Sonntag, 4. September 2016

Hochfirst, 3408 m

Einsamer Hochgipfel im Passiertal.

Bergpanorama auf dem Weg zum Hochfirst
Verfallen, die Imestalm hoch über Pfelders
Vor dem Dörfchen Pfelders im Passiertal parken wir beim Obersteinhof, 1700 m und beginnen eine Gipfeltour, die ich schon lange im Visier habe. Auf dem 2-er Weg wandern wir recht steil und dann flacher hinauf zur zerfallenen Imest-Alm, 2198 m. Wir bleiben auf dem 2-er Weg Richtung Rauhjoch bis wir auf den Höhenweg, der zur Zwickauerhütte führt, treffen.

Komfortabel, das Biwak Pixner Josef  
Seewerspitze vom Gaisbergjoch aus
Der Höhenweg ist mit 44 markiert und wir folgen ihm bis zum Biwak (Pixner Josef). Beim sehr einladenden Biwak machen wir unsere erste Pause und gehen dann weglos, den Steinmännchen folgend steil empor zum Grat und weiter zur Seewerspitze, 3286 m. 

Von links nach rechts: Grat zur Seewerspitze
Blick zum Nachbargipfel, dem Liebenerspitz
Von der Seewerspitze hinunter ins Gaisbergjoch, 3233 m und von dort die letzen 200 Höhenmeter den Südgrat empor. Dieser Abschnitt erfordert Trittsicherheit und Konzentration, da der gesamte Gipfelaufbau äußerst brüchig und zudem ausgesetzt ist. Angekommen auf 3408 m genießen wir am Hochfirst eine herrliche, wenn auch wolkenverhangene Rundschau auf das umliegende Hochgebirge. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. 

Höhenmeter: 1800 m
Gehzeit: 4 Stunden im Aufstieg, 2,5 Stunden im Abstieg
Einkehr: keine

Ein Bruchhaufen, der Gipfelaufbau vom Hochfirst
Hochfirst-Gipfel mit Blick zum Liebener

1 Kommentar:

Ralf hat gesagt…

Wow! Da hat man bestimmt einen wahnsinnig guten Ausblick!

Liebe Grüße aus meinem Welschnofen Hotel

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