Donnerstag, 11. September 2014

Heiligkreuzkofel, 2907 m

Von Pederü über die Klein-Fanes Alpe auf den Heiligkreuzkofel.

Aufstieg, im Herzen der Dolomiten
Jausenstation Ucia Pices Fanes
Es wird karstig, kurz oberhalb der Lavarella-Hütte
An einem selten schönen und frischen Sommertag wandern wir beim Gasthaus Pederü, 1540 m im Rautal los. Lena ist warm eingepackt und so wandern wir auf dem Fußweg über den St. Vigilbach und dann den Hang empor zu den Latschenkiefern.

Antonispitze (Sella di Fanes)
Zehnerspitze, der Hahnenkamm über der Fanes-Alpe
Nun folgt ein flacherer Teil, dem wieder ein mäßig steiler Hang folgt. Auf diesem Abschnitt kreuzen wir mehrmals den Fahrweg. Nach dem großen Wegkreuz erreichen wir die Alm Ucia Pices Fanes und bald darauf die Almmulde Klein-Fanes mit der Weggabelung der Fanes- und Lavarella-Hütte. Hier trennen sich unsere Wege.

Dolomiten-Felsgebilde auf dem Weg zur Kreuzkofelscharte
Fanesalm mit dem Heiligkreuzkofel
Hannes wandert mit Lena weiter zum Limojoch (Holzkreuz) und dem Limosee, 2174 m am Fuße des Col Becchei. Ich gehe weiter zur Lavarella-Hütte, 2040 m und von dort über den 7-er Steig rechts der Hütte hinauf in eine Hochebene. Über den Gran Ciamplacc am grasenden Vieh vorbei und dann über die weite, karstige Klein-Fanes-Alpe weiter.

Karstig & rauh, der Dolomitenfelsen in der Kreuzkofelgruppe
Tiefblick mit dem Heiligkreuzkofel (rechts oben der Gipfel)
Leicht ansteigend, wieder mal kurz absteigend und wieder mäßig ansteigend gelange ich schließlich zur Kreuzkofel-Scharte, 2609 m. Nun rechts auf gutem Steig leicht ansteigend hinauf zum Gipfel des Heiligkreuzkofel, 2907 m. Es ist schon einige Jahre her, als wir diesen schönen Dolomitenberg über den Klettersteig vom Schutzhaus Heiligkreuz aus erklommen haben.

Heiligkreuzkofel
Blick ins Innere Gadertal
Die heutige Aussicht über das Gadertal ist bezaubernd und weit. Nach einer freudvollen Pause kehre ich wieder zurück zur Kreuzkofel-Scharte, steige auf dem Hinweg ab, bis ich auf die Markierung Nr. 12 treffe. Dieser folge ich dann über steinige Böden und Mulden dem Parontal folgend bergab.

Neunerspitze (Sasso delle Nove)
Heiligkreuzkofel, Zehnerspitze, Neunerspitze
Die letzte halbe Stunde zur Hütte führt durch lichten Wald. Nach einer gemeinsamen Pause auf der Lavarella-Hütte wandern wir dann auf dem Fahrweg gemeinsam zurück nach Pederü. Ein wunderschöner Wandertag in den Dolomiten neigt sich dem Ende.

Höhenmeter: 1460 m
Gehzeit: 4,5 Stunden im Aufstieg, 3 Stunden im Abstieg
Einkehr: Lavarella-Hütte, Fanes-Hütte

Piz Lavarela
Dolomitenblick im Parontal

1 Kommentar:

Elisa hat gesagt…

wow was für tolle Eindrücke! Bisher hatte ich jedes mal in südtirol wellness ferien gemacht, doch mittlerweile reizen mich die Berge auch:-) Die sind so wunderschön und der Ausblick von da oben ist sicher einzigartig! Nächstes Jahr hoffentlich.

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