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Samstag, 30. Januar 2016

Äusseres Hocheck, 2867 m

Über den Wolken am Hocheck im Pflerschtal.


Nahezu schneefrei, die Pflerscher Südseite mit dem Tribulaun
Wir starten im hintersten Pflerschtal, in Hinterstein und gehen über die Forststraße zur Ochsenalm, 1690 m. Von dort über freies Gelände in den Talschluss hinein. Links über einen langgezogenen Hang empor und über eine Rechtsschleife in eine Senke.

Unterwegs über den Wolken
Oberer Teil des Aufstiegs
Bei einer Teepause beginnt Hochnebel aufzuziehen, der unter uns liegen bleibt. Es geht dann eher flach weiter und über eine Kuppe immer steiler werdend empor. Links haltend die Gipfelflanke empor bis zu einem großen Stein. Die letzten 50 Höhenmeter sind aufgrund der Steilheit technisch schwieriger.

Gipfelblick zu den Stubaier Alpen
Wie ein Wasserfall ziehen die Wolken ins Ridnauntal
Wir genießen eine fast einstündige Gipfelrast über den Wolken in der warmen Jännersonne. Die Abfahrt vom Äusseren Hocheck wählen wir über den Aufstiegsweg, bei welchem sich Pulver-, Gries- und Bruchharsch abwechselten.

Höhenmeter: 1450 m
Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg
Einkehr: keine

Hochnebel-Tiefblick auf die Ellesspitze
Das Glück der heutigen Skitour liegt ober den Wolken
Abfahrt vom Hocheck

Mittwoch, 10. Juni 2015

Flecknerspitze, 2358 m

Jaufenkammwanderung mit Gipfelerlebnis auf der Flecknerspitze.

Tragling im MilaMai, vor den Zillertaler Alpen
Talblick ins Passeiertal
Bei der Römerkehre, 1950 m auf der Jaufenpassstraße (Passeirer Seite, letzte Kurve vor dem Pass) biegen wir links ab und fahren eine geschotterte Straße hinauf zum Parkplatz. Wir folgen dann kurz dem breiten Fahrweg (12A) und gehen bei einer kleinen Lacke nach rechts.

Panoramareich, die Jaufenkammwanderung
Mia im Puppentragetuch
Wir wandern den Urweg Jaufenkamm (Nr. 13B) in fünf Minuten hinauf in den Rinnersattel, die Jaufensenke, die jahrtausendelang den kürzesten Übergang vom Ratschings- ins Passeiertal darstellte. Nun nach links über den Jaufenkamm weiter. Er ist einer der lohnendsten Panoramawege Südtirols mit herrlicher Rundsicht von den Zillertaler Alpen bis hin zur Texelgruppe und hinaus bis ins Etschtal.

Blick vom Jaufenkamm zu den Sarntaler Alpen
Blumenreiche Wanderung im Frühjahr
Zunächst erreichen wir die Bergstation vom Ratschingser Skigebiet und gehen kurz weiter bergauf. Dann queren wir unter der kleinen Gipfelerhebung Fasnacht (lohnender Abstecher, fünf Minuten) hinein in eine Senke und gehen über den steileren Anstieg hinauf zum Gipfel der Flecknerspitze, 2358 m. Die Flecknerspitze belohnt uns mit einem einmaligen Tal- und Bergblick.

Flecknerspitz - von vielen auch Saxner genannt
Gipfelaufbau der Flecknerspitze
Nach einer schönen Gipfelpause gehen wir auf dem Hinweg hinunter bis unterhalb des Fasnachter und wandern von dort steil bergab zur Flecknerhütte, 2100 m. Von hier bringt uns der breite Fahrweg 12A gemütlich in 15 Minuten zurück zur Römerkehre.

Höhenmeter: 400
Gehzeit: 1,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: Flecknerhütte

Jaufenkamm-Urweg
Flecknerhütte

Donnerstag, 7. Februar 2013

Hocheck, 2867 m

Faschings-Skitour auf das Hocheck in Pflersch.

Unterwegs am Unsinnigen Donnerstag
Tief verschneites Pflerschtal
Alleine parken wir beim Hinterstein-Parkplatz im Pflerschertal und gehen die Forststraße entlang zur Ochsenhütte, 1690 m. Weiter talein und ansteigend, sich links haltend bis unterhalb der Felsen. Diese gehen wir links aus queren rechts über eine Rampe empor. Den bereits abgeblasenen Bergrücken entlang, bis wir in einen Kessel gelangen.

Über 10 cm Neuschnee dem Hocheck entgegen
Die Sonne setzt sich nicht durch
Nun in Spitzkehren den Hang empor und wieder flacher in eine Ebene. Links gehen wir in die Einsattelung zwischen Hochtrogspitz und Hocheck. In der steilen Scharte brechen wir aufgrund der schlechten Sicht und der damit nicht erkennbaren Triebschneepakete unterhalb des Gipfels ab. Nach einer kurzen Rast fahren wir über den Aufstiegsweg wieder zurück ins Tal.

Höhenmeter: 1200 m
Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg
Einkehr: unterwegs keine, Zwiebelsuppe beim Moarwirt in Gossensass

Pulverabfahrt
Die Bäume im Winterkleid

Samstag, 29. Dezember 2012

Ratschinger Kreuz, 2359 m

Pulver-Skitour auf das Ratschinger Kreuz im Ridnauntal.

Skitour vom Ridnauntal ins Valtigltal
Aufstieg durch die unberührte Natur
Im Ridnauntal fahren wir bis nach Ried und parken links auf dem Skitouren-Parkplatz mit freiwilliger Spende. Vom Auto über Wiesenhänge zum Eingang des Valtigltal. Nun die Forststraße talein zur Kaserstatt-Alm, 1795 m und links über den Hang in Spitzkehren empor zur Entholz-Alm, 2022 m. Ab der Alm stets mit dem Gipfelkreuz im Blick sich leicht links haltend bis ins Ratschinger Joch unter den Gipfelhang.

Aufstieg oberhalb der Entholzer-Alm
Steiler Gipfelhang, Ziel in Sicht
Über den Gipfelhang steil in Spitzkehren empor zum Ratschinger Kreuz, 2359 m. Die Abfahrt vom Gipfel bis fast ins Tal erfolgt über schönsten Pulver auf dem Anstiegsweg mit der Ausnahme, dass wir oberhalb der Entholz-Alm orographisch links vom Bach bis zur Kaserstatt-Alm abfahren.

Das Ratschingser Kreuz ist auch eine lohnende Schneeschuhwanderung.
Höhenmeter: 1030 m
Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde Abfahrt
Einkehr: unterwegs keine, anschließend im Sonklarhof

Ratschinger Kreuz, 2359 m
Aufstieg und Abfahrt - ein Genuss

Samstag, 24. März 2012

Ruderhofspitze, 3474 m

Steile Firntour auf die Ruderhofspitze im Stubaital.

Fast ohne Flachstücke geht es steil dem Gipfel entgegen
Aufstieg mit Staubaier-Alpen-Blick
Start um 6.00 Uhr in Ranalt im hintersten Stubaital neben der Talstation der Stubaier Gletscherbahn. Wir folgen der Skiabfahrt "Wilde Grube". Nach dem flachen Stück rechts über die Holzbrücke und über eine Steilstufe empor. Wieder etwas flacher (Ruderhof) und dann über schönes Skigelände steil empor Richtung Norden.

Schönes Skigelände...
... bis zur Ruderhofspitz
Auf Quote 2800 m kurz nach Westen, dann über den Ruderhofferner bis zu einer Steilflanke. Diese Flanke (knapp 40°) mit Harscheisen oder Steigeisen empor. Nun mäßig steil sich eher links haltend über den Gipfelhang hinauf. Skidepot. Die letzten Meter über den Grat zum Gipfelkreuz der Ruderhofspitze. Bei schöner Aussicht auf die Stubaier Alpen, dem Habicht, den Wilden Freiger, dem Zuckerhütl und dem Hinteren Schrankogel genießen wir unsere Rast.

Wilder Freiger, Wilder Pfaff und Zuckerhütl 
Blick nach Südwestern über den Stubaier-Gletscher
Die Abfahrt bis zur Steilstufe ist hartgepresst, dann gleiten wir über allerfeinsten Firn ins Tal, der letzte Teil weich, aber noch gut zu fahren.

Höhenmeter: gut 1700 m
Gehzeit im Aufstieg knapp 4 Stunden, Abfahrt 1 Stunde
Einkehr: unterwegs keine

Firn, Firn, Firn
Christoph in Aktion

Sonntag, 18. März 2012

Kleine Kreuzspitze, 2518 m

Über die Klamm-Alm im Nebel auf die Kleine Kreuzspitze.

Klamm-Alm mit Blick ins Ratschingstal
Aufstieg über sanfte Hänge 
Die Freude an Bewegung führt uns heute ins hintere Ratschingstal nach Flading. Im Talschluss parken wir, schnallen Ski und Schneeschuh an und überqueren den Ratschingsbach. Über den Forstweg durch den lichten Wald hinauf in den Almboden. Leicht ansteigend und über den letzten steilen Hang empor zur Klamm-Alm, 1925 m.

... dem Nebel entgegen
Nebel ab der Senke vor der Querung zur Gipfelflanke
Oberhalb der Alm queren wir links ins Tal. Über sanfte Hänge und einem steilen Kamm-Anstieg gelangen wir in eine Mulde. Jetzt ist starker Nebel aufgezogen. Rechts haltend queren wir einen Hang der uns ausholend durch ein Becken zum Gipfelhang bringt. Die Spur der letzten Tage ist gut, die Verhältnisse sicher. So geht's mit wenig Sicht steil hinauf in die Gipfelscharte. Die letzten fünf Minuten führen über den luftigen Grat hinüber zum eisernen Kreuz der Kleinen Kreuzspitze, 2518 m.

Steil die letzten Meter zum Gipfel der Kreuzspitze
Ein Kreuz, der dem Namen des Gipfel gerecht wird: Kleine Kreuzspitze
Nach einer einsamen Rast, auf der eigentlich viel begangenen Skitour, gehen wir vorsichtig wieder zurück zum Skidepot und über den Anstiegsweg wieder zurück bis vor den letzten Hang der Alm. Rechts gelangen wir in einen sehr steilen Hang (ca. 35°). Über diesen hinunter bis wir auf die Aufstiegsspur zur Klamm-Alm gelangen. Nun wieder auf dem Anstiegsweg zurück nach Flading und zu hausgemachten Kürbis-Teigtaschen, Schlutzkrapfen und einer Knödel-Suppe.

Höhenmeter: 1050 m
Gehzeit: flotte 2 Stunden im Aufstieg, gut 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: unterwegs keine, Schölzhornhof in Flading (oberhalb vom Parkplatz)

Abfahrt in die Senke, wo das Tal gewechselt wird
Auch mit Schneeschuhen ein tolles Gipfelziel, die Kreuzspitze

Sonntag, 26. Februar 2012

Maurerspitze, 2628 m

Im tiefsten Winter auf die Maurerspitze im Pflerschtal.

Gut 10 Zentimeter Neuschnee im Pflerschtal
Aufstieg im Nebel und bei Schneefall
Vom Parkplatz in Innerpflersch bei den Steinhöfen den Forstweg entlang und nach ca. 20 Minuten über eine Waldschneise empor. Oberhalb der Waldgrenze gelangen wir wieder auf den Forstweg und erreichen über einen Bergrücken die Grubenalm, 1893 m.

Gipfelgrat zum Maurerspitz
Blick vom Gipfel zum Grat
Nun talein und über mehrere Mulden hinauf in eine Ebene. Wir halten uns links und kommen zu einem Steilhang. Über diesen empor in das Pfarmbeiljoch, 2543 m. Skidepot. Über den Grat zu Fuß weiter zum Gipfel der Maurerspitze, 2628 m. Abfahrt wie Aufstieg über schönstem Pulver, im unteren Teil nasser Schnee.

Höhenmeter: 1250 m
Gehzeit: 3 Stunden im Aufstieg
Einkehr: keine


Maurerspitze, ein klassisches Hochwinter-Ziel
Das kleine Kreuz auf der Maurerspitze

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