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Samstag, 9. Januar 2021

Skitour Geislerumrundung: Kreuzjoch, Roascharte, Mittagsscharte

Dolomiten-Traum im Pulverparadies: rund um die Geisler mit den Skiern.


Wir starten im hintersten Villnößtal bei kalten -15 Grad in Zans, 1685 m. Über den Forstweg Nr. 36 und dann 35a zur Tschantschenon-Alm, 1928 m (unbewirtschaftet). Über sanfte Hänge und sich leicht links haltend geht es immer steiler werdend hinauf zum Kreuzjoch, 2293 m. Hier fellen wir ab und über feinsten Pulver geht es sich rechts haltend hinunter in einen Boden auf ca. 2000 m. Zum nächstes Ziel geht es zunächst leicht ansteigend und dann immer steiler werdend in die Roascharte, 2617 m. 



Nach einer kurzen Rast geht es über schöne südseitige Pulverhänge und einer Abfahrt von 500 Höhenmetern durch das Forces de Sieles bis auf eine Höhe von ca. 2100 m. Wir fellen nun ein drittes Mal auf und spitzen die Mittagsscharte empor, 2597 m. Über die Nordrinne, ein anfangs schmales Kar, das immer breiter wird endlos im Pulverrausch hinunter bis wir auf den Forstweg Nr. 28 treffen. Diesem weiter bergab bis zum Parkplatz Ranui, 1370 m, wo wir morgens das zweite Auto geparkt haben. 

Höhenmeter: 1700 m 
Einkehr: unterwegs keine, am Ausgangspunkt die Zanser-Alm und am Ende die Waldschenke in Ranui
Gesamtzeit inkl. Pausen: 6,5 Stunden

Samstag, 17. Februar 2018

Großes Valbontal, 2749 m

Skitour mitten im Rosengarten-Massiv.

Die Scharte links ist unser heutiges Ziel
Von der Tschamin-Schwaige nahe dem Weißlahnbad-Parkplatz im Tiersertal gehen wir über den Weg Nr. 3 ins Tschamintal. Auf dem langen Forstweg ging es weiter Richtung Grasleitenhütte bis zum Rechten Leger.

Unterwegs im Tschamintal
Unteres Valbontal
Von dort dem Tschaminbach folgend hinauf bis auf ca. 1750 m. Dann scharf nach rechts, einen steilen Hang empor, wo schließlich das Große Valbontal beginnt. Nach der ersten Steilstufe sehen wir bereits das Ziel, das Gspreizte Mandl. Wir erreichen die Scharte über einige Steilstufen, die sich immer wieder mit sanften Abschnitten abwechseln.
Zum Schluß gelangen wir über den steilsten Hang zum Ende der Valbontal-Scharte.

Blick zum Schlern zurück
Aufstieg Großes Valbontal
Mitten in den Dolomitenfelsen genießen wir unsere Pause und die Aussicht auf den Kesselkogel, Vajolettal und die Scalieretspitze. Abfahrt wie Aufstieg durch den schönsten Dolomitenfelsen.

Höhenmeter: 1500 m
Gehzeit im Aufstieg: 3,5 Stunden
Einkehr: keine
"Gipfelhang" Valbona-Scharte
Blick zum Schlern

Mittwoch, 30. März 2016

Hintere Schwärze, 3624 m

Nebelige Skihochtour auf die Hintere Schwärze.

Der letzte Gipfelanstieg erfolgt ohne Skier
Zeitig am Morgen fellen wir auf und queren den Niederjochbach. Nach einer Hangquerung fahren wir ins Tal des Marzellferners ca. 100 Höhenmeter bergab. Nun sich rechts haltend talein, die Eisbrüche umgehen wir und machen dann eine Linkskurve. Wir orientieren uns dann an der Nordwand der Hinteren Schwärze und biegen vor den Eisbrüchen rechts ab.

Unser Ausgangspunkt, die Martin-Busch-Hütte
Eisbrüche auf dem Aufstiegsweg
Einen Steilhang empor und sich dann links haltend über eine lange Rampe bis zum nächsten Steilhang. Bergauf und dann im oberen flachen Teil der Nordwand ca. 50 Höhenmeter hinauf zum Grat. Nach dem Skidepot empor zum Gipfelkreuz der Hinteren Schwärze, 3624 m. Abfahrt über den Aufstiegsweg bis zum Fuß der Rampe.

Die letzten steilen Meter zum Skidepot
Gipfelgrat
Hier fellen wir auf und gehen Richtung Mittlerer Marzellspitze. Mit Steigeisen und Pickel die letzten 50 Höhenmeter hinauf zum Grat. Wir haben den Weg über die Mittlere Marzellspitze und den Grafferner aufgrund des starken Nebels verfehlt und sind von der Scharte über sehr steiles Gelände (nicht empfehlenswert) direkt ins Pfossental abgefahren.

Die Hintere Schwärze reizt mich nochmal zu erklimmen, dann als Sommerhochtour über den Normalweg, der sich aufgrund des starken Gletscherrückganges jährlich stark verändert. Alle Infos zu dieser Hochtour findet ihr unter Hintere Schwärze, Normalweg über Gletscher und Blockgrate

Höhenmeter: 1500 m
Gehzeit: 3,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Jägerrast am Parkplatz im Pfossental

Gipfelkreuz der Hinteren Schwärze

Dienstag, 29. März 2016

Saykogel, 3365 m

Zweimal Saykogel.
Blick zur Finailspitze
Hochjoch-Hospiz 
Vom Hochjoch-Hospiz fahren wir nach einem guten Frühstück ins Rofental ab und gehen orographisch links ins Arzbödele. Jetzt talein bis auf ca. 2500 m, wo wir die Talseite wechseln und einer schmalen Mulde empor folgen. Am Ende öffnet sich der Ausblick auf unser Ziel und auf einen großen Gletscherboden.

Aufstieg zum Saykogel (Bildmitte rechts)
Die Sonne begleitet uns auf der heutigen Tour
Über den Kreuzferner mäßig ansteigend empor in eine Scharte links vom Saykogel. Nach dem Skidepot stapfen wir dem Blockgrat (II-Klettterstellen) entlang zum Gipfel des Saykogel. Nach einer aussichtsreichen Rast über die Ötztaler Alpen steigen wir zum Skidepot ab und fahren über feinsten Pulver ca. 400 Höhenmeter den Aufstiegsweg hinab bis wir den Übergang auf den Hochjochferner erreichen.
Blick zum Similaun (rechts)
Dreitausender-Ausblicke
Wir fellen wieder auf und gehen den Hochjochferner Richtung Saykogel empor. Am Ende des Ferners, 3300 m kann man wieder auf den Saykogel aufsteigen (leichtere Gipfelvariante). Die Abfahrt erfolgt kurz oberhalb der Scharte über einen steilen Hang bergab zur Martin-Busch-Hütte, 2501 m, unser Übernachtungsquartier.

Höhenmeter: 1400 m
Gehzeit: 3,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Martin Busch Hütte

Hauslabkogel
Abfahrtsfreuden vom Saykogel
Abfahrt zur Martin-Busch-Hütte

Montag, 28. März 2016

Weisskugel, 3738 m

Skitour auf den Weisskugel-Wintergipfel.

Der Nebel begleitet uns auf der Skitour zur Weisskugel
Nach einem Kaffee starten wir im Schnalstal in Kurzras und gehen die Piste des Lazaunliftes empor. In der scharfen Linkskurve gehen wir geradeaus weiter und ziehen über eine Steilstufe sich rechts haltend ins Steinschlagtal. Anfangs flach und dann steiler empor Richtung Steinschlagferner und weiter (mit geschulterten Skiern) zum Quelljoch, 3260 m.

Aufstieg zum Quelljoch
Blick vom Quelljoch auf den Matscherferner
Von dort fahren wir ca. 50 Höhenmeter hinunter zum Matscherferner. Nach einer Hangquerung umgehen wir die Innere Quellspitze und das Hintereisjoch. Zum Schluss über die Gipfelflanke hinauf zum Wintergipfel der Weisskugel, 3738 m.

Blick ins Matschertal
Heute der einzige freie Blick zur Weisskugel
Die Abfahrt erfolgt auf dem Aufstiegsweg bis zum Hinteren Eisjoch und fahren dort über den gleichnamigen Ferner hinunter bis auf 2500 m. Über den Sommerweg erreichen wir zu Fuß das Hochjoch-Hospiz, 2413 m, wo wir übernachten.

Höhenmeter: 1700 m im Aufstieg, 1200 m in der Abfahrt
Gehzeit: 4,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Hochjoch-Hospiz

Hochjoch-Hospiz

Samstag, 30. Januar 2016

Äusseres Hocheck, 2867 m

Über den Wolken am Hocheck im Pflerschtal.


Nahezu schneefrei, die Pflerscher Südseite mit dem Tribulaun
Wir starten im hintersten Pflerschtal, in Hinterstein und gehen über die Forststraße zur Ochsenalm, 1690 m. Von dort über freies Gelände in den Talschluss hinein. Links über einen langgezogenen Hang empor und über eine Rechtsschleife in eine Senke.

Unterwegs über den Wolken
Oberer Teil des Aufstiegs
Bei einer Teepause beginnt Hochnebel aufzuziehen, der unter uns liegen bleibt. Es geht dann eher flach weiter und über eine Kuppe immer steiler werdend empor. Links haltend die Gipfelflanke empor bis zu einem großen Stein. Die letzten 50 Höhenmeter sind aufgrund der Steilheit technisch schwieriger.

Gipfelblick zu den Stubaier Alpen
Wie ein Wasserfall ziehen die Wolken ins Ridnauntal
Wir genießen eine fast einstündige Gipfelrast über den Wolken in der warmen Jännersonne. Die Abfahrt vom Äusseren Hocheck wählen wir über den Aufstiegsweg, bei welchem sich Pulver-, Gries- und Bruchharsch abwechselten.

Höhenmeter: 1450 m
Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg
Einkehr: keine

Hochnebel-Tiefblick auf die Ellesspitze
Das Glück der heutigen Skitour liegt ober den Wolken
Abfahrt vom Hocheck

Sonntag, 12. April 2015

Hasenohr, 3257 m

Frühjahrsskitour auf das Hasenohr in Ulten.

Abfahrt vom Hasenohr im Ultental
Jetzt auch auf 3000 m angekommen, der Osterhase
Mit zarten Sonnenstrahlen starten wir in Ulten, unterhalb der Kuppelwieser Alm. Über den Forstweg entlang bis kurz vor der Alm und dann links den Hang empor zur Staumauer des Arzkarsees. Über der Staumauer wechseln wir die Talseite und erreichen über mehrere sanfte und einem steilen Hang das Gletscherbecken, ca. 2800 m.

Start auf den östlichsten Dreitausender der Ortlergruppe
Staumauer des Arzkar-Sees
Mit Harscheisen durchqueren wir das Becken, über eine Steilstufe empor und dann wieder über sanftere Hänge zum Gipfel des Hasenohr, 3257 m. Eine weite Gipfelschau in alle Richtungen lohnt den Anstieg.

Aufstieg mit Blick zurück zum Staudamm
Rückblick vom Gipfelhang
Abfahrt wie Aufstieg, mit hartgepresstem Schnee im oberen Teil, Firn im Mittelteil und aufgeweichtem Schnee im unteren Teil. Die Skitour klingt in der Steinrast-Alm gemütlich aus.

Höhenmeter: 1350 m
Gehzeit: 3,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: Steinrast-Alm, kurz unterhalb vom Parkplatz

Zufrittspitze (links) und das Dreigestirn
Zufrittspitze (rechts), dann die Eggenspitzen und das Brentagebirge

Sonntag, 29. März 2015

Lyfispitze, 3352 m

Firnskitour auf die Lyfispitze.

Gipfel-Stange auf der Lyfispitz
300 Höhenmeter geht es mit Skiern am Rücken empor
Beim Zufritthaus, 1880 m in Hintermartell queren wir die Straße und gehen mit geschulterten Skiern über Steig Nr. 10 empor Richtung Lyfialm. Sobald sich der Wald lichtet, halten wir uns rechts über die weiten Oberlyfi-Wiesenhänge. Auf ca. 2100 m schnallen wir endlich die Ski an. Nun über das breite Lyfital weiter, rechts vom Lyfiknott vorbei bis in den Talschluss.

Aufstieg durch das Lyfital
Die Lyfispitze in Sicht
Wir halten uns dann rechts und steigen über die steile Gipfelflanke empor. 20 Höhenmeter unterhalb vom Gipfel machen wir unser Skidepot und stapfen hinauf zur Stange auf der Lyfispitze, 3352 m. Aufgrund des kalten Nordwinds verlegen wir unsere Gipfelrast zum Skidepot.

Blick ins Laaser Tal
Links Königsspitze im Nebel, rechts Vertain und Hoher Angelus
Die Abfahrt über die Flanke wechselt zwischen hartgepresstem Schnee und Bruchharsch. Im Lyfital selbst gleiten wir über Firnschnee hinunter bis zur Lyfialm, 2165 m. Von der Alm bis zum Parkplatz ist die Schneedecke jetzt schon nicht mehr zusammenhängend.

Höhenmeter: 1470 m
Gehzeit: 3,5 Stunden im Aufstieg
Einkehr: unterwegs keine

Firnabfahrt im Lyfital
Blick zu den Marteller Bergen: Schranspitze und Veneziaspitzen

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