Posts mit dem Label Antholzertal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Antholzertal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. Juli 2020

Hochrautalm

Hochraut, eine Alm, die man zum Schluss abwärts erreicht.
Die Kinder waren vom Weg zur Hochrautalm so begeistert, dass wir die Alm heuer schon zwei Mal besucht haben. Vom Parkplatz oberhalb des Mudlerhofs in Taisten/Welsberg folgen wir dem breiten Fahrweg Nr. 31 leicht ansteigend bergauf. Manchmal gibt es einen Abkürzungssteig durch den Wald. Da die Wanderung ein Tal überschreitet, gelangen wir bald auf die Seite des Antholzer Tales. Auf halber Strecke liegt direkt am Wanderweg ein kleiner See. Zur Freude der Kinder tummeln sich darin zahlreiche Kaulquappen. Ein Zwischenstopp am idyllischen Teich ist daher unumgänglich. 



Anschließend geht es weiter und bald auf Weg Nr. 5 links hinunter bis wir die landschaftlich schön gelegene Alm erreichen. Zur Verwunderung führt der Schlussanstieg abwärts. Auf 1646 m werden hier auf der Hochrautalm besondere Alm-Gerichte gereicht. Die Speisekarte ist klein, dafür jedes einzelne Gericht mit ganz viel Liebe gekocht und angerichtet. 



Das besondere Plätzchen, die Liegestühle und der Besuch bei den Tieren lässt die Zeit auch für Kinder wie im Flug vergehen. Den Weg zurück haben wir Geheimsteig genannt, weil er in der Karte nicht aufscheint. Er führt oberhalb der Hütte rechts, steil ansteigend in den Wald. Eigentlich ist er derzeit gesperrt, aber die Forstarbeiten finden momentan nicht statt. Daher unbedingt sich vorher auf der Alm erkundigen, ob der Steig begehbar ist. Der Steig führt vorbei an einem grünen Jagerstand und gelangt dann wieder auf die Forststraße des Hinweges. Von dort gemütlich zurück zum Ausgangspunkt. 

Höhenmeter: ca. 300 m
Gehzeit: 1 Stunde hin, 45 Minuten zurück
Einkehr: Hochrautalm

Freitag, 26. Juli 2019

Almrunde im Antholzertal: Schwörzalm und Bergeralm, 1623 m

Steile Almwanderung im Antholzertal.

Letzter Steilhang unter der Schwörzalm
Wir parken in Antholz-Obertal, bei der Talstation der Materialseilbahn, die zur Rieserfernerhütte führt. Lena und Greta gehen zu Fuß, Sophie möchte nach den ersten Schritten in die Tragehilfe. So geht es gleich in den Wald und über eine Holzbrücke. Über den schmalen und steilen Weg Nr. 4 geht es dann in Serpentinen hinauf zur Schwörzalm, 1658 m. Von hier hat man eine weite Sicht ins Antholzertal.
Blick ins Antholzertal, von der Schwörzalm aus
Auf der Alm legen wir eine Trinkpause ein und spazieren dann über den Forstweg, markiert mit Nr. 3b und 3 eben und dann absteigend zur idyllisch gelegenen Bergeralm, 1623 m, wo wir unsere Mittagsrast verbringen. Die Almkarte ist fein, die Gerichte mit viel Liebe zum Detail zubereitet.

Die Bergeralm liegt in einer Lichtung
Anschließend wandern wir über den Steig weiter bergab, bis wir auf den Fahrweg treffen. Auf diesem bleiben wir, da wir uns den Klammbachwasserfall, 1508 m ansehen möchten. In der nächsten Kurve geht es durch ein Gatter zur Wasserfall-Aussichtsplattform. 

Sehr lohnend, die Einkehr auf der Bergeralm
Der Klammbach-Wasserfall beeindruckt, ebenso wie der Talblick. Anschließend wandern wir weiter bergab zu den Eggerhöfen. Unterhalb des Hofes bringt uns der Talweg Nr. 11 (Franzosensteig) über Wiesen und Wald, vorbei an Höfen im Auf und Ab zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: ca. 400 m
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Schwörzalm, Bergeralm, Eggerhöfe

Klammbach-Wasserfall
Franzosensteig, er führt durch Wiesen und Wald

Samstag, 16. August 2014

Bergeralm, Schwörzalm und Kumpflalm, 1658 m

Almwanderung mit Kleinkind im Antholzertal.

Rechts in der grünen Wiese liegt die Schwörzalm
Klammbach-Wasserfall
Bei wechselhaftem Wetter gehen wir in Antholz/Mittertal oberhalb vom Sportplatz los. Lena binde ich auf meinen Rücken und dann folgen wir dem Weg Nr. 3/12. Anfangs die geteerte Straße entlang, ehe wir auf den Abkürzungssteig treffen, der uns hinauf zu den Eggerhöfen führt.

Bergeralm im Antholzertal
Liebe zum Detail findet man auf der Bergeralm
Am Hof vorbei und dann in leicht ansteigender Wanderung hinauf zum Klammbach-Wasserfall. Nach einer knappen Stunde erreichen wir die bewirtschaftete  Bergeralm, 1623 m. Dahinter geht der Steig Nr. 3 weiter bergauf bis wir auf einen ebenen breiten Güterweg (Mittertaler Höhenweg, 3B) gelangen. Wir queren den Klammbach und bald darauf ist unser nächstes Zwischenziel, die Schwörzalm, 1658 m in Sicht.

Talblick von der Schwörzalm aus
Almausblick von der Kumpfleralm
Der Panoramablick über das Tal bis zu den Dolomiten beeindruckt sehr. Da Lena schläft, wandern wir kurz auf dem Hinweg zurück bis wir auf den Mittertaler Höhenweg (12) treffen. Wir folgen im Auf und Ab der Beschilderung Kumpflalm.

Kumpflalm
Brennende Liab auf der Kumpflalm
Der schmale Steig endet auf der Zufahrtsstraße zur Alm, welcher wir die letzten zehn Minuten folgen. Nach einer gemütlichen Pause auf der Kumpflalm, 1630 m, am Fuße des Magersteins, gehen wir den direkten Weg Nr. 12 zurück zum Auto.

Höhenmeter: 500 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: Bergeralm, Schwörzalm, Kumpfleralm

Aussicht von der Kumpflalm
Abstieg mit Blick ins Innere Antholzer Tal

Samstag, 12. März 2011

Hinterbergkofel, 2727 m

Grenztour zwischen Süd- und Osttirol - über den Staller Sattel zum Hinterbergkofel.



Heute Morgen fahren Hannes und ich ins Antholzertal bis zum letzten Parkplatz nach dem Biathlonzentrum. Zunächst in einer Viertel Stunde über den zugefrorenen Antholzer See zur Enzianhütte. Über die Passstraße, die im Winter geschlossen ist und als Rodelbahn dient, gehen wir hinauf bis zu einer Holzhütte. Hier kürzen wir ab, überqueren noch einmal die Straße und erreichen über eine steile Waldschneise das Heldenkreuz.




Nun steigen wir ab zum Staller Sattel und zweigen beim Denkmal, welches an die Zusammengehörigkeit zwischen Süd- und Osttirol erinnert, ins schöne Weißenbachtal ab. Links haltend gewinnen wir an Höhe, lassen eine Gruppe von Steinmännern links liegen und erreichen bald den Talschluss unterhalb der Halsscharte. Der Hochnebel ist sehr zäh und daher kaum Sicht. Wären wir nicht in netter Begleitung von zwei Antholzern, würden wir umdrehen.



Über eine Steilstufe erreichen wir den Westrücken des Hinterbergkofels. Über eine steile Flanke empor und links über den Gipfelgrat zum kleinen Holzkreuz. Nach einer Gipfelrast in der Sonne und unter blauem Himmel, allerdings ohne Aussicht gehts auf dem Anstiegsweg zurück zum Staller Sattel in die Hexenschenke. Von dort mit der Rodel zurück zum Antholzer See.

Höhenmeter: 1200 m (mit Abstecher zum Heldenkreuz)
Gehzeit im Aufstieg: 4 Stunden
Einkehr: Hexenschenke am Staller Sattel


kostenloser Counter