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Sonntag, 9. April 2017

Ruine Castelfeder, 360 m

Spannende Frühlingswanderung zur Ruine Castelfeder.

Ruine Castelfeder
An der Straße von Auer nach Montan parken wir in der Kehre beim Sportplatz und sparen uns so den Aufstieg von Auer zum Einstieg in den Naturerlebnisweg Castelfeder. Wir spazieren durch die karge Landschaft, vorbei an Tümpeln und knorrigen Eichen. Für unsere neugierigen Kinder gibt es am Wegrand viel zu entdecken.

Felsen...
... und Bäume laden zum Klettern ein
Immer wieder laden die warmen Felsen und Bäume zum Klettern ein. Bald erreichen wir den Wurmsee und von dort geht es an der Ostseite die letzten fünf Minuten steil hinauf zur Ruine Castelfeder. Auf dem gletschergeschliffenen Porphyrrücken gibt es Siedlungsspuren aus unterschiedlichen Epochen und eine weite Aussicht über das Etschtal bis zur Salurner Klause.

Aussicht gegen Süden...
... zur Salurner Klause
Die große Wiese rund um die Castelfeder-Ruine lädt zum Picknicken und zu schönen Spielstunden ein. Nach einer ausgedehnten Pause wandern wir auf dem Hinweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Gesamtgehzeit: 1,5 Stunden
Höhenmeter: gering
Einkehr: unterwegs keine

Was es hier wohl zu entdecken gibt?
Schaukeln ist immer schön

Montag, 6. April 2015

Katzenleiter und Lahnweg in Auer

Frühlingswanderung: Über 500 Stufen durch die Katzenleiter.

Veilchen am Wegrand
Der erste Teil der Wanderung führt am Schwarzenbach entlang
In der Erholungszone Schwarzenbach in Auer parken wir und wandern der Beschilderung Katzenleiter, markiert mit 2-1, entlang. Wir folgen dem Bachlauf hinauf, gehen unter der Fleimstalerstraße hindurch und gelangen in den Einstieg der Katzenleiter. Über die ersten in Porphyrfelsen geschlagene Stufen hinauf zu einer Bank, von wo aus man einen schönen Einblick in das Naturdenkmal Schwarzenbachschlucht hat.

Porphyr-Stufen in der Katzenleiter
Ausblick über Auer zum Mitterberg und dem Gantkofel (links)
Weiter steil hinauf zu einem der schönen Aussichtspunkte über das Südtiroler Unterland. Bänke laden zum Rasten ein. Ab hier wird Lena im Tragetuch weitergetragen. Wir wandern am Wegkreuz und am Schwarzenbach-Wasserfall vorbei, ehe wir in den Wald-Abschnitt mit blühenden Erikas gelangen. Zunächst ansteigend, dann flacher über den Bergrücken zu einer Bergwiese. Der 1-er Weg, auch Lahnweg, führt entweder hinauf nach Aldein, oder hinunter nach Auer.

Wasserfall in der Schwarzenbachschlucht
Blick zum Forchwald oberhalb von Auer
Wir wählen den Abstieg, wodurch sich eine schöne Rundwanderung ergibt. Steil über die Platten des Lahnweg (ein kurzer Abschnitt ist als steinschlaggefährdet markiert) bergab in die Handwerkerzone, zum nördlichen Dorfende von Auer. Zum Schluss durch das Dorf Auer zurück zur Erholungszone am Schwarzenbach.

Höhenmeter: 400 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: unterwegs keine, im Dorf Auer

Oberer Teil der Katzenleiter
Mittagsschlaf im Tragetuch

Montag, 3. November 2014

Weisshorn, 2317 m

Ein leichter Gipfel für die jüngsten Wanderer.

Unterer Aufstiegsweg zum Weisshorn
Der Mittelteil führt durch die Latschenkiefern
Es ist nochmals ein schöner Herbsttag angesagt. Wir nutzen daher den Tag und fahren über das Eggental nach Jochgrimm, 1990 m. Vom Gasthaus Jochgrimm wandern wir über den Südosthang auf einem zunächst gepflasterten Steig die Wiese hinauf.

An Tati gekuschelt schläft es sich fein
Tiefblick auf die Gurndinalm
Am Ende der Wiese lädt eine Bank zur Rast ein. Anschließend geht es gemütlicher durch die Latschenkiefern weiter. Über den "Neuen Steig" wieder leicht ansteigend, erreichen wir eine Weggabelung, verlassen bald den Latschenwald und gelangen ins freie Gelände.

Ein Gipfelerlebnis für Kinder
Herbstliche Aussicht nach Süden
Zum Schluss in wenigen Serpentinen hinauf zum Gipfelplateau des Weisshorn, 2317 m. Trotz des kurzen Aufstiegs wird man hier von einem wunderbaren Panorama belohnt: Schwarzhorn, Rosengarten, Schlern, die Sarntaler Alpen und über den Süden Südtirols zum Mendelkamm und der Ortlergruppe.

Weisshorn-Gipfel
Herbstidylle in den Bergen
Als Abstieg wählen wir kurz den Anstiegsweg und nehmen dann bei der genannten Wegteilung den Abstieg zur Gurndinalm, 1954 m . Die Alm liegt auf einer weiten Wiese, eingebettet zwischen dem Weisshorn und Schwarzhorn.

Die Lärchen zaubern ein wunderschönes Gelb in die Landschaft
Leicht angezuckert, das Schwarzhorn
Nach einer Rast- und Spielpause wandern wir mit der Nachmittagssonne im Rücken in zwanzig Minuten über die Almstraße gemütlich zurück nach Jochgrimm.

Sehr lohnend ist auch ein Sonnenaufgang und Sonnenuntergang am Gipfel des Weisshorn.

Höhenmeter: 350 m
Gehzeit: 1 Stunde im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Gurndinalm
Herbst im Sonntagskleid
Rosengartenblick am späten Nachmittag

Sonntag, 3. August 2014

Hohe Wand, 1426 m

Von Mühlen über die Cislon Alm zur Hochwand.

Hohe Wand am Cislon in Truden
Start in Mühlen bei Truden
Von Montan fahren wir über Glen hinauf zur Häusergruppe Mühlen, wo wir am rechten Straßenrand parken. Gegenüber beginnt unsere Wanderung, die uns auf Steig Nr. 12 über eine Wiese in den Wald bringt. Mäßig steil wandern wir bergauf, vorbei am Klettergarten, und dahinter in schmalen Serpentinen durch den Wald empor. Wir erreichen nach ca. 45 Minuten das Holzgatter und die große Cisloner Almwiese. Hier öffnet sich eine weiter Aussicht nach Süden.

Cisloner (auch Zisloner) Alm
Gut gesichert, der Weg an der Hochwand
Die Cislon Alm, 1251 m lassen wir rechts liegen und folgen dem Fahrweg Nr. 2 Wir gehen dabei den Cisloner Berg aus und kommen nach einer weiteren Stunde zur Abzweigung Nr. 2a. Wir folgen diesem schmalen Steig und gehen der Hochwand (auch Hohe Wand), 1426 m entlang. Dieser Abschnitt ist gut gesichert und es laden immer wieder nette Holzbänke zur Rast und Ausschau halten ein. Nach der Hohen Wand kommen wir zum Jägerkreuz, 1434 m und nehmen dort den Weg Nr. 3 der uns hinunter zum Herz-Jesu-Kreuz von Truden (große Wiese, wieder mit Tischen und Bänken am Kreuz) bringt.

Ausblick bis zum Gantkofel
Rastplatz am Jägerkreuz
Mit schönem Tiefblick auf Truden geht es auf Weg Nr. 2B teils steil in ca. 20 Minuten hinunter ins Dorf. Von dort folgen wir der Beschilderung "Kneippanlage", die ein sehr lohnender Abstecher ist und kehren dann über den 6-er Weg durch den Wald zurück nach Mühlen.

Höhenmeter: 500 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: Cislon Alm, Gasthöfe in Truden

Tische und Bänke am Kreuz oberhalb von Truden
Truden, ein geschlossenes, sonniges Bergdorf

Donnerstag, 17. Juli 2014

Schwarzhorn (über Kugeljoch), 2439 m

Von Jochgrimm über das Kugeljoch auf das Schwarzhorn.

Tragetuch trocknet am Schwarzhorn-Gipfel
Sehr lecker, das Knödeltris auf der Isi-Hütte
Heute geht es zum Mittagessen auf die Isi-Hütte. Dazu fahren wir nach Jochgrimm und parken vor dem Berghotel Jochgrimm. Leicht absteigend wandern wir auf Weg Nr. 7 südwärts in 15 Minuten über die Wiesen und den lichten Wald hinunter zur Isi-Hütte, 1850 m.

Isi-Hütte mit dem Weisshorn
Aufstieg über den Wiesenhang der Cugola-Alm
Auf der Isi-Hütte werden wir kulinarisch mit einem Knödeltris mit Zirmbutter und Trentingrana sowie Hüttennudel aus Dinkel-Vollkorn verwöhnt. Anschließend spazieren wir in nahezu ebener Wanderung durch den Wald hinüber zum Kugeljoch.

Blick über die Latschenkiefern zum Mendelkamm
Sanfter Übergang von den Latschenfeldern in die offene Landschaft
Hinter dem Kugel-Joch kurz hinunter Richtung Fleimstal, nahe dem Viehstall der Malga Cugola-Alm, 1900 m, zweigt links der steile Bergweg zum Schwarzhorn ab. Über einen Wiesenhang empor und dann steil durch den Wald hinauf zu den Latschenfeldern und einer Hochebene.

Blick nach Süden, unser Aufstiegsweg
Grüner Berg, das Schwarzhorn
Über diesen flacheren Teil zum Fuß des Schwarzhorn und dann den von dieser Seite grünen Berg hinauf auf den Vorgipfel. Ein schmaler Weg, der Schwindelfreiheit voraussetzt, quert einen steilen Grashang, der später in einen felsigen Steig übergeht.

Ein schmaler Weg quert die steilen Grasflanken
Blick aus einer Scharte zum Nachbargipfel, dem Weisshorn
Zunächst erreichen wir das Kreuz am Aussichtspunkt Pozzi, das hinunter ins Fleimstal und auf die Lagoraigruppe schaut. Etwas höher steht dann das eigentliche Gipfelkreuz des Schwarzhorn. Nach einer schönen Pause am Gipfel mit einer unglaublich weiten Aussicht, geht es auf dem Normalweg (Steig 582) über den steinigen Bergrücken hinunter nach Jochgrimm.

Höhenmeter: 600 m
Gehzeit: 2 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Isi-Hütte
Schlussanstieg auf dem aus Porphyr aufgebauten Schwarzhorn
Nachmittagsblick nach Süden

Samstag, 17. Mai 2014

Trudner Hornalm, 1730 m

Von Gfrill zur Trudner Hornalm.

Schwarzhorn und die Fleimstaler Berge
Wald-Wanderung zur Trudner Hornalm
Im Süden von Südtirol fahren wir von Salurn über Buchholz hinauf in den verträumten Weiler Gfrill. Beim ersten ausgewiesenen Wanderparkplatz lassen wir das Auto stehen und binden Lena in den "einfachen Rucksack". Huckepack geht es dann über den Wanderweg Nr. 2/7 hinauf nach Gfrill.

Weissensee im Naturpark Trudner Horn
Aussichtsreiches Ziel, die Trudner Hornalm
Vorbei am Spielplatz und dann dem Europäischen Fernwanderweg E5 mäßig steil durch den Wald bergauf. Zum Teil über die Forststraße, zum Teil abkürzend über den Wandersteig erreichen wir nach 1,5 Stunden das Moorgebiet Weissensee, 1670 m. Nun in einer halben Stunde nahezu eben hinüber zur Hornalm, 1730 m mit Blick auf Weisshorn, Schwarzhorn und den Schlern.

Almausblick nach Norden
Waldsenke Gfriller Sattel
Nach einer Mittagspause gehen wir auf dem Hinweg wieder zurück zum Weissensee und dann dem teils noch schneebedeckten Weg Nr. 3b, später 3 hinunter zum Gfrillner Sattel, 1450 m. Zum Schluss in 30 Minuten auf Weg Nr. 4 zurück zum Parkplatz unterhalb von Gfrill.

Höhenmeter: 450 m
Gehzeit: 2 Stunden Hinweg, 1,5 Stunden Rückweg
Einkehr: Trudner Hornalm
Blick zum Mendelkamm und der Brenta-Gruppe
Gfrill

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