Dienstag, 4. August 2020

Laugensee, Kleiner Laugenspitz und Gfrillner Laugenalm

Mit gehfreudigen Kindern eine wunderschöne Bergtour: rund um den Kleinen Laugen mit Badestopp am Laugensee, Gipfelstopp am Kleinen Laugen und Almstopp auf der Gfrillner Alm.

Blick auf Laugensee und Großen Laugen

Ein sehr heißer Sommertag lässt den geschmiedeten Plan zum Laugensee aufzusteigen und darin zu Baden in Umsetzung gehen. Vom Ausgangspunkt am Gampenpass, 1518 m wandern wir kurz den breiten Almweg entlang und biegen dann rechts bei der Bank in den steilen Bonacossa-Steig Nr. 133 ab. Für die Kinder ist richtig steil, auf schmalem Steig gerade richtig. Zudem laden immer wieder Schwarzbeeren zum Naschen ein. 



Nach der Waldgrenze machen wir am Holztisch der Jägerhütte bei schönem Ausblick auf das Etschtal und die Dolomiten eine erste Pause. Anschließend geht es leicht und mittelsteil ansteigend über Weiden und große Felsblöcke mit Blick zum Großen Laugen hinauf zum idyllischen Laugensee, 2180 m. Endlich, nach gut 2,5 Stunden liegt der Bergsee vor uns, eingebettet zwischen dem Großen und der Kleinen Laugenspitze. Die Kinder schlüpfen in die Badehose und drehen eine runde im kühlen See. Es ist wunderschön hier. Zudem laden einige Wassertiere zum Beobachten ein. 



Während die Kinder gut beschäftigt und betreut sind, machen wir Eltern einen Abstecher hinauf zur Kleinen Laugenspitze, 2297 m. Lediglich 20 Minuten Gehzeit vom Laugensee werden dafür benötigt und es ist sehr lohnend. Der Gipfelblick reicht zur Texelgruppe, ins Passeiertal und gegen die Dolomiten. Nach unserer Rückkehr wandern wir alle gemeinsam vom Sattel auf Steig Nr. 10 über Geröll und Wiesenböden in einer Stunde hinunter zur mit Schindeln gedeckten Gfrillner Laugenalm, 1835 m, wo wir eine Trinkpause einlegen. 



Anschließend weiter durch einen schönen Waldsteig und der "Feinlahn" (kurzer steinschlaggefährdeter Abschnitt) in einer Stunde zurück zum Gampenpass. 

Einkehr: Gfrillner Laugenalm
Gehzeiten: 2,5 Stunden zum Laugensee, von dort 20 Minuten zum Kleinen Laugenspitz, Abstieg über die Gfrillner Laugenalm insgesamt gut 2 Stunden 
Höhenmeter: 800 


Samstag, 25. Juli 2020

Gipfeltour mit Kindern: Hochjoch, 2376 m

Malerische Gipfeltour mit Kindern im Ultental.

















Von St. Pankratz im Ultental fahren wir hinauf zum Parkplatz bei St. Helena. Von dort zunächst nahezu eben den breiten Mariolberger-Almweg entlang und dann bei den Wegweisern links ab. Steil geht es durch den dichten Wald bergauf bis wir wieder zu einer Forststraße gelangen. Dieser entlang, die uns den Anstieg mit reifen Walderdbeeren versüßt. Dann wieder in den Wald und steil hinauf zur Jägerhütte am Hühnerspiel. Ein sehr idyllischer Platz mit Holzhütte, Brunnen und Tischen. Nach einer Pause mit Stärkung wandern wir im Auf uns Ab über den Bergrücken weiter bis wir nach über drei Stunden Gehzeit am Hochjoch-Gipfel stehen. Alle freuen sich auf die Rast und Mittagspause bei der Gipfelbank.




Anschließend geht es kurz den Anstiegsweg zurück und dann links auf Steig 8a hinunter zur Inneren Falkomai-Alm, 2151 m. Über schöne Weidewiesen geht es nach einem Stopp auf der Alm weiter dem Kirchbach entlang durch das grüne Tal hinaus. Immer wieder sind zur Freude der Kinder, die heute Wildpferde sind, kleine Bächlein zu überqueren. Die letzte Stunde geht dann von der Mariolberger Alm (Kuhalm) über den Almfahrweg zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: 800 m
Gesamtgehzeit: 6 Stunden mit gehfreudigen Kindern
Einkehr: Innerfalkomai-Alm, Mariolberger Alm


Donnerstag, 16. Juli 2020

Hochrautalm

Hochraut, eine Alm, die man zum Schluss abwärts erreicht.
Die Kinder waren vom Weg zur Hochrautalm so begeistert, dass wir die Alm heuer schon zwei Mal besucht haben. Vom Parkplatz oberhalb des Mudlerhofs in Taisten/Welsberg folgen wir dem breiten Fahrweg Nr. 31 leicht ansteigend bergauf. Manchmal gibt es einen Abkürzungssteig durch den Wald. Da die Wanderung ein Tal überschreitet, gelangen wir bald auf die Seite des Antholzer Tales. Auf halber Strecke liegt direkt am Wanderweg ein kleiner See. Zur Freude der Kinder tummeln sich darin zahlreiche Kaulquappen. Ein Zwischenstopp am idyllischen Teich ist daher unumgänglich. 



Anschließend geht es weiter und bald auf Weg Nr. 5 links hinunter bis wir die landschaftlich schön gelegene Alm erreichen. Zur Verwunderung führt der Schlussanstieg abwärts. Auf 1646 m werden hier auf der Hochrautalm besondere Alm-Gerichte gereicht. Die Speisekarte ist klein, dafür jedes einzelne Gericht mit ganz viel Liebe gekocht und angerichtet. 



Das besondere Plätzchen, die Liegestühle und der Besuch bei den Tieren lässt die Zeit auch für Kinder wie im Flug vergehen. Den Weg zurück haben wir Geheimsteig genannt, weil er in der Karte nicht aufscheint. Er führt oberhalb der Hütte rechts, steil ansteigend in den Wald. Eigentlich ist er derzeit gesperrt, aber die Forstarbeiten finden momentan nicht statt. Daher unbedingt sich vorher auf der Alm erkundigen, ob der Steig begehbar ist. Der Steig führt vorbei an einem grünen Jagerstand und gelangt dann wieder auf die Forststraße des Hinweges. Von dort gemütlich zurück zum Ausgangspunkt. 

Höhenmeter: ca. 300 m
Gehzeit: 1 Stunde hin, 45 Minuten zurück
Einkehr: Hochrautalm

Sonntag, 7. Juni 2020

Wieserbach-Wasserfall in Missian

Zum Wieserbach-Wasserfall in Missian.

Wasserfall in Missian
Die schönsten Wanderungen und Erlebnisse sind jene, die vor der Haustür starten. Daher wieder einmal eine schöne, versteckte Wanderung im Burgendörfchen Missian. Vom Spielplatz in Missian, daneben befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, spazieren wir hinauf bis zur Feuerwehrhalle und biegen dann rechts ab. Durch das Dorf geht es weiter, vorbei an den letzten Häusern bis wir zum Waldrand gelangen. Von hier durch den Mischwald auf Weg Nr. 12B leicht absteigend Richtung Andrian. Nach zehn Minuten erreichen wir den Wieserbach und seinen unteren kleinen Wasserfall. Kurz vor der Kurve führt links ein steiler, schmaler Rehsteig hinauf zum größeren Wasserfall.

Moos und Wasser, eine faszinierende Kombination
Staudamm bauen am Fuße des Wasserfalls
Hier befindet sich auch ein wunderschönes Plätzchen zum Verweilen mit Kindern. Staudamm bauen, Wasser umleiten, fallendes Wasser beobachten. Es gibt nichts schöneres als den Moment zu genießen.
Rückweg auf dem Hinweg oder weiter dem Wieserbach und der Markierung 12A folgend hinunter Richtung Andrian oder Unterrain. Entlang des Baches bieten sich immer wieder schöne Spielpausen an. Von Unterrain entweder auf der Straße oder wieder durch den Wald steil zurück nach Missian.

Gehzeit: Hin- und Rückweg jeweils 30 Minuten zum Wasserfall
Höhenmeter: zum Wasserfall gering
Einkehr: keine

Herz am Weg

Montag, 1. Juni 2020

Schwarzhorn, 2439 m

Schwarzhorn-Überschreitung von Jochgrimm aus.
Perspektivenwechsel der Schwarzhorn-Überschreitung, einer Bergtour, die wir schon in umgekehrter Richtung erwandert haben. So geht es heute vom Parkplatz am Jochgrimm auf Steig 582 über die Wiesen hinauf bis zu den Latschenkiefern. Durch diese steil empor und dann über einen steinigen, schmalen Bergpfad dem Gipfel, 2439 m entgegen. 

 

Nach der Mittagspause und der schönen Aussicht zum Weisshorn und der Lagoraigruppe, entscheiden wir zum Kugeljoch abzusteigen. Dieser Steig ist schmal, ausgesetzt, wesentlich länger als der direkte Abstieg vom Schwarzhorn und setzt daher Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus. Die Überschreitung zum Kugeljoch ist landschaftlich allerdings sehr lohnend. 



Über die steilen Grashänge erreichen wir nach einer guten Stunde die Wiese mit der verfallenen Hütte. Dort führt der Steig etwas unübersichtlich in den Wald. Zunächst wandern wir bergab und dann in langer Hangquerung zurück zum Ausgangspunkt. Die letzten Meter führen über die blühenden Weidewiesen bergauf. 

Höhenmeter: ca. 600 m
Gesamtgehzeit mit Kindern: 5 Stunden
Einkehr: mehrere auf Jochgrimm


Sonntag, 23. Februar 2020

Klettergarten mit Kindern: Burgstollknott in Partschins

Ein Klettergarten für Kinder in Partschins: der Burgstollknott.

Im Felsen ist es schon fein warm
Die ersten warmen Tage locken uns in einen Klettergarten am Fuße der Texelgruppe. Wir besuchen einen windgeschützten, sonnigen Platz, der mit Kindern ungefährlich ist. Der Burgstollknottn oberhalb von Partschins ist südlich ausgerichtet und dafür bestens geeignet.

Toller Kletterspaß am Burgstallknott
Kräuterfaltenbrot: Stärkung für zwischendurch
Wir parken kostenlos nach dem Dorfzentrum in der Zehentstraße und spazieren dann hinauf Richtung Geiterhof und zum Waldanfang, wo der Klettergarten auch beschildert ist. Knappe zehn Minuten geht es durch den Wald leicht ansteigend zum Fuß des Kletterfelsen. Die Freude der Kinder ist groß, den Felsen gut gesichert hinaufzuklettern. Leichte Kinderrouten und ein großer ebener Platz am Fuße des Felsen laden ein, ein paar Stunden hier zu verbringen.

Ideale Kletterrouten für Kinder
Ausblick nach Meran
Eine Informationstafel, zwei Tische mit Bänken und eine kleine offene Grillstelle runden den Klettergarten ab und machen ihn zu einem besonderen Plätzchen.

Fels: Gneis
Routen: von 3a bis 7a+
Seillänge: 1 Seillänge
Der Felsen ist auch von oben zugänglich, daher sind Selbstsichern und Abseilen möglich

Infotafel zum Klettergarten Burgstollknott

Sonntag, 8. Dezember 2019

Felixer Alm, 1604 m: Tolle Rodelbahn mit Kinder

Winter-Wanderung mit schöner Rodelbahn am Deutschnonsberg.

Empfehlenswert: die Einkehr auf der Felixer Alm
Ein sonniger Tag lockt uns heute hinaus in den Schnee. Auf der Landstraße bei St. Felix fahren wir gegenüber vom Hofschank Reinhof hinauf zum kostenlosen Parkplatz Klammbrücke. Warm eingepackt wandern wir auf dem Alm-Fahrweg leicht ansteigend über die Felixer Lärchen-Bergwiesen bergauf.

Erster Rodelausflug des heurigen Winters
Mit vereinten Kräften geht es bergauf
Die Kinder gehen allein, lassen sich aber immer wieder auch gern auf dem Schlitten ziehen. 45 Minuten ist die Almwanderung angeschrieben, wir brauchen heute fast 1.5 Stunden dafür. In der Felixer Alm auf 1604 m stärken wir uns und machen uns dann auf zur Rodelabfahrt. Kurz den Anstiegsweg zurück und bei der Weggabelung dem Schild 'zur Rodelbahn' folgend in den Wald.

Zur Auflockerung wird auf dem Hinweg "verstecken" gespielt
Schöne Berg-Ausblicke auf dem Anstiegsweg
Nach 2 Minuten erreichen wir den Startplatz über den es auf der tollen Rodelbahn bergab geht. Die Bahn ist nur für die Abfahrt gedacht, so kann man die Fahrt ganz ohne Gegenverkehr genießen. Auch wenn auf dem Hinweg derzeit einige apere Stellen sind, überrascht die Rodelbahn mit idealen Schneebedingungen.

Höhenmeter: ca. 250 m
Gehzeit: angeschrieben 45 Minuten, wir haben mir 3 kleinen Kindern 1,5 Stunden benötigt
Einkehr: Felixer Alm, lohnend, ideal auch am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen

Der Spaß beginnt: Startpunkt der Rodelbahn

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