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Sonntag, 4. Juli 2021

Guggnweg, Erlebnisweg am Salten

Erlebniswanderung inmitten der Lärchenwiesen.

Unterhalb vom Wietererhof in Jenesien beginnt der Erlebnisweg "Guggn" mit der Station 1 "Mei Ross". Drei Holzpferde, ein Reitpferd, eines mit Kutsche und eines mit Pflug, laden zu einer langen Spielzeit ein.  Schattig geht es durch den Wald dann leicht bergauf, vorbei am Wietererhof und weiter zum original nachgebauten Kalchofen.

Weiter bergauf, vorbei am Gasthof Edelweiß, bis man nach einer halben Stunde den Platz "Rundumedum" erreicht. Hier sind die Kinder fasziniert von den Sinnen der Pferde. Weiter geht es über die lichten Wiesen mit Erdpyramiden-Blick zu Station 4 und 5, "Tschurtschen" und "Lörget". 

Über die grünen Wiesen erreicht man Station 6 und später Station 7 "Reasch". "Reasch" befindet sich fünf Minuten oberhalb vom Wieserhof und verdeutlicht, wie schnell ein Pferd unterwegs sein kann. Eben wandern wir weiter, dann bergab zum nächsten feinen Platzl. "Gschpiarn" heißt die Station 8, ein großes, grasendes Holzpferd unter einer Lärche. Kurz vor dem Tschaufenhaus steht der tolle Pferdekopf zum Klettern und Aussicht genießen, das ist Station 9. 


Eine halbe Stunde weiter ginge es zur Station 10 in Verschneid. Diese lassen wir jedoch aus und kehren über den Tschaufen-Weiher und den Salten zurück zum Auto.

Gehzeit: gute 4,5 Stunden, ohne Spielpausen
Einkehr: Tschaufenhaus, Wieserhof, Gasthof Edelweiß

Mittwoch, 2. September 2020

Zirmeitalm und Karspitze, 2517 m

Über die Zirmeitalm auf die Karspitze, 2517 m. 




Oberhalb vom Wieserhof, 1535 m hoch über dem Bergdorf Schalders, befindet sich eine kleine Parknische. Von hier wandern wir nahezu eben bzw. leicht ansteigend den Forstweg Nr. 3 entlang. Teils schattig, teils sonnig erreichen wir den Steig Nr. 2, der vom Forstweg abzweigt. Im lichten Wald begrüßen uns zwei Esel, Grauvieh und zwei Haflinger-Pferde. Steil geht es seit verlassen des breiten Weges hinauf zur idyllisch gelegenen Zirmeitalm (auch Zirmait-Alm), 1890 m. 

Die einfache Almwirtschaft Zirmeit mit weiter Aussicht liegt ruhig inmitten einer Wiese. Bernadette und Bernhard mit Familie sind sehr herzliche Gastgeber und die Einkehr lohnend. Auf die Karspitze geht es weiter der Markierung Nr. 2 folgend durch den Wald zur Rothleite, 2153 m dem Beginn der Kammwanderung. Zunächst leicht ansteigend, dann flacher und schließlich mittelsteil über den Bergrücken hinauf zum Gipfel der Karspitze.

Zwei Gipfelbänke laden ein, das Gipfelpanorama und den aufsteigenden Nebel zu genießen. Nach der Gipfelrast mit Jause geht es auf dem Anstiegsweg zurück ins Tal.

Höhenmeter: 360 m bis zur Alm, 620 m von der Alm zum Gipfel, Einkehr: Zirmeitalm, Gehzeit: 1,5 Stunden zur Zirmeitalm, 2 Stunden von der Zirmeitalm auf die Karspitze

Montag, 24. August 2020

Köfeleweg: Kletter-Erlebnisweg Mölten - Schlaneid

Unterwegs am Köfeleweg: Kletterspaß zwischen Wald und Wiesen.



Ein erlebnisreicher Wanderweg, der Köfeleweg, führt uns heute hinauf ins Bergdorf Mölten, wo wir im Dorfzentrum oberhalb des Cafe Pizzeria Friedheim parken. Dann folgen wir kurz der Hauptstraße bergauf und folgen dem Gehsteig entlang bis zum Lingerhof. Dort überqueren wir die Straße und nehmen den Wanderweg Nr. 1 durch die Wiese. Am Linger Gassl steht beim großen, alten Nußbaum eine Bank im Schatten, bei der die weite Aussicht ins Tal genossen werden kann, während die Kinder auf den Holz-Korken spielen. Weiter über die Wiese gelangen wir zum Waldrand, wo ein großes Haflinger-Pferd zum Klettern einlädt.

Anschließend schattig durch den Wald zu einem coolen Baumhaus mit Waldtelefon. Im leichten Auf und Ab erreichen wir einen felsigen Hang zum Klettern. Zwei Fixseile erhöhen hier den Kletterspaß. Dann geht es durch den Wald weiter, wir überqueren ein Bächlein und kommen dann zu einer kleinen Lichtung, wo der Riese, zwei Rutschen und ein Tisch zum Picknicken steht. 

Nun entweder auf dem selben Weg retour oder kurz zurück und zum Weiler Schlaneid oder auf dem Waldweg bleibend hinunter zur Bergstation Vilpian - Schlaneid und wieder retour. Auf dem Steig zur Seilbahn befindet sich unterhalb vom Riesen im Wald noch ein zweiter Picknick-Tisch. Lohnend ist bestimmt auch die Auffahrt mit der Seilbahn von Vilpian und den Weg in umgekehrte Richtung zu erwandern. 

Der Köfeleweg ist nicht kinderwagentauglich und vor allem geeignet für größere Kinder.

Gehzeit: insgesamt 3 Stunden mit langen Spielpausen, Einkehr: unterwegs keine, in Mölten und Schlaneid

Freitag, 2. August 2019

Radlseehütte und Königsangerspitze, 2436 m

Wo Kinderaugen leuchten: ein Bergsee, eine Schutzhütte und ein Gipfel.

Radlsee und die Radlseehütte
Aussichtsreiche Rast beim Großen Steinmann
Wir sind der Hitze im Tal entflohen und haben uns für eine Nacht auf der Radlseehütte einquartiert. Die Vorfreude bei unseren Kindern ist groß, endlich einmal in einem richtigen Schutzhaus zu übernachten. Beim Wanderparkplatz vom Kühhof, 1510 m oberhalb von Latzfons parken wir. Es geht dann kurz den Forstweg und dann über die Abkürzung steil durch den lichten Wald bergauf. Der Panoramaweg ist mit Nr. 14 markiert.

Traumhafter Dolomitenausblick
Radlsee: Kinder-Vollbeschäftigung 
Nach einer Stunde erreichen wir die weiten Almwiesen, auf denen derzeit reges Leben herrscht. Die Heuernte ist in vollem Gange, für die Mädels gibt es viel zu beobachten. Über die freien Almwiesen geht es steil hinauf zur Brugger Schupfe, 2000 m. Die Alm ist heuer nicht bewirtschaftet, dennoch legen wir hier eine rund 2-stündige Pause ein. Das Wasser vom Brunnen ist köstlich und wir unterhalten uns beim Kartenspielen. Nach einer Stärkung wandern wir weiter, leicht ansteigend geht es hinüber bis zum großen Steinmann mit Bank, die zur nächsten Pause einlädt. Anschließend wandern wir weiter, noch 30 Minuten sind angeschrieben. Als hinter einer Kurve plötzlich nah der Radlsee, 2255 m und die Radlseehütte, 2284 m vor uns liegen, ist die Freude bei allen riesig. 

Zimmer-Ausblick auf der Radlseehütte
Geislerspitzen in Abendstimmung 
Beim See verbringen wir die nächsten zwei Stunden. Die Mädels sind alle beschäftigt: ein Holzfloß, das niedere Wasser am Ufer und die kleinen Fische tragen dazu bei. Nachdem alle nass sind, wechseln wir Gewand und gehen hinauf zum Schutzhaus. Wir beziehen unser Zimmer und warten dann auf der Terrasse auf Hannes. Er kommt nach der Arbeit nach und bringt uns Schlafanzüge, Wechselwäsche, die Hüttenschlafsäcke und das Tagesproviant für den nächsten Tag.

Blick von oben zur Radlseehütte und dem Radlese
Königsangerspitze, ein leichter Gipfel mit Kindern
Nach einem köstlichen Abendessen, den Murmeltierbesuchen und einem schönen Sonnenuntergang fallen wir müde in die Betten. Der nächste Morgen begrüßt uns mit Hochnebel. Während Hannes wieder ins Tal absteigt, wandern wir nach dem Frühstück auf Steig Nr. 7 über den Kamm hinauf zum Königsangerspitz, 2436 m. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast auf der Königsangerspitze mit wunderschönem Panorama wandern wir über den grünen Bergrücken den Steinmännchen folgend hinunter bis wir auf dem Hüttenzustiegsweg treffen. Von dort weiter bergab zur Brugger-Schupfe und über die Almwiesen und durch den Wald hinunter zum Parkplatz. Ein unvergesslicher Ausflug in unsere geliebten Berge.

Höhenmeter: 780 m bis zur Radlseehütte
Gehzeit: 4 Stunden bis zur Radlseehütte (für die kleinen Wanderfüße, aufgeteilt auf den ganzen Tag, angeschrieben sind 2 Stunden und 20 Minuten), von der Hütte zum Gipfel 30 Minuten, vom Gipfel ins Tal 2,5 Stunden
Einkehr: Radlseehütte

Kleine, große Gipfelstürmerin
Abstieg über die Kühhof-Almen

Montag, 3. September 2018

Sam, Schmelzerkreuz, 2137 m

Leichter Mama-Tochter Gipfel im Sarntal.

Gipfelkreuz am Sam, das Schmelzerkreuz
Schon lange steht ein Mama-Tochter Gipfel auf dem Programm und die Freude darauf ist groß. Es soll ein Familienausflug werden und für Lena und mich soll von der Alm aus der Gipfel leicht erreichbar sein. So entscheiden wir uns für einen grünen Gipfel in den Sarntaler Alpen, dem Sam. Wir fahren zusammen hinter dem Dorf Sarnthein bei der Handwerkerzone hinauf nach Öttenbach bis zum letzten Wanderparkplatz.

2018 neu errichtet, das Wetterkreuz auf der Öttenbacher Alm
Öttenbacheralm auf dem Weg zum Sam
Während Hannes mit Sophie und Greta langsam loswandert, gehen Lena und ich einen Schritt schneller. Über den Weg Nr. 10a erreichen wir bald die Waldgrenze und das Panorama öffnet sich. Schön ist es hier! Über die Almwiese erreichen wir die Öttenbacher Alm, 1908 m, wo wir den Rucksack deponieren. Lena und ich wandern weiter zum 2018 neu errichteten Wetterkreuz. Zur Freude begleiten uns heute sehr viele Tiere, Kühe, Kälber, Pferde und Schafe. Bald stehen wir auf dem Samberger Schartl, 2045 m und wandern dann über den breiten Grasrücken weiter dem Gipfel entgegen. Anfangs flach, zum Schluss steiler.

Gipfelpause am Sam
Flotte Alm-Gipfelwanderung für Kinder
Das Schmelzerkreuz auf dem Sam, 2137 m wird erst ganz zum Schluss sichtbar, eine tolle Überraschung, vor allem auch weil wir unsere Gipfelrast mit einer Herde neugieriger Ziegen verbringen. Nach einer feinen Rast geht es schwungvoll auf dem Anstiegsweg zurück zur Alm, wo unsere Lieben bereits auf uns warten und uns eine Stärkung bestellt haben. Gemeinsam geht es dann zurück zum Auto.

Höhenmeter: ca. 500 m
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Öttenbacher Alm

Öttenbacher Alm, unterwegs mit vielen Tieren

Mittwoch, 10. Mai 2017

Maiser Waalweg

Über den Maiser Waalweg zum Torgglerhof in Saltaus.

Idyllisch unterwegs an alten Bewässerungskanälen
Wege am Wasser sind bei unseren Mädels immer beliebt und so entscheiden wir uns heute im Tal nahe Meran zu bleiben und ein Stück des Maiser Waalweges zu erwandern. Wir parken beim Sportplatz in Kuens nahe der Passer, überqueren den Fluss und gehen fünf Minuten steil durch den Wald empor zum Einstieg in den Maiser Waalweg.

Ein Weg, der auch den Kleinsten Spaß macht
Der Begleitweg des Waals führt uns nun eben durch den Mischwald. Das Wasser im Waal fließt ruhig. Wir queren den Steinbach und gelangen zur alten, verfallenen Waaler-Hütte, deren Mauerreste noch erkennbar sind. Nach dem Waldabschnitt gelangen wir zu den Obstwiesen und wandern mit freier Sicht auf die umliegenden Berge stets am Waal entlang talein bis zum Torgglerhof, wo wir lohnend einkehren.

Lohnende Waalwanderung nahe Meran, der Maiser Waal
Während ich mit den Kindern auf dem Spielplatz bleibe, kehrt Hannes auf dem Passerweg (ideal auch mit dem Laufrad) zurück zum Sportplatz in Kuens und holt uns dann mit dem Auto beim Torgglerhof ab.

Höhenmeter: gering
Gehzeit: fast 1,5 Stunden (nur Hinwanderung)
Einkehr: Torgglerhof (Sonn- und Feiertags nur auf Vorbestellung)

Blüte am Wegrand

Dienstag, 23. August 2016

Gipfelwanderung mit Kleinkind: Spieler, 2076 m

Lohnende Gipfelwanderung mit Kleinkind und Baby im Sarntal.

Spieler mit Blick zum Ifinger
Beobachten auf Augenhöhe
Kurz nach Sarnthein fahren wir die schmale Hofzufahrt hinauf nach Öttenbach zum Wanderparkplatz. Über den breiten Weg Nr. 10A wandern wir entlang, bis wir auf die erste Abkürzung durch den Wald treffen. Über diese kurz bergauf bis wir auf das weitläufige Almgelände der Öttenbacher Alm gelangen.

Auf der Öttenbacher Alm...
... ist viel los
Wir erreichen nach einer halben Stunde die Öttenbacher-Alm, 1924 m und spazieren dann auf dem breiten Weg Nr. 14 hinüber Richtung Meran 2000. Es begrüßen uns immer wieder Weidetiere und so stehen wir bald am Fuße des grünen Berghügels, dem Spieler. Über den Grasrücken wandern wir bergauf bis zum aussichtsreichen Gipfelkreuz, 2076 m. Unsere kleine Wanderin freut sich!

Dolomitenblick zum Rosengarten
Abstieg mit Blick zum Mendelkamm
Nach einer kurzen, da windigen Pause laufen wir bergab zum Kreuzjöchl, 1981 m. Von dort auf Steig Nr. 15 weiter hinunter in den Wald, wo wir im Schatten ein ausgiebiges Pick-Nick aus dem Rucksack genießen. Anschließend geht es auf dem Waldweg weiter zu einem Hirtenunterstand, über den Bach und zum Öttenbacher Wanderparkplatz.

Höhenmeter: 450 m
Länge: 7,6 km
Gesamtgehzeit: 4 Stunden
Einkehr: Öttenbacher-Alm

Blick zum Hinteren Seelenkogel
Abstieg mit Blick zur Sarner Scharte

Donnerstag, 7. Juli 2016

Hirzer Almenweg, 2020 m

Almenweg unter dem Hirzer.

Hochnebel-Wanderung auf der Hirzeralm
Staffel-Alm, erreicht in 20 Minuten von der Bergstation aus
Nach Saltaus fahren wir über Schweinsteg hinauf zur Mittelstation der Hirzer-Seilbahn. Von dort mit der Bahn durch den Wald hinauf zur Bergstation und dem Gasthof Klammeben, 1980 m. Im Hochnebel wandern wir südwärts auf dem Weg Nr. 40 eben hinüber zur Staffel-Alm und der Stafell-Hütte, 2020 m. Kurz vorher biegt links der Almenweg ab.

Blütezeit in den Bergen
Mystische Hochnebel-Wanderung im Hirzergebiet
Dem Almenweg, einem schmalen Steig, folgen wir mittelsteil über die Grashänge bergauf. Die Alpenrosen, welche diesen Weg zieren, sind vom Frost leider arg in Mitleidenschaft gezogen worden. So blühen sie nur vereinzelt, aber wunderschön!

Ab den Steinmännchen führt der Weg abwärts
Zur Alpenrosenblüte besonders schön, der Hirzer Almenweg
Am Kamm und bei den Steinmännchen angekommen, blicken wir hinunter zu den Hirzeralmen. Von nun an wandern wir abwärts, den Bach querend hinunter zur Tallner Kaser Alm, 2022 m und der Hirzerhütte, 1986 m. Von dort leicht ansteigend durch zwei Felsen zurück zur Bergstation der Hirzer Seilbahn.

Höhenmeter: ca. 200 m
Gesamtgehzeit: 1,5 Stunden
Einkehr: Staffel-Almen, Tallner Kaser Alm, Hirzer-Hütte, Klammeben

Blick auf die Tallner Alm und die Hirzerhütte
Eine Kuh will begrüßt werden

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