zum Wegkreuz. hier rechts ab und steil hinunter zu den Steinegger Erdpyramiden. Eine Informationstafel erzählt die Sage von der Entstehung dieser Naturwunder. Kurz unterhalb bringt uns eine hölzerne Aussichtsplattform mit Bank ganz nahe zu den Pyramiden von Steinegg. Weiter geht es durch Wald und Wiesen zum Glirghof und hinunter zur Hauptstraße, die uns in wenigen Minuten zur Weißenbild-Kapelle und unserem Ausgangspunkt bringt.

Höhenmeter: 240 m
Gehzeit: 3 Stunden, inkl. kleineren Pausen
Einkehr: keine
Formschön, die Erdsäulen von Steinegg
Der schönste Panoramablick

Sonntag, 9. April 2017

Ruine Castelfeder, 360 m

Spannende Frühlingswanderung zur Ruine Castelfeder.

Ruine Castelfeder
An der Straße von Auer nach Montan parken wir in der Kehre beim Sportplatz und sparen uns so den Aufstieg von Auer zum Einstieg in den Naturerlebnisweg Castelfeder. Wir spazieren durch die karge Landschaft, vorbei an Tümpeln und knorrigen Eichen. Für unsere neugierigen Kinder gibt es am Wegrand viel zu entdecken.

Felsen...
... und Bäume laden zum Klettern ein
Immer wieder laden die warmen Felsen und Bäume zum Klettern ein. Bald erreichen wir den Wurmsee und von dort geht es an der Ostseite die letzten fünf Minuten steil hinauf zur Ruine Castelfeder. Auf dem gletschergeschliffenen Porphyrrücken gibt es Siedlungsspuren aus unterschiedlichen Epochen und eine weite Aussicht über das Etschtal bis zur Salurner Klause.

Aussicht gegen Süden...
... zur Salurner Klause
Die große Wiese rund um die Castelfeder-Ruine lädt zum Picknicken und zu schönen Spielstunden ein. Nach einer ausgedehnten Pause wandern wir auf dem Hinweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Gesamtgehzeit: 1,5 Stunden
Höhenmeter: gering
Einkehr: unterwegs keine

Was es hier wohl zu entdecken gibt?
Schaukeln ist immer schön

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