Sonntag, 8. September 2013

Pfroder Alm und Totenkirchl, 2186 m

Herbstwanderung über die Pfroder Alm zum Totenkirchl.

Kapelle Am Toten, Kirchlein unter dem Villanderer Berg 
Herbst auf der Villanderer Alm, zweitgrößte Hochalm Europas
Vom Parkplatz der Villanderer Alm (Gasserhütte, 4 €) wandern wir auf breitem Weg Nr. 6 leicht ansteigend hinauf zur Moar in Plun-Hütte, 1860 m. Auf dem breiten Kreuzweg weiter auf die weite Hochfläche der Villanderer Alm. Vorbei an malerischen Almhütten gehen wir den Nebenschwaden entgegen. Und zwischendurch schiebt sich ein Sonnenstrahl. Nach 1,5 Stunden erreichen wir die Pfroder-Alm, 2146 m.
Blick vom Totnkirchl über die Villanderer Alm
Top mit Kinderwagen erreichbar, die Pfroder Alm
Von der Alm machen wir den lohnenden Abstecher hinauf zum Totenkirchl, 2186 m. Der Name  des Totenkirchl stammt wohl von der kargen ("toten") Gegend. Das Totnkirchl stellt auch den Übergang von Villanders in Sarntal dar. Am Kirchl beginnt es zu tröpfeln, es ist windig und kalt. Während Hannes und Lena nach einem Gebet in der Kapelle wieder zurück zur Pfroder Alm gehen, mache ich noch einen kurzen Abstecher über den Bergrücken zum Wetterkreuz.

Wetterkreuz unweit des Totenkirchl
Urig, die Pfroder Alm
Anschließend geht es in flottem Tempo zurück zur Alm. Die Hütte ist eine einfache, aber typische Almwirtschaft und daher eine lohnende Einkehr. Nach einem Graukäse und Kaiserschmarrn wandern wir auf dem Hinweg wieder zurück zum Parkplatz.

Höhenmeter: 450 m
Gehzeit: 1,5 Stunden auf dem Hinweg, 1 Stunde im Rückweg
Einkehr: Mair in Plun, Pfroder-Alm

Ein breiter Wirtschaftsweg führt hinauf zur Alm
Wanderung mit Dolomiten-Blick

Kommentare:

Deichjodler hat gesagt…

Dass Bergnamen in den Alpen mehrfach vergeben werden, ist ja keine Seltenheit. Aber selten findet man wohl einen so großen landschaftlichen Kontrast wie zwischen Eurem Totenkirchl und dem im Wilden Kaiser (http://www.deichjodler.com/2013/09/alpinklettern-am-totenkirchl.html), wobei letzterer den entschiedenen Nachteil hat, nicht kinderwagentauiglich zu sein.

Monika hat gesagt…

Hallo Hannes, sehr interessanter Beitrag! Kontrastreicher ginge es tatsächlich nicht mehr :)) Schaut nach einer sehr tollen Kletterroute aus,
liebe Grüße aus Südtirol

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