Sonntag, 11. Juli 2010

Kortscher Schafberg, 3115 m

Ein Vinschger Extrem: Vom Waalweg zum Dreitausender.


Von Schlanders fahren wir über Kortsch den steilen Sonnenberg hinauf bis zur Höfegruppe Talatsch. Von dort schweißtreibend empor zum Stadlhof und den breiten Fahrweg in den Wald bis rechts der Forrawaal abzweigt. Er ist der höchste von den vier Sonnenberger Waalen und bringt uns durch Lärchenwald ins lange Schlandrauntal, direkt zur Schlanderser Alm, 1891 m.


Weiter talein bis kurz vor der Kortscher Alm rechts über einer Brücke der Steig 4 abzweigt. Über diesen problemlos hinauf in einen Almboden und den letzten Stich empor zum klaren Kortscher See, 2510 m, auch Taschlsee. Weiter geht es zur Schwarzen Lacke, 2671 m, zum Taschljöchl, 2794 m und der ehemaligen Heilbronner Schutzhütte, die 1933 abgebrannt ist.


Nun in schöner Querung zu den beiden einsamen Hungerschartenseen und weiter über Platten den Steinmännchen folgend über den Bergrücken hinauf zum Gipfel des Kortscher Schafberg, 3115 m. Die Mühen des Aufstiegs lohnt ein grandioser 360° Blick. Wegloser Abstieg über die Südostseite des Schafberges zur Kortscher Alm, 2004 m, wo ein gemischtes Almkäsebrettl (sehr empfehlenswert!) auf uns wartet. Den Almweg weiter talaus bis unterhalb der „Schupfe“ und rechts über den unteren Neuwaal-Talatsch zurück zum Auto.

Höhenmeter: 1700 m
Länge: 20 km
Gesamtgehzeit: gut 8 Stunden
Einkehr: Schlanderser Alm, Kortscher Alm

Kommentare:

Hermann hat gesagt…

Hallo Monika

Gratuliere zu diesem schönen Gipfel mit der grandiosen Aussicht.
Der lange Hatscher hat sich gelohnt.
Gruß Hermann

Monika hat gesagt…

Hallo Hermann,
der Hatscher hat sich wirklich gelohnt. Eine Traumtour! Warst du schon mal dort?

Anonym hat gesagt…

... isch dös a summergaudi !

Älgen-Sultan

Anonym hat gesagt…

Hallo Monika,

ganz wunderbare Wanderung. Genau deinen Spuren möchte auch ich bald folgen. Sind von der abgebrannten Hütte weg auch etwas heikle Passagen enthalten?

Liebe Grüße, Herwig

Monika hat gesagt…

Hallo Herwig,
von der abgebrannten Hütte zum Gipfel ist es einfach, keine heiklen Passagen.
Wir sind dann weglos, teils recht steil über die Südostseite abgestiegen. Leichter ist es über den Anstiegsweg wieder zurück zu wandern. Wünsche dir auch eine unvergessliche Bergtour, Monika

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