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Sonntag, 16. März 2014

Cima d'Asta, 2847 m

Anspruchsvolle Frühjahrs-Überschreitung im Süden.

Cima d'Asta, links unsere Aufstiegsscharte
Aufstieg nahe der Material-Seilbahn
Rifugio Brentari in Sicht
Von Trient fahren wir durch die Valsugana nach Strigno, Pieve Tesino und biegen dann ins Val Malene ab. Die Zufahrt zur Malga Sorgazza, wo sich der eigentliche Parkplatz befindet, ist aufgrund einer Nassschneelawine nicht erreichbar. So parken wir am Wegrand rund 150 Höhenmeter tiefer und folgen mit den geschulterten Skiern der Straße bis zur Malga, 1450 m.

Blick zurück aus unserer Aufstiegsscharte
Ostgrat der Cima d'Asta
Nun mit den Skiern an den Füßen in 40 Minuten über den Waldweg flach talein zur Talstation der Hütten-Materialseilbahn, 1647 m. Es öffnet sich der Blick zu unserem heutigen Berg. Wir ziehen nach rechts, über sanfte Hänge bis zu einem Felsriegel. Diesen umgehen wir rechts über eine Steilstufe und spitzen weiter empor bis wir in die weiten Hänge unterhalb der Hütte gelangen. Links eines Grabens empor bis es flach wird. Wir wählen nicht den Normalweg, sondern entscheiden uns für eine Variante.

Steil über den Westgrat zum Gipfel


Links vom See peilen wir eine Scharte an, die sich zum Schluss aufstellt (Steigeisen empfehlenswert). Von der Scharte mit Steigeisen über den Westgrat hinauf zur Cima d'Asta, 2847 m. Nach einer weiten Aussicht auf die Lagoraikette, den Dolomiten und die Palagruppe fahren wir über den steilen, hartgepressten Osthang bergab bis unterhalb einer Scharte. Hier schultern wir wieder die Skier und stapfen ca. 70 Höhenmeter die Scharte, 2680 m empor.

Cima d'Asta
Abfahrt über den Normalweg der Cima d'Asta
Über mäßig steile Hänge hinunter zum Rifugio Brentari, 2473 m (geschlossen). Nach einer Warte-Rast auf den Firn, gleiten wir bergab zur Malga Sorgazza, wo wir einkehren. Abschließend geht es wieder der Straße entlang zurück zum Auto.

Höhenmeter: 1650 m
Gehzeit: 4 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Malga Sorgazza

Gegenanstieg am Normalweg
Rifugio Brentari

Sonntag, 27. Januar 2013

Cima di Ceremana, 2699 m

150-Spitzkehren-Skitour und der schönste Pulver des heurigen Winters.

Tiefer Winter im Herzen der Lagorai-Gruppe
Die 150-Spitzkehren-Scharte
Von Predazzo fahren wir Richtung Rolle-Pass. Beim Gasthof La Bicocca parken wir und gehen kurz die Straße Richtung Predazzo zurück. Links geht eine Forststraße leicht bergab zum Parkplatz Pulesi am Beginn des Lago di Paneveggio. Nun  ca. 2 km auf der orografisch linken Seite des Stausees entlang bis links eine Forststraße mit Schranke abbiegt.
Kleiner Colbricon, hinten die Marmolada
Über dem Grat dem Gipfel entgegen
Über den Forstweg talein bis er im Val Ceremana endet. Dieses mäßig ansteigend mit Blick auf die Forcella di Ceremana entlang, bis sich rechts eine schmale und steile Rinne öffnet. Über diese empor und nach ca. 150 Spitzkehren gelangen wir in eine Mulde, die wir rechts ausgehen.

Weiße Winterpracht in den Hängen der Cime di Ceremana
Windspuren mit Blick zur Pala-Gruppe
Am Grat öffnet sich der Blick in die weite Ebene unterhalb der Cime di Ceremana und Cime di Bragagnolo. Vom Grat queren wir oberhalb der Ebene den schönen Hang, machen eine leichte Linkskurve und gelangen dann zum Hauptgipfel der Ceremana-Spitzen. Die Abfahrt genießen wir in Falllinie über die schönen Pulverhänge bis wir das Val di Ceremana erreichen.

Höhenmeter: 1240 m
Gehzeit: 3,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: keine

Schwerelos gleiten wir ins Tal
Hochgefühle

Samstag, 22. Januar 2011

Cima Socede, 2173 m und Cima Lasteati, 2414 m

Auf zwei Berggipfel mit kleinen Holzkreuzen aus dem Ersten Weltkrieg.

Blick zur Cima d'Asta
Schattenspiel am eisernen Kreuz, dem alten Kriegsfriedhof
Von Bozen fahren wir nach Trient und weiter nach Pergine, wo es im Caffè Mozart für alle einen Macchiato gibt. Nach einer langen Panoramafahrt und auf der Suche nach Schnee gelangen wir von Strigno ins Val Campelle, wo wir bei der Brücke Ponte Conseria, 1450 m Skier und Schneeschuhe anschnallen. Über den sehr eisigen Sommerweg (derzeit absolut nicht empfehlenswert) durch den Wald hinauf zum Rifugio Malga Conseria, 1848 m und weiter Richtung Passo Cinque Croci, 2015 m. 

Blick von der Cima Socede zur Cima Lasteati
Blick vom Gipfelhang der Cima Socede talauswärts
Am eisernen Kreuz, einem alten Kriegsfriedhof, teilt sich unsere Gruppe. Uli, Walter, Peter und Hannes steigen weiter zur Cima Lasteati auf. Zunächst im lichten Wald eben weiter und über schöne Hänge zum steilen Gipfelaufbau. Über den Grat empor zu den drei kleinen Holzkreuzen.
Franz, Arno und ich folgen derweil weiter dem Weg zum Passo 5 Croci. Von dort rechts über schöne Hänge empor zur Cima Socede, 2173 m. Das Panorama überrascht auf beiden Gipfeln und reicht von der nahen Cima d'Asta, über die Lagoraikette bis zu den Dolomiten. Abstieg und Abfahrt auf dem Anstiegsweg bis zur Malga Conseria. Etwas oberhalb der Alm über den langen Forstweg zurück zur Ponte Conseria.

Höhenmeter: 700 m (Cima Socede), 950 m (Cima Lasteati)
Gehzeit im Aufstieg: 2,5 Stunden (Cima Socede), 3 Stunden (Cima Lasteati)
Einkehr: unterwegs keine

Am Passo 5 Croci
Cima Socede

Samstag, 17. Januar 2009

Traumabfahrt am Colbricon, 2602 m













Nachdem wir uns um 7.00 Uhr am Parkplatz der Kohlerer Seilbahn treffen, entscheiden wir die heutige Skitour auf den Colbricon, dem östlichsten Gipfel der Lagorai Kette zu machen. Dann geht es mit dem Auto über das Lavazejoch nach Predazzo, wo wir eine kurze Kaffeepause machen. Weiter fahren wir Richtung Rollepass bis Paneveggio, wo wir in der ersten Linkskurve parken. Wir fellen auf und folgen einem leicht ansteigenden Forstweg. Nach ungefähr 1 km zweigen wir links ab und spuren einen Hang durch den lichten Wald hinauf. Kurze Zeit später erreichen wir die Malga Colbricon. Von dort gehen wir gerade weiter bis wir rechts in die Aufstiegsflanke einsteigen. Dann mäßig steil über gestuftes Gelände bis in die Forcella del Colbricon. Nach einer kurzen Teepause machen wir uns auf, den Gipfelhang zu bezwingen. Dazu halten wir uns links und dann relativ steil empor. Vom Gipfel haben wir einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Berge, besonders auf die Palagruppe und die Lagoraikette. Nach dem Gipfelfoto machen wir uns bereit für die Abfahrt, welche unserer Vorfreude alle Ehre macht und uns eine Traumabfahrt mit Pulver beschert.

Fazit: Die lange Anfahrt hat sich gelohnt, solche Schneeverhältnisse gibt es nicht alle Tage.
Gehzeit: Aufstieg ca. 3,5 Stunden, Abfahrt ca. 1,5 Stunden
Einkehr: im Winter keine
Mit dabei: Manu, Kurt, Walter, Max, Franz, Peter, Uli, Lars und Hannes

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