Sonntag, 7. Februar 2010

Seeblspitze in Weissenbach, 2331 m




























Wir parken in Weissenbach/Sarntal und beginnen unsere Tour links nach der Brücke. Wir folgen einem schmalen Weg und dann über die Wiese hinauf zum Winkhof. Hinter dem Hof folgen wir der Forststraße in das flache Unterbergtal. Nach einem Engpass weitet sich das Tal. Wir biegen links ab, vorbei an einer Hütte und weiter der Forststraße entlang zur Ebenberghütte, 1780 m. Hier genießen wir eine handgeschöpfte Gourmetschockolade aus dem Konditorhaus „Anton Oberhöller“. Nach der Hütte rechts hinauf und rechts eines tiefen Grabens weiter. Die kleine Hütte lassen wir links liegen und steigen in südöstliche Richtung über weite Hänge zur Seeblspitze hoch. Auf das neue Gipfelkreuz, das über den Grat erreichbar ist, haben wir heute aufgrund des nicht ganz sicheren Gipfelhanges verzichtet.

Mit dabei: Uli, Hannes, Monika
Höhenmeter: 1000 m
Gehzeit im Aufstieg: 3 Stunden
Einkehr: keine















Samstag, 6. Februar 2010

Schönjöchlspitze, 2308 m



















Auf zur Pulverschneetour steht im SMS von gestern, es bewahrheitet sich heute auf der Schönjöchlspitze im Pensertal.

9.30 Uhr parken wir in Pens/Sarnthein und überqueren die Langlaufloipe und die Talfer. Auf Steig 12 durch den Wald hinauf zur Kirchbergalm, die wir links liegen lassen. Weiter leicht ansteigend talein bis nahe dem Talschluss. Nun links einen steilen Hang empor. Das Gipfelkreuz in Sicht kurz flach und dann mäßig steil hinauf zum Jöchl. Starker Nordföhn lässt uns rasch abfellen und über schönsten Pulver ins Tal fahren.

Mit dabei: Heidrun, Hans, Peter, Robert, Hannes
Höhenmeter: 900 m
Gehzeit im Aufstieg: 2 Stunden
Einkehr: keine

Sonntag, 31. Januar 2010

Bärentaler Ober-Hütte, 2028 m














Von Pfalzen fahren wir zum Weiler Platten wo wir kurz vor den Bärentaler-Hof parken. Windig geht’s über den Wiesenhang los. Wir folgen dem Sommerweg und gelangen zur Perntaler Alm, 1847 m. Nun steiler durch lichten Wald hinauf zur Bärentaler Ober-Hütte, 2028 m. Nach einer Teepause bei der Hütte kommen wir rasch ins freie Gelände. Eisig kalter Sturm lässt uns nach der Waldgrenze schleunigst umkehren.

Mit dabei: Magdalena, Christoph, Lia, Hannes und Monika
Höhenmeter: 700 m
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: keine

Samstag, 30. Januar 2010

Skitour im Herzen des Sellastocks





























Start: 9.30 Uhr am Grödnerjoch – steil in Spitzkehren den Hang hinauf – Querung zum Eingang des Val Culea – in Spitzkehren durch das Tal zu einer Rinne die wir durchsteigen (ca. 40°) – im Ausstieg ist die nächste Scharte in Sicht, die wir wieder durchsteigen (unwesentlich leichter) – Pulverabfahrt ins Valun de Pisciadù bis nahe der Pisciadù-Hütte – Auffellen und durch das Valun de Pisciadù bis zum Sela de Pisciadù (extrem steil, Ski geschultert) – Abfahrt mit Gegenanstieg bis zur Boè-Hütte (Bamberger-Hütte) – von dort Steilabfahrt (ca. 35°) durch das Val de Mesdì – mit dem Lift zurück zum Grödnerjoch (8,5 € oder 500 hm)

Fazit: Schwere Skitour mit Steilhängen bis zu 40°, sehr sichere Lawinenverhältnisse vorausgesetzt.
Mit dabei: Peter, Robert, Reinhard, Klaus, Christoph, Uli, Hannes
Höhenmeter: ca. 1100 m
Einkehr: keine





Sonntag, 24. Januar 2010

Stoanerne Mandln, 2001 m














Bei Sonnenuntergang noch oben zu stehen ist immer ein ganz besonderes Erlebnis. Eine bereits bekannte Route soll es sein und so fahren Sandra und ich am späten Nachmittag von Sarnthein nach Auen zur Sarner Skihütte. Wir schnallen die Schneeschuhe an und wandern die Forststraße durch den Wald entlang bis zur Auener Alm, wo wir die letzten Wanderer begegnen. Nach der Hütte öffnet sich ein weitläufiges Almgelände. Unseren Weg setzten wir weiter Richtung Auenjoch fort und biegen nach zehn Minuten links ab. Bald werden die über 100 Steinmänner und das große Wetterkreuz der Hohen Reisch sichtbar. Diese im Blickfeld erreichen wir sanft ansteigend den Gipfel mit einer grandiosen Aussicht ins Etschtal und auf die Dolomiten. Auf der Bank inmitten der Stoanernen Mandln genießen wir eine Dinkel-Marende und die letzten Sonnenstrahlen dieses schönen Wintertages.

Höhenmeter: 400 m
Gesamtgehzeit: 2 Stunden
Einkehr: unterwegs keine

Freitag, 22. Januar 2010

Innerer Nockenkopf, 2768 m

Der Innere Nockenkopf, ein Pulvertraum im Rojental.




























Bei -14° und leichtem Wind wandern Hannes und ich im Rojental, unterhalb des Weilers Rojen los. Wir folgen zunächst der Forststraße neben dem Rojenbach talein. Vorbei an mehreren Heuhütten und schon bald rechts angenehm über Wiesen. Wir spuren steil einen Bergrücken hinauf (links von einem Graben). Es erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen und es wird windstill. Nun sanfter stets den breiten Grat entlang. Auf 2.503 m gelangen wir zu einem Bildstöckl. Über den steileren Gipfelhang (Vorsicht bei Lawinengefahr) hinauf in eine Mulde. Links haltend über den Kamm zum kleinen Holzkreuz des Inneren Nockenkopfes, 2768 m. Landschaftlich sehr eindrucksvoller Skiberg mit wunderschöner Aussicht: Rojener Sonnenuhr, Seebödenspitze, Vallungspitze, Grionkopf und zum Greifen nah Piz Schalambert, Äusserer Nockenkopf und Piz Lad.

Auf der gesamten Tour sind wir alleine unterwegs. Hannes genießt eine berauschende Abfahrt mit Pulver vom Gipfel bis ins Rojental – leicht bis fast schwerelos, ein Pulvertraum.

Gesamtgehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg
Höhenmeter: 900 m
Einkehr: im Weiler Rojen















Sonntag, 17. Januar 2010

Felixer Weiher (Tretsee), 1604 m














Auch im Winterkleid ein lohnendes Ziel, der Felixer Weiher am Deutschnonsberg.

Sandra und ich fahren von Lana über den Gampenpass weiter nach St. Felix. Beim braunen Hinweisschild „Felixer Weiher“ biegen wir links ab und fahren ca. 1 Kilometer bis zum Parkplatz (Straßenende). Über den schön ausgetretenen Winterwanderweg stapfen wir leicht ansteigend durch lichten Wald und schöne Wiesen hinauf zur Felixer Alm, 1632 m. Nun sind es noch 10 Minuten zum hübsch gelegenen Felixer Weiher, auch Tretsee. Wir umrunden den Waldsee und genießen die letzten Sonnenstrahlen. Nach einem kurzen Abstecher zum Gasthaus Waldruhe kehren wir zurück zur Felixer Alm. Abstieg auf dem Anstiegsweg, oder zur ausgeschilderten Rodelbahn (2,2 km) und mit dem Schlitten in flottem Tempo zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: 325 m
Gehzeit: Aufstieg 1 Stunde
Einkehr: Felixer Alm (an den Wochenenden geöffnet)