Samstag, 19. Mai 2018

Gardasee-Wanderung: Panoramaweg Busatte-Tempesta

Panorama-Wanderung mit Kindern am Gardasee - unterwegs am Sentiero Busatte-Tempesta.

Höhepunkt am Ausgangspunkt, ein Papagei
Steinmännchen-Schiff unweit des Einstiegs in den Panoramaweg
Von Torbole am nördlichen Gardasee fahren wir mit dem Auto hinauf in dessen Naherholungszone. Kurz unterhalb der Sportzone befindet sich ein kostenloser Parkplatz. Wir gelangen nach zwei Gehminuten zum Imbiss und zum Spiel- und Bikeplatz. Hier treffen wir auf Pepita, einem frei lebenden Papagei, der die Kinderherzen fasziniert.

Ausblick nach Torbole und Riva
Infotafel am Sentiero Busatte-Tempesta
Dann folgen wir leicht abwärts gehend der Beschilderung Busatte-Tempesta und erreichen den Hochseilgarten. Von hier auf dem breiten Wanderweg durch den Wald leicht ansteigend bis zum Einstieg in den Panoramaweg.

Spannend für die Kinder, die Brücken und Treppen
Blick über den Gardasee nach Süden
Der Panoramaweg Sentiero Busatte-Tempesta ist ein Steig, der uns durch mediterranen Wald hoch über den Gardasee führt. Immer wieder öffnen sich schöne Blicke auf den See, sei es nach Norden als auch nach Süden. Der felsige, nicht begehbare Abschnitt wurde mit Stahltreppen begehbar gemacht. Eine tolle Abwechslung für müde Kinderbeine. Interessant sind natürlich auch die Informationstafeln und die Rastplätzchen.

Höhenmeter: 200 m
Gehzeit: Hinweg 1,5 Stunden - retour auf dem Hinweg
Alternativ könnte man auch in Torbole loswandern und dann mit dem Bus zurückfahren
Länge: ca. 5 km
Einkehr: am Ausgangspunkt, unterwegs keine

Bestens gesichert, die Stahltreppen
Abwechslungsreiche Vegetation am Busatte-Tempesta

Samstag, 12. Mai 2018

Rastenbachklamm: von Altenburg zum Kalterer See

Abenteuerlich durch die Rastenbachklamm.

Unser kleiner Tragling verschläft die ganze Wanderung
Es ist schon eine Weile her, dass wir in der Rastenbachklamm waren und so zog es uns heute wieder an diesen spannenden Ort. Für eine Frühlingswanderung ist die Klamm ideal. Hinter der Kirche in Altenburg bei Kaltern genießen wir zum Einstieg einen wunderschönen Tiefblick auf den Kalterer See. Dann geht es durch einen Buchenmischwald über einen steinigen Weg hinunter zur Hängebrücke und hinüber zur Kirchenruine St. Peter. Von dort der Beschilderung "Rastenbachklamm" folgend weiter bergab. Über Stiegen und in Serpentinen erreichen wir den rauschenden Bach. Dem Flußverlauf folgen wir dann.

Ausblick zur Leuchtenturm
Abenteuerlich, die Brücke zur Kirchenruine
Das Biotop Rastenbachklamm mit ihren Wasserfällen und Wasserbecken, den Brücken und Stiegen, den mit Efeu bewachsenen Bäumen, den umgefallenen Stämmen und dem dahinplätschernden kühlen Wasser ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal.

Frisch und sattgrün, der Wald im oberen Teil der Wanderung
Der Rastenbach lädt natürlich zum Spielen ein
Zwischen 2016 und 2017 wurde die Rastenbachklamm einer außerordentlichen Sanierung unterzogen. Das Ergebnis ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Materialien und Natur, mit dem Ziel die Durchwanderbarkeit zu ermöglichen, ohne in den Verlauf der Schlucht einzugreifen.

Aussichtsbalkon zum Kalterer See
Wasserreich, der höchste Wasserfall in der Schlucht
Während die Mädels und ich bei den Parkplätzen am Einstieg oberhalb von St. Josef am See gewartet haben, ist Hannes mit dem Rad, welches wir vorher hier deponiert haben, über Barleit in einer Stunde zurück nach Kaltern und von dort durch den Wald nach Altenburg zurückgeradelt. Anschließend hat er uns am Ausstieg abgeholt. Alternativ geht es am besten über die Schlucht oder das Bärental wieder zurück nach Altenburg.

Höhenmeter: ca. 400 m
Gehzeit: gemütliche 1,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: in Altenburg oder in St. Josef am See, unterwegs keine

Der untere Teil der Wanderung ist eine Waldwanderung

Samstag, 17. Februar 2018

Großes Valbontal, 2749 m

Skitour mitten im Rosengarten-Massiv.

Die Scharte links ist unser heutiges Ziel
Von der Tschamin-Schwaige nahe dem Weißlahnbad-Parkplatz im Tiersertal gehen wir über den Weg Nr. 3 ins Tschamintal. Auf dem langen Forstweg ging es weiter Richtung Grasleitenhütte bis zum Rechten Leger.

Unterwegs im Tschamintal
Unteres Valbontal
Von dort dem Tschaminbach folgend hinauf bis auf ca. 1750 m. Dann scharf nach rechts, einen steilen Hang empor, wo schließlich das Große Valbontal beginnt. Nach der ersten Steilstufe sehen wir bereits das Ziel, das Gspreizte Mandl. Wir erreichen die Scharte über einige Steilstufen, die sich immer wieder mit sanften Abschnitten abwechseln.
Zum Schluß gelangen wir über den steilsten Hang zum Ende der Valbontal-Scharte.

Blick zum Schlern zurück
Aufstieg Großes Valbontal
Mitten in den Dolomitenfelsen genießen wir unsere Pause und die Aussicht auf den Kesselkogel, Vajolettal und die Scalieretspitze. Abfahrt wie Aufstieg durch den schönsten Dolomitenfelsen.

Höhenmeter: 1500 m
Gehzeit im Aufstieg: 3,5 Stunden
Einkehr: keine
"Gipfelhang" Valbona-Scharte
Blick zum Schlern

Samstag, 13. Januar 2018

Vordere Flatschbergalm, 1905 m

Erste Winter-Almwanderung mit Sophie, natürlich im Ultental.

Wunderschön, wieder mit einem kleinen Tragling unterwegs zu sein
Unser Ziel, die Flatschbergalm
Ein strahlend sonniger Wintertag erwartet uns heute, als wir im Inneren Ultental oberhalb von St. Gertraud auf dem Waldparkplatz nahe den Flatschhöfen unser Auto abstellen. Warm eingepackt spazieren wir zunächst den Weg Nr. 143 eben talein, überqueren die Brücke des Flatschbergbaches und erreichen zwei Heuhütten.

Auch bergauf ist es auf dem Schlitten bequem
Aufstieg mit Aussicht ins hintere Ultental
Im Flatschbergtal öffnet sich das schöne Panorama auf die Ultner Berge. Es geht leicht bergauf, die warme Wintersonne im Rücken. Auch wenn es ein kalter Tag ist, wärmt uns die Sonne schon kräftig. 
Bald ist schon das Dach der Vorderen Flatschbergalm zu sehen.

Heuhütten im Flatschbergtal
Aufstieg zur Vorderen Flatschbergalm
Am Vorderen Flatschberg, 1905 m machen wir Halt und kehren bei Irmgard ein. Die einfache, aber typische Ultner Küche lässt keine Wünsche offen. Nach einer feinen Mittagspause wandere ich mit unserer Kleinen im Tragetuch auf dem Hinweg bergab, während Hannes mit den Mädels zurückrodelt.

Ein Schneehügel will entdeckt werden
Vordere Flatschbergalm im Ultental
Die Flatschbergalm ist im Winter an den Wochenenden geöffnet (Sa, So), im Sommer zunächst die Vordere, dann die Hintere Flatschbergalm. Wer die Wanderung verlängern möchte, kann auch im Winter bequem hinein zur Hinteren Flatschbergeralm spazieren.

Höhenmeter: ca. 150 m
Gehzeit: 45 Minuten mit Kleinkinderfüßen
Einkehr: Vordere Flatschbergalm (im Winter an den Wochenenden) 

Stubenausblick Vorderer Flatschberg
Bergab geht es mit der Rodel

Mittwoch, 10. Mai 2017

Maiser Waalweg

Über den Maiser Waalweg zum Torgglerhof in Saltaus.

Idyllisch unterwegs an alten Bewässerungskanälen
Wege am Wasser sind bei unseren Mädels immer beliebt und so entscheiden wir uns heute im Tal nahe Meran zu bleiben und ein Stück des Maiser Waalweges zu erwandern. Wir parken beim Sportplatz in Kuens nahe der Passer, überqueren den Fluss und gehen fünf Minuten steil durch den Wald empor zum Einstieg in den Maiser Waalweg.

Ein Weg, der auch den Kleinsten Spaß macht
Der Begleitweg des Waals führt uns nun eben durch den Mischwald. Das Wasser im Waal fließt ruhig. Wir queren den Steinbach und gelangen zur alten, verfallenen Waaler-Hütte, deren Mauerreste noch erkennbar sind. Nach dem Waldabschnitt gelangen wir zu den Obstwiesen und wandern mit freier Sicht auf die umliegenden Berge stets am Waal entlang talein bis zum Torgglerhof, wo wir lohnend einkehren.

Lohnende Waalwanderung nahe Meran, der Maiser Waal
Während ich mit den Kindern auf dem Spielplatz bleibe, kehrt Hannes auf dem Passerweg (ideal auch mit dem Laufrad) zurück zum Sportplatz in Kuens und holt uns dann mit dem Auto beim Torgglerhof ab.

Höhenmeter: gering
Gehzeit: fast 1,5 Stunden (nur Hinwanderung)
Einkehr: Torgglerhof (Sonn- und Feiertags nur auf Vorbestellung)

Blüte am Wegrand

Samstag, 29. April 2017

Pyramidenweg: zu den Steinegger Erdpyramiden

Erdpyramidenweg in Steinegg: unterwegs entdecken wir ein einmaliges Naturphänomen.

Das Ergebnis jahrtausendelanger Erosionsprozesse
Unsere heutige, gemütliche Familienwanderung führt uns zu den Erdpyramiden von Steinegg. Wir parken in Steinegg-Oberdorf und folgen gegenüber der Weißenbild-Kapelle der Beschilderung des Pyramidenweges. Zunächst über die Wiese hinunter, vorbei an blühenden Bäumen und weiter durch den Wald abwärts in die Katzenbachschlucht.

Einstieg in den Pyramidenweg
Wiesenabschnitt auf dem Weg zu den Steinegger Pyramiden
Über einen schön angelegten Steig erreichen wir wieder eine Wiese und gelangen dann wieder in den Laubwald. Über mehrere Brücken erreichen wir schließlich eine wunderschöne Aussichtsbank nahe dem Raffeinhof. Über die asphaltierte Hofzufahrt, aber mit Blick zum Schlern und Rosengarten spazieren wir fast bis zum Heiglerhof. Kurz vor dem Hof bringt uns der Weg Nr. 2 leicht ansteigend zum Dosserhof und kurz oberhalb treffen wir auf die Straße.

Interessanter, abwechslungsreicher Weg für Kinder
Im Laubwald
Kurz dieser entlang bis zum Wegkreuz. hier rechts ab und steil hinunter zu den Steinegger Erdpyramiden. Eine Informationstafel erzählt die Sage von der Entstehung dieser Naturwunder. Kurz unterhalb bringt uns eine hölzerne Aussichtsplattform mit Bank ganz nahe zu den Pyramiden von Steinegg. Weiter geht es durch Wald und Wiesen zum Glirghof und hinunter zur Hauptstraße, die uns in wenigen Minuten zur Weißenbild-Kapelle und unserem Ausgangspunkt bringt.

Höhenmeter: 240 m
Gehzeit: 3 Stunden, inkl. kleineren Pausen
Einkehr: keine
Formschön, die Erdsäulen von Steinegg
Der schönste Panoramablick

Montag, 17. April 2017

Über die Bärenfalle zum Tschafatschsattel, 2050 m

Frühlingsklamm-Wanderung durch die Bärenfalle auf den Tschafatschsattel.

Heidekräuter blühen am Wegrand 
Blick zur Schlucht, der Bärenfalle 
Unser flotte Frühlingsbergtour beginnt beim gebührenfreien Parkplatz Grube, 1180 m im Weißlahnbad. Bei der Infotafel beginnt der Wanderweg Nr. 2, der uns leicht ansteigend durch den Wald bergauf führt. Hier wärmt uns angenehm die Frühlingssonne. Bald erreichen wir das Tschetterloch, eine der seltenen Natursteinhöhlen im Dolomitgestein, die nur mit entsprechender Ausrüstung zu begehen ist.

Blick zur Latemargruppe
Oberer Abschnitt der steilen Bärenfalle
Am Hang blühen die Erika-Blumen und es öffnen sich immer wieder schöne Ausblicke zur Latemargruppe und dem Rosengartenmassiv. Ab dem Einstieg in die Schlucht geht es dann ziemlich steil bergauf. Durch imposante Felswände erreichen wir die eigentliche Bärenfalle. Über Holzstiegen und Holzbrücken gewinnen wir flott an Höhe und erreichen den Tschafatsch-Sattel, 2050 m. Im Sattel lädt eine Bank zur Rast und Aussicht genießen ein.

Einstieg "Bärenfalle"
Durch die steil herabfallenden Felsen bergauf
Vom Tschafatschsattel entweder wieder auf dem Anstiegsweg bergab, oder in 20 Minuten zur Sesselschwaige, in 1,5 Stunden zum Schlernhaus oder in 2,5 Stunden über die Hammerwand zur Tschafonhütte. Wir entscheiden uns heute wieder durch die Bärenfalle zurückzugehen.

Höhenmeter: ca. 900 m
Gehzeit: 2,5 Stunden im Aufstieg, 1 Stunde im Abstieg
Einkehr: keine

Geschnitzter Bär weißt auf den Namen der Bärenfalle hin
Abenteuerlicher Weg durch die Klamm der Bärenfalle

kostenloser Counter