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Mittwoch, 30. März 2016

Hintere Schwärze, 3624 m

Nebelige Skihochtour auf die Hintere Schwärze.

Der letzte Gipfelanstieg erfolgt ohne Skier
Zeitig am Morgen fellen wir auf und queren den Niederjochbach. Nach einer Hangquerung fahren wir ins Tal des Marzellferners ca. 100 Höhenmeter bergab. Nun sich rechts haltend talein, die Eisbrüche umgehen wir und machen dann eine Linkskurve. Wir orientieren uns dann an der Nordwand der Hinteren Schwärze und biegen vor den Eisbrüchen rechts ab.

Unser Ausgangspunkt, die Martin-Busch-Hütte
Eisbrüche auf dem Aufstiegsweg
Einen Steilhang empor und sich dann links haltend über eine lange Rampe bis zum nächsten Steilhang. Bergauf und dann im oberen flachen Teil der Nordwand ca. 50 Höhenmeter hinauf zum Grat. Nach dem Skidepot empor zum Gipfelkreuz der Hinteren Schwärze, 3624 m. Abfahrt über den Aufstiegsweg bis zum Fuß der Rampe.

Die letzten steilen Meter zum Skidepot
Gipfelgrat
Hier fellen wir auf und gehen Richtung Mittlerer Marzellspitze. Mit Steigeisen und Pickel die letzten 50 Höhenmeter hinauf zum Grat. Wir haben den Weg über die Mittlere Marzellspitze und den Grafferner aufgrund des starken Nebels verfehlt und sind von der Scharte über sehr steiles Gelände (nicht empfehlenswert) direkt ins Pfossental abgefahren.

Die Hintere Schwärze reizt mich nochmal zu erklimmen, dann als Sommerhochtour über den Normalweg, der sich aufgrund des starken Gletscherrückganges jährlich stark verändert. Alle Infos zu dieser Hochtour findet ihr unter Hintere Schwärze, Normalweg über Gletscher und Blockgrate. 

Höhenmeter: 1500 m
Gehzeit: 3,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Jägerrast am Parkplatz im Pfossental

Gipfelkreuz der Hinteren Schwärze

Montag, 28. März 2016

Weisskugel, 3738 m

Skitour auf den Weisskugel-Wintergipfel.

Der Nebel begleitet uns auf der Skitour zur Weisskugel
Nach einem Kaffee starten wir im Schnalstal in Kurzras und gehen die Piste des Lazaunliftes empor. In der scharfen Linkskurve gehen wir geradeaus weiter und ziehen über eine Steilstufe sich rechts haltend ins Steinschlagtal. Anfangs flach und dann steiler empor Richtung Steinschlagferner und weiter (mit geschulterten Skiern) zum Quelljoch, 3260 m.

Aufstieg zum Quelljoch
Blick vom Quelljoch auf den Matscherferner
Von dort fahren wir ca. 50 Höhenmeter hinunter zum Matscherferner. Nach einer Hangquerung umgehen wir die Innere Quellspitze und das Hintereisjoch. Zum Schluss über die Gipfelflanke hinauf zum Wintergipfel der Weisskugel, 3738 m.

Blick ins Matschertal
Heute der einzige freie Blick zur Weisskugel
Die Abfahrt erfolgt auf dem Aufstiegsweg bis zum Hinteren Eisjoch und fahren dort über den gleichnamigen Ferner hinunter bis auf 2500 m. Über den Sommerweg erreichen wir zu Fuß das Hochjoch-Hospiz, 2413 m, wo wir übernachten.

Höhenmeter: 1700 m im Aufstieg, 1200 m in der Abfahrt
Gehzeit: 4,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Hochjoch-Hospiz

Hochjoch-Hospiz

Freitag, 30. Oktober 2015

Mastaunalm, 1820 m

Lärchenwanderung zur Mastaunalm.

Goldener Herbst im Schnalstal
Mastaunalm, einst ein Paar-Hof
Mastaunalm, Blick talauswärts
Kurz nach Unser Frau im Schnalstal parken wir und folgen dem Zufahrtsweg hinauf zum Mastaunhof, 1643 m. Von da auf dem alten, mit Steinplatten gelegten Weg, durch eine steilere Wiese und dann leicht ansteigend durch den gelb gefärbten Lärchenwald hinauf zur Mastaunalm, 1820 m.

Die Lärche bestimmt das Landschaftsbild
Der erste Schnee hat uns bereits begrüßt
Der Weg führt vom Hof durch das Mastauntal stets dem rauschenden Mastaunbach entlang, jetzt im Herbst scheint von mittags bis zum späteren Nachmittag die Sonne. Die Alm selbst liegt hübsch am Eingang des breiten Kessels und bietet einen freien Blick auf die 3000-er im Talschluss.

Unterwegs gibt es viel zu entdecken
Das Mastauntal öffnet sich, die Alm liegt vor uns 
Nach einer gemütlichen Pause auf der Mastaunalm kehren wir auf dem Anstiegsweg wieder zurück ins Tal und genießen jetzt den herbstlichen Blick auf die bereits schneebedeckten Gipfel der anderen Talseite.

Höhenmeter: 300 m
Gehzeit: 1 Stunde im Aufstieg (von Unser Frau aus), schwächere Wanderer können auch bis zum Mastaunhof mit dem Auto gefahren werden
Einkehr: Mastaunhof (Jausenstation), Mastaunalm

Herbstlicher Blick zur Schröfwand
Unser Frau im Schnalstal

Freitag, 16. Oktober 2015

Mitterkaseralm im Pfossental, 1976 m

Bunte Herbstwanderung im Pfossental.

Bezaubernde Ausblicke vom Talweg aus
Mitterkaseralm im Pfossental
Beim Vorderkaserhof, 1693 m im äußeren Pfossental beginnt unsere heutige Herbstwanderung. Auf dem breiten Talweg, markiert mit Nr. 24, wandern wir dem Bach entlang, teils eben, teils leicht ansteigend hinein zur Mitterkaseralm, 1976 m.

Steinmännchen bauen und abbauen :-)
Mitterkaser mit Dreitausenderblick, rechts die Hohe Weisse
Die Wanderung ins Pfossental ist derzeit traumhaft schön. Links und rechts des Weges leuchten wunderschön die Lärchen und sobald sich das Tal öffnet schauen die angezuckerten Dreitausender der Texelgruppe herunter. Zudem lassen sich hier derzeit Gämsen gut beobachten, 600 von ihnen leben in diesem Hochtal.
Lärche im Pfossental
Das Tal öffnet sich bei der Mitterkaseralm
In der Mitterkaser-Alm, einst ein ganzjährig bewohnter Bergbauernhof, legen wir eine gemütliche Rast ein und kehren anschließend auf dem Hinweg zurück zum Vorderkaserhof (Gasthof Jägerrast). Wer möchte, kann natürlich weiter zur Rableid-Alm und zum Eishof wandern (30 Minuten ab Mitterkaser).

Höhenmeter: 300 m
Gehzeit: Aufstieg 1,5 Stunden, Rückweg 1 Stunde
Einkehr: Voderkaserhof, Mitterkaseralm

Blick ins Innere Pfossental
Steinmännchen in der Herbstlandschaft

Donnerstag, 7. August 2014

Berglalm, 2214 m

Almwanderung zur urigen Berglalm im Schnalstal.

Berglalm
Aufstiegsweg ins Lagauntal
Einmal im Sommer steht ein Ausflug ins Schnalstal zu einer urigen Alm an. Letztes Jahr war es die Lafetzalm, heuer ist es die Berglalm. Wir fahren durch das Tal bis kurz vor Kurzras, wo wir rechts nahe dem Ausserkofl-Hof parken. Wir überqueren die Straße (Wegweiser) und folgen dem Wiesenzaun entlang hinauf.

Beeindruckt Lena, der rauschende Bach
Lagaunbach im gleichnamigen Tal
Mäßig steil geht es dann durch den Lärchenwald auf Steig 5 weiter. Am kleinen Kreuz am Baum, beim Buttregg vorbei, weiter zur Stotzquelle und kurz bergab ins Lagauntal. Den Lagaunbach überqueren wir und wandern nun auf Weg 14, später 13 nahezu eben und leicht aufwärts den Gerstgraserberg entlang.
Similaun-Blick
Originelle Wegweiser
Unerwartet öffnet sich hinter einer Kurve ein Almboden, in welchem die urige Berglalm, 2214 m eingebettet ist. Nach einer Trinkpause kehren wir kurz auf Weg 13 zurück und folgen dem Weg 13 teils steil durch den Gerstgraserwald bergab. Oberhalb der Talstraße treffen wir auf den Steig 13a dem wir leicht ansteigend zurück zum Ausserkofl-Hof folgen.

Höhenmeter: 400 m
Gesamtgehzeit: 2,5 Stunden
Einkehr: Berglalm

Alm-Leben
Tiefblick auf den Vernagt-Stausee

Donnerstag, 15. August 2013

Lafetzalm im Schnalstal, 2015 m

Tragetuch-Wanderung zu einer der urigsten Almen Südtirols.

Die Lafetzalm, eine urige Almhütte im Schnalstal
eine Brücke zum Himmel
In den Mitsommerfeiertagen sind viele Wanderer in den Bergen unterwegs. Wir entscheiden daher eine bescheidene Alm zu besuchen. Hannes, Lena und ich fahren ins Schnalstal nach Unser Frau, wo heute Kirchtag ist. Im Dorf ist viel los. Sobald wir allerdings vom Dorf südwärts zum Mastaunbach wandern, begegnen wir kaum noch jemanden.

Lafetz-Brettl
Lena schläft im Tragetuch, während wir den steilen Almweg Nr. 19 hoch wandern. Zunächst queren wir den Bach beim schönen Wasserfall und gehen dann durch den Waldhang empor zur Lafetzalm, 2015 m. Die Lafetzalm ist eine der urigsten und bescheidensten Almen Südtirols.

Das Tragetuch trocknet auf dem Almzaun
Mittagspäuschen auf der Alm
Bei Almuth, der Sennerin, gibt es das Lafetz-Brettl, Himbeer- oder Holundersaft, Wein, Bier und ein Schnapsl - fertig! Bei unserer Ankunft auf der Alm sind noch ein paar andere Wanderer da, die aber bald weiter wandern. So genießen wir am 15. August die Alm und ihre Aussicht auf den Similaun, die Schröfwand und die Kreuzspitze nahezu für uns allein. Wer also das Einfache sucht, ist bei Almuth auf der Lafetzalm genau richtig. Gezählte fünf Tische stehen vor der urigen Almhütte.
Stillzeit auf der Alm...
... mit Ausblick auf die Berge der Texelgruppe
Unsere Rückkehr dehnen wir auf eine Rundwanderung aus. Seit letztem Jahr führt auch eine Forststraße zur Lafetzalm hoch. Diese wählen wir als bequeme Abstiegsvariante und wandern über den Mastaunhof zurück nach Unser Frau.

Höhenmeter: 507 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, gut 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Lafetzalm (Mastaunhof bei der Rückkehr)
Wetterkreuz auf der Lafetzalm
Tiefblick ins Schnalstal nach Unser Frau

Donnerstag, 27. Juni 2013

Similaunspitze, 3606 m

Similaunspitze, eine besonders schöne Gletscherbergtour.

Gipfelkreuz am Similaun
Gestern am späten Nachmittag fuhren wir im Schnalstal oberhalb von Vernagt hinauf zum Tisenhof, 1814 m. Von der Jausenstation der Markierung 2 folgend den Steig durch das lange Tisental empor. Am Ende des Tales über die felsigen Hänge steil hinauf zur Similaunhütte, 3019 m am Niederjoch. Der letzte Wegabschnitt ist noch schneebedeckt, aber gut ausgetreten.

Aufstieg durch das Tisental hinten der Vernagter Stausee
Die letzten Meter zur Similaunhütte
Heute starten wir nach dem Hütten-Frühstück um 7.00 Uhr. Von der Similaunhütte bereits mit den Steigeisen über die schneebedeckten Platten und Steine hinüber zum Gletscher-Einstieg. Wir bilden eine Seilschaft und gehen über den mit Neuschnee reichlich bedeckten Gletscher schön ansteigend bergauf.

Morgendlicher Zauber auf der Hütte
Der Tag beginnt mit schönem Wetter
Bald gletscherfit für den Similaun
Am Gletscher halten wir uns rechts und ersteigen dann über den Grat den Gipfel der Similaunspitze, 3606 m. Die Aussicht hier oben in der hochalpinen Bergwelt reicht über die nahe Hintere Schwärze und der Fineilspitze zu den Gipfeln der Texelgruppe.
Blick zur Hinteren Schwärze
Gipfelfreuden am Similaunspitz
Nach unserer Gipfelrast kehren wir auf dem Anstiegsweg zurück zur Similaunhütte und von dort wieder über das Tisental hinunter zum Vernagter Stausee.

> Similaun-Tour vom letzten Jahr

Höhenmeter: 1307 m bis zur Similaunhütte, 600 m von der Hütte bis zur Similaunspitze
Gehzeit: 3 Stunden zur Hütte, 2,5 Stunden zum Gipfel
Einkehr: Tisenhof, Similaunhütte

Abstieg vom Similaun über den Grat
Similaunhütte am Niederjoch

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