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Samstag, 12. April 2014

Waldlehrpfad Marlinger Waalweg

Blühende Waalweg-Wanderung mit Baby.

Blick vom Waalweg nach Meran
Informationstafel am Marlinger Waalweg, hinten der Gantkofel
Von Marling fahren wir hinauf Richtung Marlinger Berg und parken auf dem Parkplatz unterhalb von Schloss Lebenberg. Wir gehen heute ein Teilstück der längsten Waalwanderung Südtirols. Vom Parkplatz kurz hinunter zum Einstieg in den Marlinger Waal und nun in ebener Wanderung weiter.

Marlinger Waal, ein Weg am Wasser
Waldlehrpfad am Marlinger Waalweg
Wir spazieren an der aussichtsreichen Weinberghütte vorbei und kommen zum Beginn des Waldlehrpfades. Der Waldlehrpfad führt am Marlinger Waalweg entlang. Die nächsten zwei Kilometer lernen wir neues und Interessantes rund um den Wald sowie die heimischen Baumarten kennen. Vom Waldrand gelangen wir in die blühenden Obstwiesen, zur Waalschell und dem Wetterkreuz.

Blühende Bäume vor schneebedeckten Bergen
Blick auf den Meraner Pferderennplatz
Es geht vorbei am Gasthof Waalheim und dann an einem felsigen Waal-Abschnitt weiter zum Gasthof Waldschenke. Für heute beenden wir hier unsere Waal-Wanderung und gehen auf dem Hinweg, jetzt mit Blick nach Süden, wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Höhenmeter: gering
Einkehr: Waalheim und Waldschenke
Gehzeit: 1,5 Stunden insgesamt

Blühendes Dörfchen Marling
Leicht und schön, eine Waalwanderung mit Baby

Montag, 12. August 2013

Naturlehrpfad Toblacher See, 1259 m

Rundwanderung am Toblacher Bergsee, ein Naturjuwel im Höhlensteintal.

Der Toblacher See, ein klarer, von der Rienz durchströmter Bergsee
Toblacher See, hinten der Golfen und das Hochhorn
Von Neu-Toblach wandern Hannes, Lena und ich südwärts zum Ortsteil Rienz. Über eine schmale, asphaltierte Straße (Nr. 29) geht es weiter, vorbei am Sportzentrum und dem Hochseilgarten und dann zu den Saghäusern (Bauernhof mit einer Kapelle in der Nähe). Nun setzt sich der Weg durch einen lichten Mischwald auf einer breiten Forststraße fort. Links neben uns fließt die Rienz, die am Fuße der Drei Zinnen entspringt.

Kinderwagenfreundliche Seewanderung in Toblach
See in Toblach - Blick über das Südostufer
Nach ca. 40 Minuten erreichen wir das Nordende des klaren Toblacher Sees. Der Toblacher See liegt im Süden von Toblach, am Eingang des Höhlensteintal, welches Toblach mit Cortina verbindet. Der See ist 14,3 Hektar groß, hat einen Umfang von 4,5 Kilometer und ist 3,5 Meter tief. Rund um den See führt uns ein schön angelegter Naturlehrpfad. Immer wieder treffen wir auf lehrreiche Stationen und idyllische Rastplätze.

Wanderung entlang der Rienz
Der Toblacher See gegen die Naßwand
Der Toblacher See mit seiner Moor- und Schilfzone steht als Naturdenkmal und Teil des Naturparks Fanes-Sennes-Prags unter besonderem Schutz. Die Aussichtsplattform am See eröffnet uns einen weiten Ausblick auf dieses Naturjuwel. Am Südende des Sees treffen wir auf ein Delta, hier hat die Rienz Material angeschwemmt und das Delta geformt. Auf diesem Material entstand in Ufernähe eine typische Feuchtwiese.

Lehrreich, der Naturerlebnispfad "Toblacher See"
Station am Ostufer des Toblacher See
Wir wandern auf dem Naturerlebnispfad weiter und schließen unsere See-Rundwanderung. Dann geht es wieder durch den Wald über die Saghäuser zurück nach Neu-Toblach.

Höhenmeter: 50 m
Gesamtgehzeit: 2,5 Stunden
Einkehr: unterwegs im Gasthaus am Westufer


Schwäne im Toblacher See
Der Schwan, der größte aller Entenvögel

Samstag, 8. Juni 2013

Friedensweg in Kaltern

Über den Friedensweg mit den acht Besinnungspunkten nach Altenburg.

1. Besinnungspunkt: die Weite der Landschaft genießen
Ein schöner Vormittag lädt zum Wandern in den Altenburger Wald ein. So parken Hannes und ich bei den Sportplätzen in Kaltern/Altenburg. Von dort folgen wir der Markierung "Friedensweg" mit dem weißen Punkt. Zunächst durch den Wald leicht abwärts, den Trimm-Dich-Pfad entlang, vorbei am Löschweiher und hinaus zum aussichtsreichen Klotz-Bankl.

Ein einmaliges Plätzchen: das Klotz-Bankl im Altenburger Wald
Die Besinnungspunkte:

  1. Maß: ein Stuhl lädt ein zum Sich-Hinsetzen, sich Ruhe zu gönnen und das richtige Maß im Leben wieder zu finden.
  2. Klugheit: ein Steinkreis, der durch einen Riss alle Steine verbindet und zum Beisammensein einlädt
  3. Gerechtigkeit: ein gespaltener Stamm mit einem Stein zeigt, wie Ungerecht mit Gewalt das trennt, was zusammengehört. Der weiße Stein steht für die Kräfte des Himmels.
  4. Glaube: ein Findling mit drei Öffnungen, die für Gott, Mitmensch und Ich stehen.
  5. Hoffnung: ein großer Stein mit einer rauen und einer glatten Seite und der Inschrift Jesus, der zur Begegnung mit ihm einlädt.
  6. Mut: der Abstieg durch die Rastenbachklamm, Einladung in sich selbst tief hineinzublicken
  7. Liebe: bei der Kirchenruine St. Peter
  8. Frieden: die Friedensbrücke, auf der in mehreren Sprachen das Wort Frieden steht, zwischen den Menschen und den einzelnen Völkern.
Der Friedensweg in Kaltern, von Künstlern gestaltet
Blick zur Leuchtenburg
Vom Klotz-Bankl nach links, vorbei an der ersten Station des Friedenweges und weiter leicht bergab. Dann nahezu eben durch den schattigen und kühlen Wald nach Süden. Immer wieder treffen wir auf die Friedensweg-Stationen, gelangen zum nächsten Löschweiher, dem Panoramablick und bald darauf zum Müllereck. Hier beginnt auch der Einstieg in das Biotop der Rastenbachklamm, welche abenteuerlich hinunter zum Kalterer See führt.

Der Friedensweg, ein schattiger Waldweg
Durch den Abschnitt Mut - Rastenbachklamm
Den oberen Teil dieser engen Klamm, durch die der Rastenbach rauscht, gehen wir hinunter bis zur ersten Weggabelung. Wir durchwandern sie über Holzbrücken und Stiegen. Beim Wegschild "Altenburg", Friedensweg geht es die abgestiegenen Höhenmeter in Serpentinen wieder empor. Bald erreichen wir die Kirchenruine St. Peter, deren Geschichte bis ins 6 Jh. zurückreicht. Es handelt sich um eine der ältesten Kirchen Südtirols. Mit der Schließung der Kirche 1782 begann ihr Verfall. Von der St. Peter-Ruine wandern wir weiter hinauf zur St. Vigilius-Kirche in Altenburg.

St. Peter-Kirchenruine
Eidechse auf der Kirchenmauer
Zurück wandern wir über den Altenburger Spazierwanderweg. Dazu überqueren wir die Straße und gehen bergauf Richtung Mendelkamm. Bald zweigt rechts der Waldwanderweg ab. Über ihn geht es nahezu eben zurück zu den Sportplätzen in Altenburg.

Höhenmeter: 300 m
Gesamtgehzeit: 3 Stunden
Einkehr: in Altenburg
Blick von Altenburg über die St. Peter-Ruine nach Kaltern
Sattgrün - unterwegs im Buchenwald

Samstag, 25. Mai 2013

Weinlehrpfad in Girlan

Natur- und Weinlehrpfad "Hoher Weg" in Girlan.

Mohnblüte unter den Pergeln
Blick zum Gantkofel
Einen interessanten und lehrreichen Morgenspaziergang beginnen wir heute im Weindorf Girlan. Vom Parkplatz außerhalb des Dorfes spazieren wir zur Kirche und folgen vom Dorfplatz der Beschilderung Natur- und Weinlehrpfad. Wir gelangen gleich in die Weingüter und zur ersten von insgesamt 15 Infotafeln. Diese berichten über den Weinanbau in Südtirol im Kreise der Jahreszeiten, über die verschiedenen Erziehungsformen und den Pflanzenschutz.

Rastplatz entlang des Weges
Wiesensalbei am Wegrand
Mit schönem Blick zum Schlern und Rosengarten sowie zum Gantkofel geht es den Weinbergen entlang, vorbei an vielen verschiedenen Pflanzen, Trockenmauern, einladenden Bänken und einem Wetterkreuz. Der Weinlehrpfad "Hoher Weg" ist als Rundwanderweg angelegt und bringt uns über eine schöne Schleife wieder zurück nach Girlan.

Höhenmeter: gering
Gesamtgehzeit: 30 Minuten
Einkehr: in Girlan

Gut beschildert, der Weinlehrpfad in Girlan

Das Wetterkreuz am Hohen Weg in Girlan

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